Tags darauf geht es zu dem berühmten Höhlentempel von Dambulla. Wir bewundern zahlreiche Buddhastatuen und religiöse Szenen aus dem Leben Buddhas, die auf den Wänden des Felsentempels in leuchtenden Farben dargestellt sind. Der singhalesische König Valagam Bahu flüchtete nach seiner Verdrängung hierher und verwandelte die fünf Höhlen dieses Granitfelsvorsprunges in einen Felsentempel, der mit Buddha-Statuen und Fresken dekoriert wurde, von denen einige über 2000 Jahre alt und immer noch leuchtend zu erkennen sind.
Auf dem Weg zum Tempel hinauf werden uns immer mal wieder neugierige Affen Gesellschaft leisten. Empfehlenswert ist es, hier keine Bananen in den Taschen mitzuführen, es sei denn wir wollen einen Taschendiebaffen anziehen!
Dann besuchen wir einen traditionellen Gewürzgarten, um lokale Gewürze in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen.
Danach geht es weiter zum Tamarind Gardens, einem kleinen Bauernhof am Ufer des Victoria Stausees, der aus 7 Kühen und einem Obst- und Gemüsegarten besteht. Hier können wir den Bewohnern helfend zur Hand gehen, entweder bei der Pflege des Hofes oder aber bei der Herstellung eigener Räucherstäbchen, die wir anschließend als exotische Erinnerung an das Abenteuer Sri Lanka mit nach Hause nehmen können. Am Abend können wir unseren Gastgebern Ayesha und Nalin bei der Zubereitung eines traditionellen Essens über die Schulter schauen und eventuell sogar selbst den Kochlöffel schwingen. Von unseren Gastgebern kochen zu lernen ist für die gesamte Familie ein besonderer Genuss! Unsere Unterkunft selbst bietet einfache, aber saubere und komfortable Zimmer mit Blick auf den Victoria-Stausee. Alle Zimmer bieten Zweibettzimmer mit angeschlossenem WC und sind mit einem Standventilator und Moskitonetzen ausgestattet. Es gibt keine Klimaanlage oder heißes Wasser
Unsere Unterkunft für die heutige Nacht in Tamarind Gardens ist etwas ganz Besonderes. Mit der Unterstützung unserer Reisegruppen und den Einnahmen aus dem Tourismus, die die Tamarind Gardens Farm erwirtschaftet, haben die Besitzer viele Projekte im Dorf ins Leben gerufen, um das Leben der Gemeinschaft zu verbessern. Bevor Tamarind Gardens gegründet wurde, bestand die einzige Beschäftigung im Dorf in den Kalksteinminen, was eine sehr harte und gefährliche Arbeit ist. Mittlerweile arbeiten kaum noch Familien im Bergbau, da sie ihre Familien durch die von Tamarind Gardens eingerichteten Heimindustrien ernähren können. So wurde ein Frauenkollektiv gegründet, das Taschen und anderes Kunsthandwerk aus Abfallmaterial herstellt. Den Frauen wurde beigebracht, wie man schöne Malereien auf die Stoffprodukte anbringt, die nun zu attraktiven Preisen verkauft werden. Tamarind Gardens hat im Dorf eine Bibliothek eingerichtet, damit Kinder aller Altersgruppen Zugang zu einer besseren Ausbildung haben. Die staatliche Wasserversorgung des Dorfes ist unregelmäßig und unzuverlässig. In der Vergangenheit mussten die Familien kilometerweit laufen, um ihren täglichen Wasserbedarf zu decken. Tamarind Gardens hat ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem die Gäste 500-Liter-Wassertanks für jede Familie sponsern konnten. Jetzt müssen sich die Menschen vor Ort keine Sorgen mehr um ihre tägliche Wasserversorgung machen.
Transfers: ca. 3,5 Std.
Ihr ausführliches Feedback nehmen wir sehr ernst und bedanken uns für die persönlichen Tipps, um die Reise wo immer möglich noch familienfreundlicher zu gestalten. Das haben wir bereits für unsere kommenden Abreisen umgesetzt.