Zwei Kinder schwingen fröhlich auf einer Schaukel am Strand von Holbox, umgeben von klarem Wasser und einem blauen Himmel.

Mexiko mit Kindern – unsere Erlebnisreise durch Yucatán

Familienreise Yucatán & Badespaß in Cenoten, Lagunen, Pools und dem karibischen Meer

16 Nächte · 8 Stationen · 4 Cenoten · 2 Lagunen · Schnorcheln mit Schildkröten & Walhaien

„Eine Mexiko Reise mit Kindern stand schon lange ganz oben auf unserer Wunschliste“, berichtet Kathrin Ben Mansour, Nord- und Lateinamerika-Reiseexpertin bei For Family Reisen. In diesem Erfahrungsbericht erzählt Kathrin von ihren Erlebnissen während der Mexiko Mietwagenrundreise mit der Familie in den Sommerferien 2025.

Mexiko – Fernreiseziel mit Kindern im Sommer

Drei Personen sitzen auf einer Mauer und blicken auf eine grüne Landschaft mit alten Ruinen im Hintergrund.

Gemeinsam mit unseren Jungs (9 und 12 Jahre alt) wollten wir ein Land entdecken, das wie kaum ein anderes traumhafte Strände, Kultur, Abenteuer und Entspannung verbindet. Nach unserer letzten großen Fernreise durch Costa Rica – mit Regenwald, exotischer Tierwelt und viel Action – war diesmal klar: Yucatán mit Kindern sollte es werden. Und natürlich Quintana Roo – so heißt der Bundesstaat auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán, der die östliche Karibikküste, die Riviera Maya, umfasst.

Unser Fokus lag auf einer guten Balance aus Badespaß, Kultur und Kulinarik. Da wir die Sommerferien bewusst für eine längere Auszeit nutzen wollten, entschieden wir uns für eine ausgedehnte Rundreise – ohne Zeitdruck, mit Raum zum Ankommen, Staunen und Genießen.

Ankunft in Mexiko mit Kindern – entspannt starten

Für unsere Anreise wählten wir Direktflüge mit Condor nach Cancún und einen organisierten Transfer zu unserem ersten Hotel. So konnten wir die ersten zwei Nächte vollkommen entspannt beginnen und den Jetlag langsam abstreifen – ein wichtiger Punkt, besonders bei einer Reise mit Kindern.

Wie schon in unserem Reisevorschlag „Best of Yucatán & Insel Holbox“ empfohlen, starteten wir unseren Urlaub im abgeschieden gelegenen, traumhaften Boutique-Hotel Petit Lafitte. Für uns war es die perfekte Einstiegsstation: Halbpension, ein wunderschöner Palmenstrand mit Hängematten – und eine Atmosphäre, die sofort Urlaubsstimmung verbreitete.

Flughafen Kinder von hinten schauen auf ein Condor Flugzeug Eine malerische Strandlandschaft mit hohen Palmen, die sanft im Wind wiegen, umgeben von einem weißen Sandstrand.

Nach dem langen Flug habe ich mich besonders auf die inkludierte Yoga-Stunde am nächsten Morgen gefreut (Tipp: unbedingt vorab reservieren). Danach genossen wir den Tag gemeinsam: im Hotelpool planschen, am Strand entspannen und kleine kulinarische Leckereien entdecken – ein sanfter, stressfreier Start in unsere Mexiko Familien-Rundreise.

Am zweiten Tag ging es dann weiter: Mit einem Taxi fuhren wir zur Mietwagen-Station in Playa del Carmen, um unseren Mietwagen abzuholen. Jetzt konnte das Roadtrip-Abenteuer durch Yucatán mit Kindern richtig losgehen!

Entgegen aller Vorwarnungen wurden wir unterwegs nirgends angehalten. Einzige Herausforderung: die unzähligen Bodenschwellen (Topes), die oft nicht ausgeschildert waren. Aber mit etwas Aufmerksamkeit und Gelassenheit war auch das kein Problem – und schon nach kurzer Zeit hatten wir uns perfekt an das Straßenbild gewöhnt.

Mayastätten mit Kindern erkunden – Geschichte zum Anfassen

Schon im Vorfeld unserer Mexiko Reise mit Kindern entschieden wir uns bewusst dafür, zwei sehr unterschiedliche Mayastätten zu besuchen. Uns war wichtig, Geschichte erlebbar zu machen, ohne die Kinder zu überfordern und gleichzeitig Orte auszuwählen, die sich in Atmosphäre und Erlebnis klar voneinander unterscheiden.

Da ich selbst Tulum bereits auf einer früheren Reise besucht hatte, fiel unsere Wahl diesmal auf die weniger überlaufene Mayastätte Ek Balam, nahe der kolonialen Stadt Valladolid. Für uns war sie ein echtes Highlight. Die Anlage liegt mitten im dichten Dschungel, wodurch sofort eine besondere, fast mystische Stimmung entsteht.

Das Besondere an Ek Balam: Die Tempel dürfen noch komplett über Stufen bestiegen werden. Der Aufstieg auf den knapp 30 Meter hohen Haupttempel war zwar etwas schweißtreibend, wurde aber mit einem fantastischen Ausblick über das endlose Grün des Dschungels belohnt. Ein Moment, der auch unsere Kinder nachhaltig beeindruckt hat.

Zwei Kinder steigen die steilen Stufen einer alten Pyramide hinauf, umgeben von grünem Laub und blauem Himmel. Eine Frau mit einem Rucksack und ein Junge stehen vor der beeindruckenden Pyramide von Chichen Itza an einem sonnigen Tag. Drei Kinder sitzen auf einer alten Steinmauer und blicken auf die Ruinen einer historischen Stätte unter einem bewölkten Himmel.

Natürlich durfte auf unserer Route in Yucatán mit Kindern auch der Besuch von Chichén Itzá nicht fehlen. Entgegen unserer eigenen Empfehlung schafften wir es leider nicht, direkt morgens zur Öffnung dort zu sein. Das bereuten wir recht schnell, denn bereits am späten Vormittag machte die Hitze den Kindern deutlich zu schaffen.

Nichtsdestotrotz ist die weitläufige Anlage mit ihren monumentalen Bauwerken äußerst beeindruckend: die berühmte Pyramide des Kukulkán, der Große Ballspielplatz und der Tempel der Krieger lassen die Hochkultur der Maya erahnen und sind zweifelsohne faszinierend.

Gleichzeitig empfanden wir die vielen Souvenirstände und Menschenmassen als etwas störend – sie dämpfen das ansonsten so geschichtsträchtige Erlebnis. Dennoch bleibt Chichén Itzá ein Ort, den man mindestens einmal gesehen haben sollte, besonders im Rahmen einer Reise durch Yucatán mit Kindern.

Valladolid – Kolonialcharme

Eine malerische Straße in Valladolid mit bunten Gebäuden und einer entspannten Atmosphäre unter einem blauen Himmel.

In der hübschen Kolonialstadt Valladolid entdeckten wir die Calle 41a – gesäumt von kleinen Boutiquen, Cafés und Restaurants. Mit einem kühlen Shake in der Hand ließen sich auch die Kinder für einen kleinen Bummel begeistern.

Ein besonderes Highlight für Naschkatzen: die Eisdiele Wabi Gelato im Stadtzentrum. Für eine weitere erfrischende Abwechslung lohnt sich der Besuch der halboffenen Cenote Zaci, die mitten in der Stadt liegt. Kinder lieben das kühle Nass, und auch wir Erwachsenen haben die kurze Abkühlung sehr genossen.

Hacienda Sotuta de Peon – Ein Blick in die Vergangenheit

Ein weiteres unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie war der Aufenthalt auf der Hacienda Sotuta de Peon. Hier taucht man in die Geschichte der Henequen-Produktion ein, die Yucatán einst reich machte, und erlebt hautnah, wie die Plantagen und Verarbeitungsprozesse früher funktionierten.

Die Hacienda bietet spannende Führungen, bei denen Kinder die Maschinen, Werkzeuge und Arbeitsweisen entdecken können, ohne dass es langweilig wird. Anschließend lockt ein erfrischender Sprung in den groß angelegten Pool – perfekt, um Geschichte und Freizeit auf einzigartige Weise zu kombinieren.

Ein älterer Mann in einem Strohhut arbeitet an einer Maschine, während zwei Kinder aufmerksam zuschauen. Ein einladender Poolbereich mit sanftem Wasser, umgeben von Palmen und einem strohgedeckten Pavillon bei Dämmerungslicht.

Abkühlung im Paradies: Cenoten erleben mit Kindern in Mexiko

Zwei Jungen stehen am Rand eines Cenotes und schauen auf das glitzernde Wasser, während Lichtstrahlen von oben fallen.

Die Cenoten auf Yucatán waren für uns – und vor allem für die Kinder – echte Highlights. Nach der Erkundung beeindruckender Mayastätten boten die natürlichen Süßwasserpools genau die richtige Abkühlung. Glasklares Wasser, Dschungelkulisse und das Gefühl, mitten in der Natur zu baden: Erfrischung und Abenteuer pur.

Da es auf Yucatán unzählige Cenoten gibt, hat man fast schon die Qual der Wahl. Für die meisten wird Eintritt verlangt, dafür sind die Anlagen gut organisiert – mit Umkleiden, Toiletten und oft kleinen Restaurants oder Snackständen. Wir haben uns bewusst für weniger touristische Cenoten entschieden und dabei vier ganz unterschiedliche erlebt.

Nach der Besichtigung von Ek Balam empfehlen wir normalerweise eine ganz nahe gelegene offene Cenote Xcanche. Da uns dort jedoch ein Regenschauer überraschte, änderten wir spontan unsere Pläne und fuhren zur halb geschlossenen Cenote Hubiku. Durch ein kleines Loch in der Decke fiel Tageslicht hinein und tauchte den Raum in eine mystische Atmosphäre, ein echtes Gänsehaut-Erlebnis für Groß und Klein.

Alternativen abseits der Massen

Nach dem Besuch von Chichén Itzá wählten wir bewusst eine Alternative zur bekannten Cenote Ik Kil. Stattdessen ging es zur offenen Cenote Yokdzonot, etwa eine halbe Stunde Richtung Mérida. Wunderschön im Dschungel gelegen, ruhig und weitläufig – inklusive freilaufender Leguane, die unsere Kinder begeistert beobachteten.

Ein weiteres Kontrastprogramm erwartete uns bei einer komplett geschlossenen Höhlen-Cenote bei der Hacienda Sotuta de Peon. Dunkel, geheimnisvoll und ein kleines bisschen abenteuerlich – genau das Richtige für neugierige Entdecker.

Zum Abschluss unserer Cenoten-Erlebnisse besuchten wir nahe Akumal die weitläufige Cenote Cristalino. Hier mischten sich Einheimische und Reisende, die Stimmung war entspannt und lebendig. Unsere Jungs hatten besonders viel Spaß beim Reinspringen und bei den kleinen Putzerfischen, die neugierig an unseren Füßen knabberten.

Ein klarer, türkisfarbener Cenote umgeben von üppigem Grün, in dem Menschen entspannt schwimmen und die Natur genießen. Eine beeindruckende Höhle mit glasklarem Wasser, umgeben von steilen Felswänden und schimmernden Stalaktiten. Ein klarer Cenote umgeben von üppigem Grün, in dem eine Person im Wasser schwimmt und die Sonne scheint.

Insel Holbox – karibische Leichtigkeit für die ganze Familie

Ein belebter Strand mit vielen Menschen, die sich entspannen, während Palmen im Hintergrund sanft im Wind wiegen.

Absolut weiterempfehlen können wir unseren Aufenthalt auf der Insel Holbox, ganz im Norden der Halbinsel Yucatán. Für uns war sie der perfekte Ort, um das Tempo unserer Mexiko Reise mit Kindern noch einmal bewusst zu entschleunigen und echtes Inselgefühl zu erleben.

Die Isla Holbox besteht überwiegend aus feinem, hellen Muschelsand, der flach ins Meer abfällt, ideal auch für Kinder. Die gesamte Nordseite der Insel wird vom über 30 Kilometer langen, zusammenhängenden Sandstrand Playa Holbox gesäumt. Da sich dieser nach Westen neigt, lassen sich hier spektakuläre Sonnenuntergänge beobachten. Je nach Lichteinfall schimmert das Meer in allen erdenklichen Farben, von Smaragdgrün bis leuchtendem Türkis.

Autofrei - und doch voller Leben

Eine Frau mit einem Rucksack und einem Hut nähert sich einem gelben Taxi auf einer sonnigen Straße, umgeben von Palmen.

Oft wird hervorgehoben, dass Holbox autofrei ist. Ganz ruhig ist es dennoch nicht, denn der Verkehr besteht hauptsächlich aus Golf Carts, die hier als Taxis und Mietfahrzeuge dienen. Schon die Anreise ist ein kleines Abenteuer: Nach der Fährüberfahrt geht es per Golf Cart Taxi direkt zum Hotel – für unsere Kinder ein Riesenspaß.

Unbedingt empfehlen können wir, selbst ein Golf Cart zu mieten und die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Auch wenn Holbox längst kein Geheimtipp mehr ist und entsprechend touristisch, hat sich die Insel in unseren Augen ihren entspannten, relaxten Charme bewahrt. Besonders gefallen hat uns das quirlige Zentrum mit seinen Streetfood- und Marktständen, wo wir uns ganz selbstverständlich unter die Einheimischen gemischt haben.

Anreise nach Holbox – unkompliziert und entspannt

Zwei Jungen stehen auf einem Boot und blicken auf das ruhige Wasser des Meeres unter einem klaren blauen Himmel.

Die Anreise mit der Fähre verlief absolut unkompliziert. Unsere Tickets haben wir ganz spontan bei Ankunft im Hafenort Chiquilá gekauft. Es gibt zwei Fähranbieter, die sich im Halbstunden-Takt abwechseln.

Hin- und Rückfahrttickets sind zwar minimal günstiger, binden einen aber an feste Abfahrtszeiten im Stundentakt. Wir haben uns daher jeweils einfach für Tickets für die nächste Abfahrt entschieden – maximal flexibel und stressfrei. Die Überfahrt dauert etwa 20 bis 25 Minuten und ist draußen an Deck herrlich erfrischend.

In Chiquilá werden zahlreiche private, bewachte Parkplätze angeboten (ca. 100 Pesos pro Tag). Unser Tipp: Fahrt ganz nach vorne rechts – und übergebt auf keinen Fall euren Autoschlüssel. Der sollte immer bei euch bleiben.

Besondere Erlebnisse rund um Holbox

Holbox bietet zwei ganz besondere Ausflugsmöglichkeiten, die diesen Ort so einzigartig machen:

Schnorcheln mit Walhaien

Ein großes, buntes Modell eines Walschwanzes steht unter dem Schild 'Isla Holbox', während eine Familie es bewundert.

Im Sommer, etwa von Juni bis Mitte September, ziehen Hunderte von Walhaien an der Küste vorbei. Mit den größten Fischen der Welt zu schnorcheln, ist ein einmaliges und zutiefst beeindruckendes Erlebnis.

Die Touren sind streng limitiert und werden von den örtlichen Naturschutzbehörden reguliert. Es dürfen immer nur zwei Personen gleichzeitig mit einem Guide ins Wasser, selbstverständlich ohne die Tiere zu berühren.

Da unsere Jungs zu diesem Zeitpunkt weder Schnorchelerfahrung im offenen Meer hatten noch klar war, wie bootstauglich sie sind (die Bootsfahrt dauert oft bis zu zwei Stunden), hat mein Mann den Ausflug alleine gemacht und konnte zahlreiche Walhaie hautnah erleben. Er kam hellauf begeistert von der Halbtagestour zurück.

Biolumineszenz – Magie im Meer

Für die ganze Familie geeignet ist eine abendliche Biolumineszenz-Tour (Dauer ca. 1,5–2 Stunden), die zwischen Juli und Januar angeboten wird.

Biolumineszenz bezeichnet das Leuchten bestimmter Mikroorganismen im Meer, das durch Bewegung ausgelöst wird. Das Licht ist zwar dezent und nur nachts sichtbar, dennoch ist es ein absolut magisches Erlebnis, im sanft leuchtenden Wasser zu schwimmen.

Unser Tipp: Diese Tour am besten spontan vor Ort buchen. Rund um den Neumond sind die Bedingungen optimal, während Vollmondnächte weniger geeignet sind, da es dann zu hell ist. Wichtig ist hier lediglich ein guter Insektenschutz.

Inselerkundung zu Fuß – echtes Entdeckergefühl

Zwei Personen waten im flachen, klaren Wasser vor einer tropischen Küste mit Palmen und einem Boot im Hintergrund.

Vom Stadtzentrum aus haben wir einen ausgedehnten Strandspaziergang Richtung Westen unternommen. Besonders schön fanden wir es, durch das knietiefe Wasser zu waten – wir fühlten uns dabei wie echte Insel-Entdecker.

Am äußersten Zipfel der Insel, in Punta Cocos, erwartete uns pures Inselfeeling: smaragdfarbenes Meer, Schaukeln, Hängematten und frische Kokosnüsse zum Schlürfen.

Wichtig: Nehmt ausreichend Trinkwasser, eine Kopfbedeckung und Sonnenschutz mit. Für den Rückweg haben wir uns dann allerdings einstimmig für ein Golf Cart Taxi entschieden, ganz im Sinne der entspannten Holbox-Vibes.

Schnorcheln & Lagunen: Karibikfeeling für die ganze Familie

Akumal – Schnorcheln mit Schildkröten

Zwei Jungen sitzen am Rand eines Pools, umgeben von Palmen, und genießen den Blick auf das Meer bei Sonnenuntergang.

Seid ihr schon einmal mit Meeresschildkröten geschnorchelt? In Akumal wird dieser Traum für viele Familien Wirklichkeit. Zwischen Mai und September habt ihr hier die besten Chancen, den sanften Meeresbewohnern ganz nah zu kommen – ein Erlebnis, das Kindern (und Erwachsenen) noch lange in Erinnerung bleibt.

Dank des reichhaltigen Seegrases, das den Schildkröten als Nahrung dient, und der geschützten Bucht fühlen sich die Tiere hier besonders wohl. Um ihren Lebensraum zu bewahren, sind bestimmte Bereiche als Schutzzonen ausgewiesen. Diese dürfen ausschließlich im Rahmen einer geführten Tour mit zertifiziertem Guide betreten werden – ein wichtiger Beitrag zum nachhaltigen Tourismus in Mexiko.

Gerade für Familien ist das Schnorcheln in Akumal hervorragend organisiert. Kleinere Kinder können sich an einem Schwimmreifen beim Guide festhalten und so ganz entspannt das Treiben unter Wasser beobachten. Besonders witzig – und jedes Mal ein kleines Highlight – ist der Moment, wenn eine Schildkröte plötzlich wie der Ausguck eines U-Boots den Kopf aus dem Wasser streckt.

Unser Tipp: Plant eure Tour entweder frühmorgens oder am späten Nachmittag, wenn die meisten Tagestouristen die Bucht bereits verlassen haben. Dann ist das Wasser ruhiger, die Sicht besser und das Erlebnis deutlich entspannter.

Während unseres Aufenthalts lag relativ viel Seegras am Strand – umso größer war die Freude unserer Jungs über den Hotelpool, der für zusätzliche Abkühlung und unbeschwerten Badespaß sorgte. Genau diese Mischung aus besonderen Naturerlebnissen und entspannten Pausen macht Akumal zu einem perfekten Stopp auf einer Mexiko Reise mit Kindern.

Zwei Kinder tauchen unter Wasser, tragen Schnorchel und zeigen ein Peace-Zeichen, umgeben von glitzerndem Wasser.

Ein weiteres Highlight für alle schnorchelbegeisterten Familien ist die Lagune Yal-Ku in Akumal. Traumhaft angelegt, mit kleinen versteckten Ruhebereichen, Hängematten zwischen Palmen und glasklarem Wasser. In der Lagune lassen sich zahlreiche bunte Fische beobachten – perfekt auch für Kinder.

Der Eintritt (22 USD für Erwachsene / 16 USD für Kinder) lohnt sich definitiv für einen entspannten Aufenthalt. Wir hatten unser eigenes Schnorchel-Equipment dabei, vor Ort kann aber alles problemlos ausgeliehen werden.

Bacalar – die Lagune der 7 Farben

Die Lagune der sieben Farben macht ihrem Namen alle Ehre. Sie ist berühmt für ihr faszinierendes Farbspiel, das je nach Lichteinfall immer wieder anders wirkt. Das Wasser ist kristallklar, angenehm warm und schimmert an sonnigen Tagen tatsächlich in bis zu sieben unterschiedlichen Blau- und Grüntönen – ein Anblick, der sofort entschleunigt und zum Staunen einlädt.

Im gemütlichen Städtchen Bacalar erwarten euch zahlreiche farbenfrohe Street-Art-Motive und eine tolle Auswahl an schönen, entspannten Restaurants. Alles ist überschaubar, ruhig und sehr familienfreundlich – perfekt, um zwischendurch einfach anzukommen und den Moment zu genießen.

Die eigentliche Hauptattraktion ist jedoch ganz klar die Lagune selbst. Von den vielen Stegen springen die Kinder nach Herzenslust ins Wasser, während ihr gemeinsam schwimmt, schnorchelt oder die Lagune mit Kajak oder Stand-up-Paddle erkundet. Auch eine Bootstour lohnt sich, um die unterschiedlichen Farbnuancen aus verschiedenen Perspektiven zu erleben.

Ein Holzsteg führt über das türkisfarbene Wasser, während Menschen am Ufer und im Wasser entspannen. Bunte Papierbanner schmücken die Decke eines lebhaften Lokals, während Gäste an Tischen sitzen und Musik genießen. Eine Gruppe von Menschen schwimmt in einem türkisfarbenen Gewässer unter einem strahlend blauen Himmel mit weißen Wolken.

Besonders magisch: eine frühmorgendliche Sonnenaufgangstour mit SUP oder Kajak. Wenn das Wasser in allen Türkistönen leuchtet und die Welt noch ganz still ist, entstehen Momente, die man so schnell nicht vergisst.

Im einfachen Beachclub Cocalitos kann man sich vor allem am Wochenende wunderbar unter die Einheimischen mischen, in Hängematten im seichten Wasser entspannen und einfach den Moment genießen.

Bacalar war für uns ein Ort, an dem sich aktive Erlebnisse und pure Entspannung ganz natürlich verbinden – ein echtes Highlight auf unserer Mexiko Reise mit Kindern und ein wunderbarer Kontrast zur Karibikküste.

Kulinarische Entdeckungen in Mexiko – auch kinderfreundlich

Als echte Foodies haben wir die kulinarische Vielfalt Mexikos geliebt: außergewöhnliche Tacos, fangfrisches Ceviche und viele regionale Spezialitäten. Gleichzeitig war es schön zu sehen, wie unkompliziert Mexiko mit Kindern auch beim Essen ist.

Unsere Jungs kamen überall auf ihre Kosten: Quesadillas, Hühnchengerichte mit Reis, Milchreis und natürlich auch Pasta, Pizza, Burger und Pommes, wenn es mal schnell gehen sollte.

Ein absolutes Highlight für die ganze Familie waren die süßen Leckereien: Churros und vor allem die überall erhältlichen Marquesitas. Diese knusprig gebackenen, gerollten Crêpes lassen sich mit süßen oder herzhaften Füllungen kombinieren und sind an unzähligen Marktständen zu finden, perfekt für einen kleinen Snack zwischendurch.

Eine lächelnde Frau sitzt an einem Tisch in einem Restaurant, umgeben von köstlichen mexikanischen Gerichten und Getränken. Ein Junge steht an einem Straßenstand, der mit bunten Snacks, Getränken und frischen Früchten gefüllt ist. Auf einem karierten Tuch liegen kunstvoll geschnittene Ananas- und Mangostücke, umgeben von einer kleinen Ananas.

Unsere persönlichen kulinarischen Empfehlungen:

Traumhafter Abschluss in Cancún

Zwei Jungen gehen barfuß über den weißen Sandstrand, umgeben von Palmen und Sonnenschirmen, während das Meer im Hintergrund glitzert.

Zum Abschluss unserer Yucatán-Rundreise mit Kindern gönnten wir uns noch zwei Nächte am Traumstrand von Cancún im Strandhotel Beachscape Kin Ha Villas & Suites. Nach zwei Wochen voller Abenteuer freuten wir uns über mehr Platz in einer Junior Suite mit separatem Schlafzimmer und Schlafsofa für die Kinder – endlich ein bisschen Raum zum Entspannen für alle.

Am Strand ließen wir unsere Mexiko Mietwagenreise mit Kindern gemütlich ausklingen: Barfuß durch den Sand laufen, den Blick auf das türkisfarbene Meer genießen und gemeinsam die Erlebnisse der vergangenen zwei Wochen Revue passieren lassen. Ein perfekter Abschluss, um die schönen Erinnerungen an Yucatán mit Kindern in Ruhe wirken zu lassen.

Den Abreisetag verbrachten wir noch mit einem Abstecher zur Shoppingmall La Isla Cancún, bevor wir an der Flughafenstation den Mietwagen zurückgaben. 

Unser Fazit: Yucatán mit Kindern

Drei Personen schwingen entspannt am Strand, während die Sonne langsam am Horizont untergeht und den Himmel in warmen Farben färbt.

Eine Mexiko Reise mit Kindern ist abwechslungsreich, entspannt und unglaublich bereichernd. Yucatán bietet die perfekte Mischung aus Abenteuer, Natur, Kultur und Erholung – und ist dabei überraschend familienfreundlich.

Für uns war diese Reise nicht nur ein Urlaub, sondern eine Sammlung unvergesslicher Momente: gemeinsames Staunen, Lachen, Entdecken und Genießen. Und ganz sicher nicht unsere letzte Reise nach Mexiko.

Weitere Tipps zur Sicherheit, Anreise u.v.m. findet ihr hier:

Mexiko Tipps für Familien

von

Mexiko Familienreisen im Überblick

von

Wir nehmen uns Zeit für euch!

Nach Absprache sind wir gern auch außerhalb unserer Öffnungszeiten für euch da.

Wir nehmen uns Zeit für euch!

Nach Absprache sind wir gern auch außerhalb unserer Öffnungszeiten für euch da.