Heute geht es früh los, denn heute steht der Tarangire Nationalpark auf dem Programm. Wir fahren ca. 3 Stunden zu dem bekannten Nationalpark. Unterwegs beobachten wir die Landschaft, das Leben der Menschen und sehen vielleicht auch die ersten Massai, die mit ihrer farbigen Kleidung schon von Weitem auffallen. Die Frauen tragen einen karierten, meist roten Umhang und in den ausgeweiteten Ohrläppchen ihrer kahl geschorenen Köpfe lange, silberne oder selbst gemachte Perlenohrringe und schwere Halsketten. Die Männer tragen ebenfalls den traditionellen Shouka-Umhang in verschiedenen Farben und Bindevarianten, dazu einen Stock oder ein kleines Schwert. Aus dem Gummi alter LKW Reifen werden Sandalen (raiyo) hergestellt, die sowohl von den männlichen als auch von den weiblichen Massai getragen werden.
Dann erreichen wir den Tarangire Nationalpark. Der fünftgrößte Nationalpark in Tansania ist ein Refugium für große Elefantenherden – manchmal sieht man Herden von über 200 Tieren. Aber auch zahlreiche andere Wildtiere sind in dem schönen Nationalpark beheimatet: Zebras, Giraffen, Strauße, Schakale, Büffel, Löwen, Leoparden, Kudus, Oryx und andere Wildtiere. Die Tiere konzentrieren sich oftmals entlang des Tarangire-Flusses, die einzige permanente Wasserquelle der Region und ganzjährig wasserführend. Der im Jahr 1970 gegründete Nationalpark beherbergt die größte Konzentration wilder Tiere außerhalb der Serengeti. Auf einer Fläche von 2.600 km² und einer durchschnittlichen Höhe von 1.100 m sind einige Tierarten beheimatet, die sich in anderen Parks im Norden von Tansania nur selten oder gar nicht beobachten lassen. So zum Beispiel das Gerenuk, das kleine Kudu, Oryx- und Elenantilope und die seltenste aller Antilopen: das große Kudu. Spätsommer und Herbst sind eine großartige Zeit für Besuche im Tarangire, in der besonders viele Tiere zu sehen sind.
Neben den Elefanten sind die majestätischen Baobab-Bäume die Hauptattraktion dieses Parks – perfekte Fotomotive und eine typisch afrikanische Kulisse sind garantiert. Der Legende nach hat der Teufel den Baum ausgerissen und verkehrt herum wieder eingepflanzt. Die Landschaft im Park unterscheidet sich deutlich von den anderen Reservaten des Landes. Saisonabhängige Sumpfgebiete, Baumsavannen und Baobabs prägen das Bild. Die Sonne brennt hier vom wolkenlosen Himmel, lässt oftmals jede Feuchtigkeit verschwinden und hinterlässt eine trockene Landschaft, die von staubig-roter Erde bedeckt wird.
Zum Mittagessen stärken wir uns mit einem leckeren Picknick. Anschließend geht unsere Safari durch den Nationalpark weiter.
Am späten Nachmittag kommen wir in unserem Camp an, welches auf einem imposanten Granitfelsen im Nordwesten des Tarangire Nationalparks errichtet wurde. Es gehört zu den wenigen im Park selbst gelegenen Unterkünften. Einfach zu erreichen und doch entlegen genug, um das Gefühl zu vermitteln, „alleine auf der Welt“ zu sein, ist dieser ausgesuchte Platz der ideale Ort, um unseren Safaritag voller Abenteuer ausklingen zu lassen. Einen Sonnenuntergang auf dem Felsen mitzuerleben und das spektakuläre Farbenspiel am Himmel zu genießen, ist für uns ein toller Abschluss für den Tag!
Transfers: ca. 3 Std.
-
Frühstück
-
Abendessen
-
Snack
Vielen Dank für Ihre positive Rückmeldung. Es freut uns, dass Ihnen die Unterkünfte und das abwechslungsreiche Programm gefallen haben. Unsere Guides benötigen manchmal auch Zeit außerhalb der Gruppe, um ihre Freizeit zu genießen oder ihre eigenen Gerichte zu essen, die sich von westlichen Speisen unterscheiden.