Riesenschildkröte auf den Galápagos Inseln gestorben

Lonesome George

„Lonesome George ist an Herzversagen gestorben“ – das titelten die Zeitungen im Sommer 2012. „Nie gehört… war der etwa berühmt?“ dachten sich daraufhin wohl viele Leser. Ja, irgendwie war er wirklich berühmt. Doch wer ist dieser einsame Georg, wie er im Deutschen heißt, denn überhaupt?

Willkommen auf dem Familienreisen-Magazin des Reiseveranstalters For Family Reisen, Ihr Spezialist für Erlebnisreisen mit Kindern weltweit.

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Galapagos

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Die Geschichte von Lonesome George

Riesenschildkröte auf den Galapagos Inseln gestorben - Galapagos Familienreise - Riesenschildkröte

Lonesome George war eine Riesenschildkröte und zählte als der letzte Überlebende seiner Unterart Chelonoidis nigra abingdoni (für alle Nicht-Lateiner: Pinta-Riesenschildkröte). George lebte auf einer Galápagos Insel, die auf unserer Familienreise ebenfalls besucht wird. Wie alt das etwa 1m große und 90kg schwere Tier genau wurde, ist nicht bekannt, aber Forscher gehen davon aus, dass George über 100 Jahre alt wurde. Am 24. Juni 2012 fand ihn sein Pfleger dann tot in seinem Gehege in der Charles Darwin Research Station auf der Galápagos Insel Santa Cruz, in der er seit Anfang der 70er Jahre lebte. Eine Obduktion hat ergeben: George starb an Herzversagen.

Der Tod der Riesenschildkröte kam für Forscher sehr ungeahnt, denn sie erwarteten, dass George noch mehrere Jahrzehnte zu leben hätte. 100 Jahre sind für Schildkröten nämlich nicht unbedingt uralt. Als bestes Beispiel dient hier die älteste Schildkröte der Welt: Adwaitya, der Unvergleichliche, starb im Alter von 256 Jahren im Zoo von Kalkutta und wurde somit über 100 Jahre älter als der einsame Georg.

Mahnmal für den Tierschutz

Gefunden hat man Lonesome George auf der nördlichsten Galápagos Insel Pinta. Bis zu diesem Zeitpunkt galt seine Unterart als ausgestorben und – leider – bleibt er bis heute der letzte Vertreter der Pinta-Riesenschildkröten. Zwar hat man des Öfteren versucht, George mit Weibchen verwandter Unterarten zu paaren, jedoch blieb dieses Vorhaben bis zu seinem Tod erfolglos. Alle Eier, die die Weibchen legten, blieben unbefruchtet (und das, obwohl George angeblich im „besten Alter“ gewesen sein sollte).
Dieses Jahr soll Lonesome George unsterblich werden. Er ist mittlerweile in New York angekommen, wo er, ein Jahr nach seinem Tod, einbalsamiert wird. Sein neues (altes) zuhause wird ein Informationszentrum im Galápagos-Naturpark sein, in dem er als Mahnmal für einen besseren Umgang und einen besseren Schutz für seine Brüder und Schwestern dienen soll. Denn der Mensch trug und trägt noch immer einiges zur Ausrottung der Riesen-Schildkröten bei.

Galápagos Familienreise

Riesenschildkröte auf den Galapagos Inseln gestorben - Galapagos Familienreise - Gruppe mit Riesenschildkröte

Auf der Familienreise „Galápagos for family" geht es ebenfalls auf die Galápagos Inseln in Ecuador im Westen Südamerikas. Während des Urlaubs besuchen wir die Charles-Darwin-Station. Das Forschungszentrum auf den „verzauberten Inseln“ dient der Erforschung und dem Schutz der Artenvielfalt des Landes. Aber auch freilebende Schildkröten bekommen Sie auf der Familienreise zu Gesicht. Wir suchen gemeinsam die freilebenden Riesenschildkröten, die ein Gewicht von bis zu 200 kg haben können. Es handelt sich um ein ganz besonderes Highlight der Familienreise. Neben den Riesenschildkröten, die im landwirtschaftlichen Gürtel der Insel grasen, werden wir auch Meeresschildkröten und andere südamerikanische Tierarten beobachten können.

Lust die Riesenschildkröten mit der Familie zu beobachten?

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