Am Strand von Playa Quepos stehen vier Personen, die das Ocean-View bewundern, während ein Auto im Sand parkt.

Ein Reisebericht zu Costa Rica mit Jugendlichen

Erfahrungen und Tipps zur großen Costa Rica Rundreise mit Teens

Ist Costa Rica teenagertauglich? Definitiv ja, lautet die Antwort von Fravely! Familie Ludwig, besser bekannt als Fravely, ist mit den beiden Teens Flo und Ben (17 und 14 Jahre alt) in den Sommerferien 2026 für 3,5 Wochen nach Costa Rica gereist. Auf der individuellen Mietwagenrundreise durch das grüne Naturparadies standen zahlreiche familienfreundliche Erlebnisse auf dem Programm. Übernachtungen im Regenwald, Rafting, Wanderungen und Tierbeobachtungen in Nationalparks und Baden an traumhaften Stränden sind nur ein paar der Highlights. Erfahrt in diesem Reisebericht alles zu Costa Rica mit Jugendlichen.

Welche Reiseroute in Costa Rica mit Kindern und Jugendlichen ist empfehlenswert?

Reiseroute Costa Rica for family individuell 04 - 2022

Costa Rica ist ein wunderbares ganzjähriges Reiseziel und lässt sich prima mit Kindern bereisen. Je nach individuellen Wünschen und verfügbarer Zeit kann man zwei Wochen oder länger Costa Rica erkunden. Fravely hat die Sommerferien 2026 für die Mietwagenreise „Costa Rica for family individuell – die große Rundreise für Familien“ genutzt und in 3,5 Wochen die Highlights von Costa Rica sowie einige Geheimtipps entdeckt.

Die Costa Rica Reiseroute von Fravely haben wir individuell mit einigen Stopps an der südlichen Pazifikküste der Erlebnisreise „Costa Rica Family & Teens individuell – traumhaftes Naturparadies“ geplant, sodass folgende Rundreise entstanden ist:

  • La Fortuna
  • La Tigra Rainforest Lodge
  • Puerto Viejo de Sarapiqui
  • Selva Bananito Lodge
  • Puerto Viejo de Limón
  • Los Quetzales Nationalpark
  • Drake Bay
  • Uvita
  • Manuel Antonio Nationalpark
  • Monteverde
  • Rincón de la Vieja Nationalpark
  • Puerto Carrillo

Auf der Costa Rica Erlebnisreise von der Karibik bis zum Pazifik stand die ganze Naturvielfalt des mittelamerikanischen Landes im Vordergrund: Regenwälder, Vulkane, Nebelwälder, Nationalparks und einige der schönsten Strände des Landes.

Tipps zur Reiseplanung und Reisevorbereitung mit unseren Costa Rica Expertinnen Sabrina Kupke und Svenja Fiestelmann haben wir hier zusammengefasst.

Costa Rica Reiseplanung

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Wie verläuft die Anreise bei einer individuellen Costa Rica Familienreise?

Zwei Kinder drücken die Autotür eines silbernen Fahrzeugs an einem Ort mit üppiger Vegetation auf.

Die Anreise bzw. der Hinflug nach Costa Rica mit Jugendlichen verlief super. Da wir von Berlin geflogen sind und es keine Direktflugverbindungen gibt, sind wir über einen Zwischenstopp in Zürich mit Edelweiss nach San José geflogen. Vor Ort am Flughafen hat uns der lokale Partner von For Family Reisen willkommen geheißen und wir wurden in einem Kleinbus zum Hotel in Alajuela gefahren. Am nächsten Morgen wurde der Mietwagen zu uns ins Hotel gebracht und wir haben die Übergabe gemacht. Dabei erhält man eine physische SIM-Karte, die man ins eigene Handy einsteckt, um unterwegs Internet zu haben.

Zurück sind wir übrigens nicht ab San José, sondern ab Liberia geflogen. Von der Pazifikküste ist man dort viel schneller und wir sind erneut in Zürich umgestiegen.

Welche Highlights und Sehenswürdigkeiten erwarten Familien auf einer Costa Rica Rundreise?

Was können Familien in La Fortuna mit Kindern entdecken?

Vulkan Arenal, Mistico Hanging Bridges und Schokotour

Eine Gruppe von vier Wanderern posiert vor einem beeindruckenden Vulkan in einer üppig grünen Landschaft.

Unser erster Stopp auf unserer Costa Rica Mietwagenreise mit Jugendlichen war La Fortuna. La Fortuna ist mit zahlreichen Aktivitätsmöglichkeiten touristisch gut erschlossen. Wir haben eine Wanderung auf dem Arenal 1968 Hiking Trail unternommen und dabei schöne Aussichtspunkte, Lavafelder und Regenwald entdeckt, auch wenn der Vulkan Arenal leider hinter Wolken versteckt war. Auf unserer Tour sind uns nur wenig Leute begegnet und die Hiking Trails sind wirklich empfehlenswert. 

Nach der Wanderung sind wir in den Kuru Natural Springs baden gewesen. Das war richtig toll, weil wir dort in den natürlichen Pools alleine waren, und am Eingang haben wir sogar noch einen Obstkorb erhalten. 

Anschließend sind wir zu den bekannten Mistico Hanging Bridges gefahren und haben dort auf den 16 Hängebrücken den Regenwald mitsamt Tierwelt erkundet. Ein weiteres Highlight für Familien ist der La Fortuna Wasserfall, den wir auch gerne besuchen wollten, aber an dem Tag leider nicht mehr geschafft haben. 

Denn wir hatten noch eine Schokotour etwas außerhalb der Region La Fortuna geplant. Das war eine sehr persönliche und liebevolle Tour auf einer familiengeführten Kakaofarm mit vielen Details, bei der wir viel Kaffee und Schokolade probieren konnten und Wissenswertes über die Herstellung und den Anbau erfahren haben. 

Ein Wanderer in einem lebhaften grünen Mantel steht gelassen auf einer Hängebrücke, umgeben von üppiger tropischer Vegetation. Eine Gruppe von vier Personen sitzt an einem langen Tisch in einem tropischen Innenraum und prostet mit Getränken.

Was zeichnet den Aufenthalt in der La Tigra Rainforest Lodge mit Kindern aus?

Übernachtung im Baumhaus, Kochkurs, Nachtwanderung und Baumspende

Von La Fortuna ging es für uns weiter zur La Tigra Rainforest Lodge. La Tigra hat uns sehr gut gefallen! Bei unserer Ankunft regnete es, sodass wir erstmal entspannt einen Kaffee getrunken haben. 

Die Baumhaus-Zimmer sind schön rustikal und richtig cool. Flo hat in der Hängematte auf dem Balkon geschlafen. Die Cooking Class war witzig und auch die Nachtwanderung, bei der wir zahlreiche Frösche gesehen haben, war toll. Die Aktivität ist auch prima für Familien mit jüngeren Kindern machbar, weil man auf dem Spaziergang das Gelände der Lodge erkundet. 

von

Am nächsten Tag haben wir einen Baum zur Spende ausgewählt und diesen mit einer Nachricht an die Schulkinder, die die ausgewählten Bäume für die Gäste pflanzen, beschriftet. Die Bäume werden dort in der Umgebung von La Tigra gepflanzt, wo sie gerade benötigt werden. Zuvor wurde uns kurz das Projekt vorgestellt, das ist auch für die Kinder kurzweilig.

Welche actionreichen Aktivitäten können Familien in Puerto Viejo de Sarapiqui erleben?

Raftingtour und Ziplining

In Sarapiqui haben wir eine Zipline- und Raftingtour unternommen. Die insgesamt elf Ziplines sind auch für Familien mit jüngeren Kindern gut machbar, wobei die letzte Zipline knapp einen Kilometer lang ist, sodass auch Teenager auf ihre Kosten kommen.

Ein abenteuerlicher Zipliner schwingt durch eine grüne Landschaft, umgeben von üppigen Bäumen und Pflanzen. Fünf Personen in einem roten Schlauchboot paddeln fröhlich durch rauschendes Wasser, umgeben von grünem Uferwald.

Bei unserer Raftingtour mit Guide haben wir Stromschnellen der Klasse zwei bis drei bezwungen. Zu Beginn haben wir eine Einweisung durch die Guides erhalten und sind gemeinsam die ca. 14 Kilometer lange Strecke gepaddelt. Dabei waren die Guides durchweg sehr entspannt. In den Sommermonaten ist der Wasserstand im Rio Sarapiqui hoch, sodass man gut die Steine passieren kann. In der Trockenzeit können die Stromschnellen aufgrund des geringeren Wasserstands intensiver sein.

Zwei Personen stehen auf einer hängenden Brücke im Dschungel und zeigen auf etwas Interessantes in der Ferne.

Außerdem haben wir die im April 2026 neu eröffnete Kapok Hängebrücke besucht, die sich oben auf einem Berg befindet und mit 390 Metern die längste Hängebrücke Costa Ricas ist. Am besten gelangt man mit einem Allrad-Mietwagen dorthin. 

Wir sind nicht nur über die Hängebrücke gelaufen, sondern haben auch das Gelände mit Regenwald erkundet und einige Tukane, den Michael-Jackson-Vogel und Papageien beobachtet. In einem kleinen Bistro kann man außerdem einkehren. (Hinweis: Aktuell hat die Kapok Hängebrücke nur an einem Wochentag geöffnet.)

Welche Regenwalderlebnisse gibt es mit Kindern auf der Selva Bananito Lodge?

Wanderung durch Primärregenwald und Vogelbeobachtung

Ein atemberaubender Blick auf den üppigen Dschungel mit einem sich schlängelnden Fluss, der durch die grüne Landschaft fließt.

Von Sarapiqui ging es für uns weiter in Richtung Karibikküste, zunächst zur Selva Bananito Lodge. Die Selva Bananito Lodge ist der Wahnsinn! Wer die La Tigra Lodge liebt, wird hier definitiv auch sehr begeistert sein. Die Lodge wird von einem 850 Hektar großen Regenwald umgeben und war eines der Highlights unserer Costa Rica Reise mit Jugendlichen. Familien können übrigens auf einer Rundreise La Tigra und Selva Bananito wunderbar kombinieren – es wird garantiert nicht langweilig.

Es gab außergewöhnlich viel Regen in der Region, wie uns mehrere Einheimische geschildert haben, sodass unsere Anreise zur Lodge abenteuerlich wurde. In der Regel ist der Weg nämlich gut befahrbar. Einen Tag vor unserer Ankunft wurden wir per WhatsApp kontaktiert und haben ein Video zur Anfahrtsstrecke erhalten, sodass wir uns wirklich gut umsorgt fühlten. Auch auf der Fahrt selbst waren wir im engen Austausch mit der Lodge und es wurde nochmal Rücksprache gehalten, ob wir es bis zur vereinbarten Zeit zum Treffpunkt schaffen. Auch wenn man sich nicht traut, weiterzufahren, kann man einfach der Lodge Bescheid geben und wird abgeholt, sodass man einem Fahrer, der sich gut auskennt, hinterherfahren kann. Hinter einem Tor stellt man seinen Mietwagen schließlich sicher ab. Um weiter zur Lodge zu gelangen, muss man den Rio Bananito kreuzen – normalerweise mit dem Pick-up der Lodge oder per Traktor bzw. Pferd. 

Da wir an diesem Tag den Fluss leider nicht passieren konnten, sind wir zurück ins Dorf gefahren und haben dort eine Pause im Restaurant eingelegt. Die Nacht verbrachten wir außerplanmäßig in einer anderen Lodge, bevor wir am nächsten Morgen die Selva Bananito Lodge per Pferd erreichen konnten.

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Auf der Lodge erwartete uns ein tolles Programm: Wir haben eine vierstündige Wanderung durch den Primärregenwald gemacht. Ganz anders als im Nationalpark gibt es keine ausgeschilderten Wege und wir sind mit einem Guide, der mit einer Machete ausgestattet war, durch den Regenwald gelaufen. Dabei sind wir dem Puma-Trail gefolgt, also dem Weg, den auch die Pumas nehmen. Wirklich beeindruckend! Während unserer Tour, bei der wir in Gummistiefeln zum Teil durch Flüsse gewatet sind, konnten wir eine gelbe Viper sowie ein Nest einer Vogelspinne, Affen und Krokodile entdecken. Wirklich ein tolles Abenteuer! 

Am nächsten Morgen haben wir eine Vogelbeobachtung unternommen und sind erst nach dem Mittagessen weiter in die Karibik gefahren. Der Aufenthalt in der Lodge ist mit einem Programm vorgeplant, aber es gibt auch genügend Freizeit, um die Atmosphäre zu genießen. Außerdem kann man noch an weiteren Aktivitäten wie zum Beispiel Abseilen am Wasserfall teilnehmen.

Was zeichnet die Selva Bananito Lodge aus?

Als Gäste auf der Selva Bananito Lodge haben wir live erfahren, mit wie viel Herzblut Jürgen, der Lodgebesitzer, das Projekt leitet. Während des Aufenthalts kann man an einem ca. 45-minütigen Vortrag auf Deutsch teilnehmen, in dem Jürgen viel Interessantes zur Entstehungsgeschichte der Lodge sowie zum nachhaltigen Engagement erklärt.

Die Anlage der Lodge ist sehr schön und man übernachtet in tollen Zimmern, die auf Stelzen erbaut sind und über solarbeheiztes Warmwasser verfügen. Auf dem Gelände gibt es nur in dem Restaurantbereich Strom, um beispielsweise das Handy aufzuladen. Bei Dunkelheit werden viele Kerzen angezündet.

Wir können außerdem bestätigen, dass das Essen auf der Lodge fantastisch war. Es gab Frühstück, Mittag- und Abendessen gemeinsam mit den anderen Gästen. Tee und Kaffee kann man sich über den Tag hinweg nehmen. 

Zwei Jugendliche sitzen an einem Tisch und spielen Monopoly, umgeben von einer einladenden Umgebung mit grünem Pflanzenbewuchs. Die hübsche Lodge bietet zwei Betten mit Moskitonetzen, das warme Licht strahlt durch die Fenster und die Natur ist sichtbar.

Wie ist das Karibikflair bei Puerto Viejo?

Cahuita Nationalpark, schwarze Sandstrände und Surfkurse an der Playa Cocles

Schon während unserer Fahrt entlang der Küstenstraße nach Puerto Viejo de Limón haben wir überall Surfer und kleine Cafés gesehen. Als wir schließlich angekommen sind, hat uns ein entspanntes Karibikflair empfangen.

Ein Highlight ist der Cahuita Nationalpark, den wir direkt früh morgens um 7 Uhr bei Parkeröffnung mit einem ortskundigen Guide besucht haben. Mit einer Länge von zwei Kilometern haben wir nicht viel Strecke zurückgelegt, aber es gab unheimlich viele Tiere zu beobachten, die unser Guide erspäht hat. Ohne ihn hätten wir diese Tiere nicht gefunden. So waren wir doch gut zwei Stunden im Nationalpark unterwegs. 

Drei Wanderer beobachten neugierig mit einem Fernglas die Natur im Cahuita Nationalpark, umgeben von üppigem Grün. Ein Tukan mit einem auffälligen, großen Schnabel sitzt auf einem Ast, umgeben von üppigem Grün im tropischen Regenwald.

Im Anschluss an unsere Erkundungstour und am nächsten Morgen haben die Jungs ihre ersten zwei Surfkurse an der Playa Cocles absolviert. Mit den Guides der lokalen Surfschulen haben sich die beiden in die Wellen gestürzt und kleine erste Erfolge auf dem Surfbrett erlebt. Auch für uns Eltern war es super, denn am Strand gibt es nicht nur Slacklines, welche die Jungs natürlich auch ausgetestet haben, sondern auch einen Kaffeewagen, und Einheimische spielen Beachvolleyball. So konnten wir uns ganz entspannt mit einem Kaffee am Strand hinsetzen und zuschauen. 

Ein junger Surfer mit kurz geschnittenen Haaren reitet geschickt auf einer grünen Welle und zeigt seine Begeisterung. Eine Gruppe von vier Personen steht in der Brandung an einem schwarzen Sandstrand, umgeben von üppiger grüner Vegetation.

Ganz besonders ist übrigens auch die Playa Negra zwischen Puerto Viejo und dem Cahuita Nationalpark. Wir haben noch nie so schwarzen Sand gesehen, der zugleich auch ganz weich ist. Weitere Stopps an der costa-ricanischen Karibikküste mit Teenagern waren das nationale Tierschutzgebiet Gandoca-Manzanillo sowie Punta Uva.

Übernachtet haben wir in einem kleinen offenen Haus in der Namuwoki Lodge, in der wir uns sehr wohlgefühlt haben. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich und haben uns tolle Tipps zum Essen gegeben. Der Strand ist fußläufig erreichbar und man hört viele Tiere in der Umgebung. 

Lohnt sich die Fahrt durch die ursprüngliche Hochlandregion zum Pafizik?

Turrialba, Cartago und auf der Suche nach Quetzals

Drei Personen stehen vor einem Obststand, während sie eine Ananas abwägen und eine plastic Tasche mit Obst füllen.

Um von der südlichen Karibik- zur südlichen Pazifikküste zu gelangen, sind wir über Turrialba, Cartago und den Los Quetzales Nationalpark im Hochland gefahren. Sowohl in Turrialba als auch in der Nähe des Los Quetzales Nationalpark haben wir jeweils für eine Nacht übernachtet. 

Cartago ist besonders für seine Kirche bekannt – wir haben den Stopp aber hauptsächlich genutzt, um uns in der Markthalle mit frischem Obst einzudecken. Da man über das Gebirge fährt und sich auf ca. 2.700 Metern Höhe befindet, sind die Temperaturen deutlich niedriger (ca. 11 °C) als an der Karibikküste. Daher empfehlen wir auf jeden Fall, einen langen Pullover anzuziehen. 

Unser Aufenthalt auf der Paraiso Quetzal Lodge war super. Leider haben wir keinen Quetzal gesehen, dafür aber Kolibris beobachtet. Am Morgen der Weiterfahrt Richtung Pazifikküste haben wir noch eine ca. 1,5-stündige Vogeltour mit einem tollen Guide gemacht. Die Guides wissen, wo sich die Quetzals zuletzt aufgehalten haben, und so sind wir gemeinsam zu einem Farmgelände ca. 15 Minuten von der Lodge entfernt gefahren, aber auch da hatten wir an dem Tag leider mit den Quetzals kein Glück. 

Zwei Personen spazieren auf einem geschwungenen Weg, umgeben von üppigem Grün und einem charmanten Haus im Hintergrund. Ein schillernder Kolibri schwebt über bunten Blättern, sein glitzerndes Gefieder strahlt in verschiedenen Grüntönen.

Warum ist die Drake Bay an Costa Ricas Pazifikküste ein unvergessliches Highlight mit Teens?

Auf Erkundungstour im Corcovado Nationalpark

Schon die Anreise per Boot zur abgelegenen Drake Bay an der Nordseite der Osa-Halbinsel war ein tolles Erlebnis. Wir haben unser Auto an einem bewachten Parkplatz in Sierpe abgestellt und wurden anschließend mit der Fähre in ca. 1,5 Stunden zur Drake Bay gefahren. Dort haben wir unseren Aufenthalt in dem schönen Pirate Cove Hotel verbracht. 

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, um den Corcovado Nationalpark mit Guide zu erkunden. Zunächst sind wir ca. 45 Minuten mit dem Boot gefahren. Familien mit Kindern ab 8 bis 10 Jahren können gut an dem Ausflug teilnehmen, denn die Wege sind nicht so weit und man kann immer eine Pause einlegen, wenn man möchte. Die Tour ist unserer Meinung nach sehr abwechslungsreich: Wir haben Faultiere, Agutis und Krokodile gesehen, sind zwischendurch barfuß durch den Fluss gelaufen und haben einen Wasserfall bestaunt. Außerdem gab es eine leckere Mittagspause. Am Nachmittag sind wir zurück im Pirate Cove Hotel angekommen. 

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Was macht Uvita zu einem Highlight an der Pazifikküste Costa Ricas?

Punta Uvita und Wale und Delfine im Marino Ballena Nationalpark

Zwei Jungen sitzen am Ufer eines klaren Flusses, umgeben von üppigem Grün, während ein Wasserfall im Hintergrund plätschert.

Von der Drake Bay ging es für uns anschließend die Pazifikküste hinauf. Zunächst stand Uvita mit dem Nationalpark Marino Ballena auf dem Programm. 

Auf unserer Fahrt hielten wir spontan an der Cascada El Pavón, einem schönen Wasserfall, wo man baden kann. Es gibt auch ein lokales Restaurant, das frischgefangenen Fisch serviert. Als wir morgens dort waren, war es angenehm leer – nachmittags wird es durchaus belebter.

Uvita ist besonders für den Marino Ballena Nationalpark und Punta Uvita, auch Whale-Tail genannt, bekannt. Aufgrund der Gezeiten konnten wir die berühmte Whale-Tail leider nicht erreichen. Bei Ebbe kann man nämlich zu Fuß auf die Sandbank, welche die Form einer Walflosse hat, gelangen.

Dafür haben wir in dem Meeresnationalpark eine tolle und top-organisierte Bootstour unternommen. Nach einer kurzen Einweisung ging es auch schon los. Während des Ausflugs konnten wir zwei Buckelwale sowie Delfine und Schildkröten beobachten und selbst auch ins Wasser springen. 

Zwischen Uvita und Manuel Antonio, dem nächsten Stopp auf unserer Costa Rica Erlebnisreise mit Jugendlichen, liegt die Playa Dominical, an der Flo und Ben an einem weiteren Surfkurs einer lokalen Schule teilgenommen haben. 

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Was zeichnet die Wanderung im Manuel Antonio Nationalpark aus?

Tiersuche auf eigene Faust

Der Ort Manuel Antonio ist touristisch sehr gut erschlossen. Das liegt mitunter an dem kleinen, gleichnamigen Nationalpark, der zu den beliebtesten Nationalparks ganz Costa Ricas zählt. Wir haben abends etwas abseits der größeren Restaurants in einem kleinen Soda gut gegessen. 

Aufgrund der Beliebtheit des Nationalparks empfiehlt es sich, die Eintrittskarten vorab online zu kaufen. Wir waren wie auch zuvor in anderen Nationalparks bereits zur Eröffnung um 7 Uhr morgens da. Am Eingang werden die Rucksäcke kontrolliert, um zum Schutz der Natur- und Tierwelt zu überprüfen, ob Besucher kein Plastik dabeihaben. Die Wanderwege im Manuel Antonio Nationalpark haben wir auf eigene Faust erkundet. Das erwies sich als richtige Entscheidung, denn wir konnten viele Tiere entdecken, darunter einige Affen und Leguane sowie zwei Vipers. Tipp: Falls ihr selbst keine Tiere entdeckt, kann man auch immer gut in die Richtung schauen, die andere Guides mit ihrer Gruppe ansteuern.

Eine Gruppe von Wanderern geht auf einem Holzsteg durch dichten, grünen Dschungel im Manuel Antonio Nationalpark. Ein Brüllaffe bewegt sich geschickt zwischen den grünen Blättern in einem dichten tropischen Wald.

Welche Stopps sind auf der Fahrt zum Nebelwald Monteverde empfehlenswert?

Schildkröten, Aras, Krokodile und Wasserfall

Weiter nach Norden in Richtung Monteverde sind wir frühzeitig losgefahren. Monteverde war für uns allerdings nur ein Zwischenstopp, denn unser eigentliches Ziel war der Rincón de la Vieja Nationalpark.

Saftig grüne Hügel erstrecken sich unter einem strahlend blauen Himmel mit einigen Wolken in der Ferne.

Hinweis: Für viele Familien gehört Monteverde bei einer individuellen Costa Rica Rundreise mit Kindern fest ins Programm. Der Nebelwald Monteverde ist eines der Naturhighlights in Costa Rica und bildet ein bedeutendes Ökosystem, in dem nicht nur zahlreiche exotische Pflanzen wachsen, sondern auch viele außergewöhnliche Tiere (Vögel, Affen, usw.) beheimatet sind. 

Seinen Beinamen „Nebelwald“ verdankt Monteverde übrigens dem Nebel, der hier fast immer in der Luft hängt. Mit Kindern könnt ihr beispielsweise über Hängebrücken wandern und eine Ziplining-Tour erleben. 

Zunächst haben wir ein Schildkrötenprojekt am Strand besucht. Da wir zu Beginn der Schildkrötensaison dort waren, konnten wir direkt mithelfen. Nachts haben Mitarbeiter die Schildkröteneier am Strand eingesammelt, um sie zu schützen. Dazu wurden in einem gesicherten Bereich Schildkrötennester gebuddelt, in die wir jeweils vier bis fünf Eier legen durften. Vier Wochen später schlüpfen die Schildkröten – wie viele von ihnen den Weg ins Meer schaffen (diesen Weg müssen die Schildkröten alleine bewältigen, damit sie später den Weg zurück an den Strand selbst finden können), weiß man vorher leider nicht, aber über 90 % schlüpfen. 

Der nächste kurze Zwischenstopp auf unserer Route durch Costa Rica mit Jugendlichen war die Playa Tarcoles, die für die vielen Aras bekannt ist. Man hört sie überall und sieht sie umherfliegen und in den Bäumen sitzen.

Eine Person gräbt in den Sand, während sie eine Tüte mit Schildkröteneiern neben sich hat, umgeben von interessierten Zuschauern. Zwei Ara-Papageien stehen auf einem Ast, während sie sich liebevoll zueinander neigen und die Sonne durch die Blätter scheint.

Anschließend wanderten wir zum Catarata Manantial de Agua Viva, der mit 300 Metern einer der höchsten Wasserfälle Costa Ricas ist. Den Ausflug empfehlen wir für Familien mit älteren Kindern, da man einige Höhenmeter auf dem Rückweg überwinden muss. Der Hinweg bergab zum Wasserfall ist allerdings angenehm und generell gut begehbar. Insgesamt sollte man ca. drei Stunden für den Stopp einplanen und für die Wanderung genügend Wasser einpacken. Beim Wasserfall gibt es kleine Natural Pools, in denen man baden kann, und insgesamt kommen nicht viele Besucher dorthin. 

Ebenfalls ein guter Stopp ist die Krokodilbrücke am Rio Tarcoles. An der Brücke, wo sich viele Krokodile zum Sonnenbaden tummeln, wurde eine neue Aussichtsplattform erbaut, die ein Stückchen über den Fluss ragt, sodass man von dort die Krokodile beobachten kann. Der Parkplatz ist bewacht und es gibt außerdem einen Souvenirshop. 

Abends erreichten wir schließlich die Cala Lodge in Monteverde und wir bezogen eine kleine Villa mit Küche – sehr schön!

Zwei Personen stehen vor einem majestätischen Wasserfall, umgeben von üppigem, grünem Dschungel und Felsen. Ein großer Krokodil liegt am Ufer eines ruhigen Gewässers, umgeben von schlammigen Uferlinien und Vegetation.

Was können Familien rund um den Rincón de la Vieja Nationalpark erleben?

Ziplining, Abseilen, Hot Springs und Wasserfälle

Unsere Unterkunft am Rincón de la Vieja Nationalpark war die Hacienda Guachipelin. Die Anlage mit Pool sowie unser Hotelzimmer waren schön und der Service ist super. Es gibt ein Adventure Center, wo man die Aktivitäten auswählen kann. Wir haben das Ziplining sowie das Abseilen am Wasserfall getestet. 

Als Gäste hatten wir außerdem Zutritt zu den Rio Negro Hot Springs, die wir einen Abend besuchten. Außerdem haben wir einen Wasserfall in der Nähe der Hacienda entdeckt und sind über Hängebrücken gewandert.

von
Eine Gruppe von Schwimmern erkundet eine malerische Wasseröffnung zwischen den Felsen, umgeben von üppigem Grün.

Für Familien mit abenteuerlustigen Teens haben wir folgenden Tipp: den La Leona Wasserfall. Er befindet sich außerhalb des Geländes der Hacienda. Mit einem lokalen Guide sind wir auf der Ladefläche eines Pick-ups zum Ausgangspunkt des Wanderwegs gefahren. Von dort ging es mit Schwimmwesten ausgestattet zu Fuß runter zum Fluss, über Felsen und durch kleine Höhlen.

Um zum Wasserfall in der Höhle zu gelangen, muss man außerdem durch den Fluss schwimmen und sich an einem Seil entlanghangeln. Für noch mehr Action können die Kinder auch von Felsen springen oder die natürlichen Rutschen zwischen den Felsen austesten. 

An welchen Stränden der Nordpazifikküste können Familien in Costa Rica relaxen?

Playa Samara und Playa Carrillo sowie Surfen und Delfine

Ein Junge surft auf einer Welle, während er voller Begeisterung ein Gleichgewicht findet und das Wasser spritzt.

Letzter Stopp unserer Costa Rica Mietwagenreise mit Jugendlichen war die Nordpazifikküste bei Playa Carrillo. 

Die Jungs haben am Strand von Samara nochmal einen Surfkurs besucht. Dort kann man auch Volleyball spielen. Generell ist Samara schön zum Chillen und Runterkommen nach der Rundreise und sehr empfehlenswert.

Außerdem haben wir eine Bootstour unternommen, bei der wir schnorcheln und angeln konnten. Unserem Boot sind Delfine gefolgt und immer wieder aus dem Meer gesprungen, das war toll! Cool war auch eine abendliche Schildkrötentour mit Ranger, bei der wir am Strand mit Rotlicht die Schildkröten beobachten konnten.

Eine Gruppe von vier Anglern steht auf dem Deck eines Bootes im Nordpazifik, alle jubeln und zeigen mit einem Finger nach oben. Eine Schildkröte gräbt sich in den Sand, beleuchtet von rötlichem Licht, umgeben von Palmen in der Dunkelheit.

Wissenswertes zur Costa Rica Mietwagenreise mit Kindern

Wie habt ihr die Einheimischen kennengelernt?

Ein junger Mann hält eine Ananas mit einer Anglerrute vor dem tiefblauen Ozean, lächelnd und glücklich.

Die Einheimischen sind wirklich total familienfreundlich. Wir hatten jederzeit ein gutes, sicheres Gefühl bei unserer Costa Rica Familien-Rundreise. Costa Rica ist ein wirklich tolles Reiseland!

Costa-Ricaner, die im Tourismus arbeiten, sprechen gut Englisch. Andere, die weniger Kontakt zu Touristen haben, sprechen nicht unbedingt Englisch, aber sie sind immer sehr bemüht zu verstehen, was man möchte oder wohin man fahren möchte, wenn man nach dem Weg fragt. Zur Verständigung mit Einheimischen, um zum Beispiel nach Geheimtipps zu fragen, kann man gut einen Offline-Translator nutzen, also ladet den am besten im Voraus herunter. 

Welche Packtipps und praktischen Reisetipps habt ihr für andere Familien?

Ein Wanderer steht auf einem Pfad im Dschungel, während er mit einem großen Teleobjektiv Vögel beobachtet.

Wir waren sehr froh über unsere halbhohen, festen Wanderschuhe. Gerade in Nationalparks oder auf Wanderungen hat man damit mehr Halt, wenn man mal neben den Weg tritt. Hohe Wanderschuhe sind alternativ auch gut. Des Weiteren sind lange, dünne Hosen empfehlenswert, wobei wir jedoch auch überraschend oft kurze Hosen getragen haben. Für die Berge, wo es aufgrund der Höhenlage kalt werden kann, sollte man warme Anziehsachen wie einen Pullover einpacken. Eine Regenjacke gehört immer ins Gepäck, genauso wie Sonnencreme, Mückenschutz und eine Kopfbedeckung. 

Da wir 3,5 Wochen unterwegs waren, haben wir nicht für die gesamte Costa Rica Rundreise Anziehsachen mitgenommen, sondern für ca. 10 Tage, um zwischendurch vor Ort zu waschen. Es gibt nicht überall Waschsalons, also muss man etwas planen. An sich ist es aber simpel: Man gibt 15 kg Wäsche ab und bekommt sie für gut 40 Dollar frisch gewaschen und gebügelt wieder. 

Unsere Rucksäcke waren wasserdicht, was wir ebenfalls weiterempfehlen können. Eine Taschenlampe kann man auch mitnehmen sowie ein Fernglas. Wenn man Touren im Nationalpark mit Guide macht, haben diese ein Fernrohr dabei, durch welches man Tiere beobachten kann, sodass ein Fernglas nicht unbedingt nötig ist.

Vor Ort kann man viel mit Karte zahlen. Navigiert haben wir mit Waze und Google Maps. Waze wird zur Navigation in Costa Rica immer empfohlen und in Google Maps haben wir zusätzlich Sehenswürdigkeiten entlang der Route entdeckt. So haben sich beide Navigationsapps gut ergänzt und es gab grundsätzlich nur kleine Abweichungen, wenn wir die Strecken verglichen haben. Die Straßenverhältnisse in Costa Rica sind insgesamt super und mit unserem Allradmietwagen waren wir auch für einen kurzen Schotterweg bestens ausgestattet. 

Wie hat euch das Essen in Costa Rica geschmeckt?

Am Straßenrand stehen mehrere frische Ananas und andere Früchte auf einem Holztisch, während Menschen miteinander interagieren.

In Costa Rica kann man in allen Preisklassen essen – von 10 Dollar pro Person bis zu über 40. Wir sind oft in den kleinen Sodas eingekehrt. Diese sind günstig und lecker und man muss nicht in ein großes Restaurant gehen. Wir haben uns viel vegetarisch ernährt, das klappt in Costa Rica ganz wunderbar. Nehmt unbedingt Trinkflaschen mit, denn diese könnt ihr an den Wasserspendern immer wieder neu auffüllen. 

An den Straßen kann man übrigens gut für frisches Obst halten. Wir haben zum Beispiel viel Rambutan gegessen; die tropischen Früchte sind extrem lecker und schmecken etwas wie Litschis.

Sehr gut geschmeckt haben uns auch Patacones, also frittierte Kochbananen. Das ist ein echter Klassiker in Costa Rica, genauso wie Gallo Pinto, also Reis und Bohnen, was meist zum Frühstück serviert wird.

Wie habt ihr die Regenzeit in den Sommerferien erlebt?

Inmitten eines üppigen Dschungels spielen zwei Personen im Wasser, während strömender Regen um sie herum fällt.

Die Farbwelt in der Green Season ist mega toll! So sattgrüne Natur haben wir in Costa Rica mit Jugendlichen nur erlebt, wenn es geregnet hat und feucht war. Für europäische Familien sind die Sommerferien eine super Reisezeit, das können wir nur immer wieder betonen. Während unserer Costa Rica Erlebnisreise mit Kindern haben wir andere Europäer gesehen, die mit dem richtigen Equipment bewusst in der Regenzeit gereist sind, aber keine Amerikaner. 

Außerdem ist der Regen immer warm, also gar nicht vergleichbar mit den Regenschauern in der Heimat. Bei der hohen Luftfeuchtigkeit war es manchmal sogar angenehmer ohne Regenjacke unterwegs zu sein, da man so einfach wieder trocknen konnte und nicht unter der Regenjacke schwitzen musste. 

Fazit zu Costa Rica mit Jugendlichen

Ein Faultier hängt entspannt an einem Ast, umgeben von lebhaftem Grün, mit neugierigen Augen und einem verspielten Ausdruck.

Costa Rica hat uns sehr begeistert und gehört zu den tollsten Reisezielen, die wir bislang erkundet haben. Persönlich haben uns die Wasserfälle sehr gut gefallen. Ein ganz besonderes Highlight war unser Aufenthalt bei Jürgen auf der Selva Bananito Lodge. Für die Jungs waren besonders Puerto Viejo de Limón und Samara toll – der Beach-Vibe ist einfach herrlich. In Sarapiqui bleiben uns insbesondere das Rafting und Ziplining mit sehr coolen Guides in Erinnerung. Hier haben wir übrigens auch unser erstes Faultier gesehen. 

Wer in Costa Rica mit Kindern surfen (lernen) möchte, kann sich sowohl an der Karibik- als auch an der Pazifikküste auf das Brett wagen. Beide Küsten sind für Anfänger machbar. Der Pazifik ist allerdings etwas ruhiger. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, verschiedene Surfschulen auszuprobieren und mehrere Kurse zu belegen, denn jeder Surflehrer hat andere Tipps. Die Guides helfen natürlich gut im Wasser und schieben einen auf dem Brett an, sodass jeder kleine Erfolgserlebnisse genießen kann. 

Pura vida Costa Rica!

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Alle Costa Rica Familienreisen im Überblick

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Wir nehmen uns Zeit für euch!

Nach vorheriger Absprache gern auch außerhalb unserer Öffnungszeiten.

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