Japan mit Kindern Reisetipps

Ein Reisebericht zur Japan Reise für Familien

Anne Rösch, Head of Sales & Operations bei For Family Reisen, hat im Mai 2025 Japan auf einer individuellen Rundreise entdeckt. 

In diesem Reisebericht findet ihr zahlreiche Tipps zu den Highlights in Japan mit Kindern und erfahrt, was euch alles Spannendes auf einer Japan Familienreise erwartet.

  1. Gruppenreise

    Höhepunkte aus Tradition & Moderne

    Japan for family

    11 Tage

    ab 8 Jahren

    4.7

    • Erdbebensimulationsübung in Tokyo
    • Der höchste Gipfel Japans: Mount Fuji
    • Die Welt der Samurai und Ninja entdecken
    ab 2.999 € ab 2.799 €
  2. Individualreise

    Best of Japan mit Kindern

    Japan for family individuell

    12 Tage

    ab 4 Jahren

    5.0

    • Tokyo, Kyoto, Fuji & Osaka
    • Magische Miyajima-Insel
    • Friedensmuseum in Hiroshima
    ab 3.259 € ab 2.177 €

Warum habt ihr euch für eine Reise nach Japan entschieden?

Japan stand schon lange auf unserer Bucket-List, auch wenn ich gar nicht genau sagen kann, wann und wie es genau dazugekommen ist. Letztendlich ausschlaggebend für die Buchung der Reise war die Serie „Shogun“, die wir im letzten Jahr gesehen haben. Die Serie spielt in der Vergangenheit: Für uns war es sehr spannend zu sehen, wie anders die Kultur und die Geschichte im Vergleich zu Europa sind. Danach waren wir uns sicher, dass unsere nächste Reise nach Japan geht.

Wie verlief eure Anreise nach Japan?

Wenn man sich die Flugstrecke anschaut, ist man in Bezug auf eine Japan Familienreise vielleicht unsicher wegen der langen Anreise. Wir sind per Direktflug von Frankfurt nach Tokyo mit Japan Airlines geflogen, gelandet sind wir am Flughafen Narita, der östlich von Tokyo liegt. Narita ist weiter vom Zentrum entfernt als der Flughafen Haneda, vom Zeitaufwand mit den öffentlichen Verkehrsmitteln war die Reisezeit aber vergleichbar.

Man braucht etwa eine bis anderthalb Stunden mit dem Zug, um vom Flughafen zum Hotel zu kommen. Am Anfang muss man sich ein bisschen zurechtfinden – wo kauft man ein Ticket, wie funktioniert das System etc. Die Japaner sind aber sehr freundlich, daher hat am Flughafen alles gut funktioniert.

Der Flug selbst war sehr angenehm. Es war ein Nachtflug, wir sind abends gestartet und kamen durch die Zeitverschiebung erst spät nachmittags in Tokyo an. 13 Stunden Flug klingen viel, aber da es ein Nachtflug war, konnte man wenigstens etwas schlafen, und so verging die Zeit relativ schnell.

Es gibt mehrere Direktverbindungen von Frankfurt oder München nach Tokyo, was die Reiseplanung für einen Japan Urlaub mit Kindern erleichtert. Wer möchte, kann auch Umsteigeverbindungen wählen, zum Beispiel mit Finnair über Helsinki, Swiss über Zürich oder Emirates über Dubai. Insgesamt ist man sehr flexibel bei der Wahl der Airline.

Was war euer erster Eindruck von Japan?

Normalerweise reisen wir mit dem Mietwagen, sehr naturverbunden, wandern viel und planen unsere Reise individuell und flexibel. Auf unseren letzten Reisen nach Afrika, beispielsweise nach Namibia, waren wir oft in Gegenden mit eher wenigen Menschen unterwegs.

Japan ist dagegen eine völlig andere Erfahrung, besonders die Metropole Tokyo. Deswegen waren wir gespannt, was uns erwarten würde. Den ersten Tag haben wir dennoch mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Flughafen aus begonnen. Wir haben uns mit dem Gepäck in die Menge gequetscht, aber es hat alles reibungslos funktioniert. Die Züge in Japan fahren sehr zuverlässig und die Metro hielt idealerweise relativ nah an unserem Hotel.

Wir waren im Sunshine City Prince Hotel untergebracht, wo wir 2026 auf der Japan Reise mit Kindern „Japan for family“ auch übernachten. Die Lage ist unserer Meinung nach optimal: nicht im absoluten Zentrum Tokyos, aber gut erreichbar. Trotz der späteren Uhrzeit waren im Zentrum noch viele Menschen unterwegs, die Straßen wirkten jedoch gar nicht so anders als in europäischen Großstädten.

Besonders spannend fanden wir die Geschäfte und all die kleinen Besonderheiten, die einem sofort ins Auge fallen. Beispielsweise sind wir auf eine Otterauffangstation gestoßen – mitten in Tokyo – etwas, das wir kurios, aber gleichzeitig auch sehr faszinierend fanden.

Wie war eure Route der Japan Rundreise?

Unsere dreiwöchige Rundreise durch Japan begann in Tokyo und führte uns weiter nach Takayama, Himeji und Hiroshima, inklusive eines Abstechers zur Insel Miyajima. Anschließend erkundeten wir die Städte Osaka und Kyoto, bevor wir über Hakone wieder nach Tokyo zurückkehrten. 

Tokyo

Gestartet sind wir in Tokyo für drei Nächte. Sicherlich könnte man noch mehr Zeit in Tokyo verbringen, aber da die Zeit begrenzt ist, waren drei Nächte völlig ausreichend. 

In Tokyo haben wir ein paar Aussichtspunkte besucht. Wir waren unter anderem auf dem Tokyo Skytree, der auf 451,2 Metern Höhe, dem höchsten zugänglichen Punkt, eine wirklich beeindruckende Aussicht bietet. Besonders faszinierend fand ich den Blick in die Ferne: Am Horizont sieht man fast ausschließlich Stadt. In anderen Metropolen gehen die Gebäude irgendwann in Wälder, Berge oder offene Landschaften über, in Tokyo hingegen scheint die Stadt einfach kein Ende zu nehmen. Auf einer Seite erkennt man sogar das Meer, allerdings in weiter Entfernung. Diese Größe und die enorme Einwohnerzahl sind wirklich kaum zu begreifen.

Zusätzlich waren wir noch auf einer Aussichtsplattform des Rathauses, von der man ebenfalls einen tollen Blick über die Stadt hat. Solche Aussichtspunkte geben eine völlig andere Perspektive auf Tokyo und seine Dimensionen.

Sehr schön in Tokyo war auch der Besuch des Tempels Asakusa. Den besuchen wir auch im Rahmen der Japan Gruppenreise für Familien. Der Asakusa-Tempel, ein buddhistischer Tempel, der vor allem durch seine leuchtend roten Gebäude auffällt, ist ein sehenswertes Highlight. Typisch sind die Pagoden, die meist drei- bis fünfstöckig sind. Im Gartenbereich blühten zu unserer Zeit bereits einige rosa Blumen, und überall standen Buddha-Statuen, die in der Anlage zu einer gewissen Atmosphäre beigetragen haben. 

Bei unserem Besuch des Tempels haben wir natürlich auch Koi gesehen, wie man sie an vielen Orten in Japan findet, aber hier haben wir sie zum ersten Mal in den Teichen schwimmen gesehen, was richtig schön anzuschauen war.

An den Buddha-Tempeln gibt es außerdem interessante Rituale, die man ausprobieren kann – ein bisschen esoterisch, aber faszinierend. Zum Beispiel gibt es Boxen mit vielen Stäbchen. Man schüttelt die Box, dreht sie um und ein Stäbchen fällt heraus. Auf Japanisch steht darauf eine Zahl, mit der man eine kleine Schublade öffnet. Darin befinden sich Zettel, die eine Botschaft für die eigene Zukunft enthalten. Ist sie positiv, muss man den Zettel falten und immer bei sich tragen. Ist die Botschaft negativ, knotet man den Zettel an ein spezielles Seil und lässt sie zurück, damit man sie nicht mitnimmt. Wir haben das ausprobiert und fanden es spannend, diese ganz andere Art von Ritualen kennenzulernen.

Natürlich gibt es in Tokyo auch das Technik-, Anime- und Mangaviertel Akihabara, was besonders für Kinder im Japan Urlaub ein Highlight ist. Dort gibt es viele Spielhallen, teilweise auf mehreren Etagen, mit allen möglichen Spielen. Das Viertel ist auf jeden Fall sehr verspielt und bunt. Auf einer Etage kann man zum Beispiel alle möglichen Sammelkarten kaufen – ähnlich wie Pokémon-Karten, nur gibt es unzählige andere Serien, die wir vorher gar nicht kannten. Natürlich sind es nicht nur Kinder, die sich dafür begeistern, sondern auch viele Erwachsene. 

Besonders spannend sind die sogenannten Capsule Games. Das sind Automaten mit kleinen, runden Bällchen, die thematisch sortiert sind. Man wirft etwa 100 Yen – also rund 60 Cent – ein, dreht am Rad, und bekommt einen dieser Bälle mit einer kleinen Überraschung. Oft stehen sogar Erwachsene geduldig in der Schlange, um sich etwas aus den Automaten zu holen. Es ist faszinierend zu sehen, wie sehr sich die Menschen hier über solche Kleinigkeiten freuen.

Takayama

Danach ging es weiter in die japanischen Alpen nach Takayama. Das ist eine kleine, gemütliche Stadt, etwa drei Stunden von Tokyo entfernt. Unsere aktuelle „Japan for family“ Reise enthält den Stopp aus zeitlichen Gründen nicht mehr, um die Familienreise noch kinderfreundlicher zu gestalten. 

Für uns war Takayama aber sehr schön; wir sind ein wenig gewandert und konnten die Landschaft genießen, auch wenn das Wetter nicht optimal war.

Himeji

Anschließend sind wir nach Himeji, zum ersten Mal mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen, gefahren. Dort haben wir eine traditionelle Burg und einen Schrein besucht. Da unsere Japan Reise etwas länger war als die Familiengruppenreise, haben wir diese zusätzlichen Stationen eingebaut.

Hiroshima

Von Himeji aus ging es weiter nach Hiroshima. Die Strecke ist relativ lang, aber mit dem Shinkansen ist man schnell vor Ort, sodass genug Zeit für Erkundungen bleiben. Hiroshima bieten wir auf unserer Japan Gruppenreise mit Kindern als optionale Verlängerung an, und es ist ein sehr spannender Ort für Familien, die sich für Geschichte interessieren

Natürlich ist der Besuch in Hiroshima geprägt von der Atombombe, die 1945 abgeworfen wurde, und dem Leid, das sie über die Menschen und die Stadt gebracht hat. Dort gibt es Momente, die bedrückend sein können, weil man sich mit dieser tragischen Geschichte auseinandersetzt.

Aber Hiroshima hat noch viel mehr zu bieten: Die Stadt wirkt modern, fast schon „hip“, und unterscheidet sich deutlich von den riesigen Metropolen Tokyo oder Osaka. Sie ist natürlich kleiner, hat aber viele tolle Restaurants und Fusion-Küchen.

Ein besonderes Erlebnis war ein traditionelles japanisches Theaterstück, das wir an einem Abend besucht haben. Die Aufführung war auf Japanisch mit englischen Untertiteln. Es dauerte nur etwa eine Stunde, war aber unglaublich spannend. Ganz anders als Theaterstücke, die wir aus Deutschland kennen: Musik und Trommeln begleiteten die Handlung, die eher tänzerisch inszeniert war – fast wie ein Musical. Mit Rauch- und Lichteffekten wurde die Geschichte eines vergifteten Königs und eines auftauchenden Teufels erzählt. 

Das kleine Theater war sehr intim, kein großer Saal, und gerade das machte das Erlebnis besonders. Wir haben viele Fotos und Videos gemacht, und es sind solche Momente, die schöne Erinnerungen schaffen und einem die Kultur Japans noch einmal von einer ganz anderen Seite zeigen.

Miyajima

Danach waren wir auf der Insel Miyajima, eines meiner Highlights auf der Japan Reise, weil wir dort in einem Ryokan übernachtet haben. Das ist eine traditionelle japanische Unterkunft und wir haben dort auf Futon-Matten geschlafen.

Ich kann jeder Familie empfehlen, die nach unserer Gruppenreise noch Hiroshima als Verlängerung machen möchte und im Anschluss noch ein bisschen Zeit hat, eine Nacht auf Miyajima einzuplanen. Aufgrund der Beliebtheit der Insel, sowohl bei Ausländern als auch bei Einheimischen, empfiehlt es sich, nicht nur einen Tagesausflug nach Miyajima zu machen. 

Das Besondere an Miyajima ist der rote Torii, das Tor zum Schrein direkt im Meer. Auf der Insel laufen auch viele Hirsche herum – in Japan nennt man die auch „Deers“. Diese kleinen Hirsche gelten als heilig. Das war schon spannend die zu sehen. Abends, nachdem die Tagestouristen die Insel verlassen hatten, wurde es deutlich ruhiger. Die Atmosphäre war einfach wunderschön und entspannt. Besonders beeindruckend war es, den Torii bei Nacht zu sehen. Wir hatten sogar das Glück, dass Vollmond war, und das machte den Anblick noch magischer.

Am nächsten Morgen sind wir noch vor dem Eintreffen der Tagestouristen auf den Berg der Insel gewandert. Normalerweise fährt man mit der Gondel hoch, aber wir wollten das Timing so legen, dass wir die Aussicht ganz für uns hatten. 

Der Aufstieg dauerte etwas länger als eine Stunde und war anstrengend, da es recht steil war und es viele Stufen gab. Oben angekommen wurden wir direkt belohnt mit der Aussicht. Von einer Aussichtsplattform konnte man das Meer und zahlreiche Inseln sehen. Sogar ein Blick bis zum Hafen von Hiroshima war möglich – der Aufstieg lohnt sich wirklich.

Osaka

Von Miyajima sind wir mit dem Shinkansen weiter nach Osaka gereist. Zuvor ging es noch mit der Fähre von der Insel zurück zum Festland und anschließend mit einer kleinen Regionalbahn zum Hauptbahnhof. Die Strecke mit dem Schnellzug nach Osaka ging wirklich schnell.

In Osaka waren wir in unserem Gruppenhotel, Osaka View Hotel Honmachi, untergebracht, das im lebhaften Viertel Dotonbori liegt. Dort bekommt man einen anderen Eindruck von der Stadt: Abends sind viele junge Menschen unterwegs, es gibt Kanäle mit zahlreichen Restaurants, und man kann verschiedenste Gerichte probieren. Besonders spannend war eine große Halle, in der man an einzelnen Ständen unterschiedliche Speisen holen und sich dann an einem Tisch zusammensetzen kann. 

Abends fahren außerdem Boote auf den Kanälen, die das Viertel noch lebendiger wirken lassen. Die Gegend ist geprägt von hohen Gebäuden mit bunten, leuchtenden Bildschirmen.

In Osaka selbst waren wir relativ kurz, haben uns die Burg angeschaut und sind ein wenig durch die Stadt gebummelt.

Kyoto

Danach ging es weiter nach Kyoto, das die Familien im Rahmen unserer Japan Gruppenreise mit Kindern ebenfalls besuchen. Dort haben wir alle Aktivitäten unternommen, die auch auf der Gruppenreise angeboten werden. Beispielsweise waren wir im Arashiyama Bambuswald, was wir total spannend fanden, denn aus Deutschland kennt man solche Bäume nicht. Dort lassen sich auch tolle Fotos machen.

Natürlich haben wir uns auch den Goldenen Pavillon angeschaut, eines der bekanntesten Wahrzeichen Kyotos. Die Anlage mit dem japanischen Garten ist wunderschön. 

Ein weiteres Highlight war der Besuch des Fushimi Inari-Schreins. Dort kann man durch unzählige rote Torii wandern, es sind um die tausend, die sich den Berg hinaufziehen. Unsere klare Empfehlung ist, bis ganz nach oben zu gehen. Viele Besucher drehen schon früh um, sodass es mit jedem Schritt ruhiger wird. Auf dem Weg, der fast ausschließlich über Treppen führt, eröffnen sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Stadt. Wir wurden dort mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt, was das Erlebnis noch einmal besonders gemacht hat.

Insgesamt waren wir fünf Tage in Kyoto und hatten so genug Zeit, noch vieles mehr zu entdecken. Wir haben zahlreiche Tempel besucht, darunter auch eine Halle mit Buddha-Statuen. Das war sehr beeindruckend. Kyoto bietet unglaublich viel und ist deutlich größer, als wir es erwartet hatten. Man ist viel mit dem Bus unterwegs und braucht für manche Strecken schon einmal 30 bis 45 Minuten, einfach weil die Stadt so weitläufig ist. Umso schöner war es, hier etwas länger zu bleiben und die Stadt ohne Zeitdruck auf sich wirken zu lassen.

Hakone

Die letzte Station unserer Reise war Hakone, das ebenfalls Teil der Japan Reise mit Kindern ist. Dort haben wir mit Blick auf den Fuji am Ashi-See übernachtet.

Für Kinder ist die Fahrt mit dem „Piratenschiff“ auf dem Ashi-See richtig spannend, auch wenn es in erster Linie ein Verkehrsmittel ist. Rund um den See gibt es drei Häfen, und die Boote – sogenannte Piratenschiffe – verbinden diese miteinander. Sie sind zwar eher touristisch, aber die Kinder finden es total cool. Bei klarer Sicht kann man vom Ashi-See aus sogar den Fuji sehen. Wir hatten Glück und konnten ihn mehrmals sehen: Mal schoben sich Wolken zur Seite, sodass die Silhouette deutlich sichtbar wurde.

Besonders beeindruckend war auch die Gondelfahrt in der Vulkanregion nahe Hakone. Man fährt nicht auf den Fuji, sondern auf einen umliegenden Berg, wo dampfende Schwefelfumarolen zu sehen sind. Das ist etwas ganz anderes als in Deutschland und bietet einen tollen Blick auf die Landschaft und auf den Fuji in der Ferne. Schon beim Einsteigen in die Gondel war man beeindruckt, wie riesig der Berg und wie eindrucksvoll die Aussicht ist.

Was zeichnet einen Aufenthalt in einem Ryokan aus?

Die aktuelle Japan Familienreise enthält keine Übernachtung im Ryokan, jedoch bietet die Unterkunft in Hakone, Hakone Yumoti Onsen Tenseien, die Möglichkeit in einem traditionellen japanischen Hotel zu übernachten. Dort gibt es zum Beispiel auch einen Onsen. Das ist auch typisch für Ryokans, und ein großartiges Erlebnis der Tradition in Japan. 

Ein Onsen ist ein Thermalbad mit ganz heißem Wasser. Bevor man im Wasser baden darf, muss man einen relativ komplizierten Waschvorgang vornehmen, der vor Ort erklärt wird. In Japan gibt es sehr viele (gesellschaftliche) Regeln, an die man sich als Tourist halten sollte. Diese Onsen sind strikt getrennt zwischen Männern und Frauen und man badet komplett unbekleidet. Aufgrund des sehr heißen Wassers verbringt man nur eine kurze Zeit im Onsen. Wir haben festgestellt, dass es völlig anders ist als ein Thermalbadbesuch in Deutschland, aber etwas, das man unbedingt ausprobieren sollte, wenn man eine Japan Reise macht. Auch Kinder können diese Tradition ausprobieren.

Wie sind die Zugfahrten im Shinkansen Express?

Wir fahren innerhalb der Familiengruppenreise auch eine Strecke mit dem Shinkansen Express. Für Kinder ist das superspannend, denn man sitzt in diesem Schnellzug und fährt auf längeren Strecken um die 350 km/h. Das kennt man aus Deutschland eher weniger. Dort fahren die ICEs eine solche Geschwindigkeit in der Regel nicht, wenn nur auf kürzeren Strecken. 

Man sieht die Landschaft vorbeiziehen, sehr viele Reisfelder und im Hintergrund in Japan gibt es immer kleine, bewaldete „Hügelchen“. Bei den Fahrten mit dem Shinkansen Express, habe ich festgestellt, dass Japan ein Land voller Hügel ist. Außerdem fährt man bei den Zugfahrten durch viele Tunnel, die diese Strecken ermöglichen.

Welchen Tieren seid ihr auf euer Japan Reise begegnet?

In den japanischen Alpen haben wir bei unserer Wanderung tatsächlich auch Paviane gesehen. Es gibt dort viele Schilder, die vor Braunbären warnen, die in der Region vorkommen. Die Bären meiden in der Regel die vielbesuchten Wege, sodass es sicher ist, zu wandern.

Generell liegt in Japan der Fokus eher auf Kultur, Städten und Landschaften als auf klassischer Tierbeobachtung. Eine Ausnahme sind die sogenannten heiligen Hirsche, zum Beispiel auf Miyajima oder im Nara-Park bei Kyoto und Osaka. Dort sind die Tiere sehr an Menschen gewöhnt, und man kann teilweise sogar Deer-Kracker kaufen, um sie zu füttern. Es ist ein bisschen wie ein Streichelzoo, nur mit sehr vielen kleinen Hirschen, die nah an Menschen herankommen.

Wie habt ihr die Japaner während eurer Rundreise kennengelernt?

Generell sind die Japaner sehr zuvorkommend, zugleich auch etwas distanziert. Japaner erfreuen sich an und über viele kleine Dinge: Dekorationen, Hinweise oder liebevolle Details, die einfach zusätzlich gestaltet sind. Wir hatten mehrere Momente, in denen uns Japaner aktiv angesprochen haben, um zu helfen – oft obwohl sie kaum Englisch sprechen.

Ein besonders schönes Beispiel war an einer Bushaltestelle. Wir waren uns unsicher, ob der Bus hier halten würde, und anscheinend sah man uns das an. Ein Mädchen kam auf uns zu und hielt mir einfach ihr Handy hin. Mit Google Translate hatte sie geschrieben: „Hey, may I help you? Do you need help?“ Sie selbst konnte kein Englisch, nutzte aber die App, um uns zu helfen. Dann hat sie noch einmal in einer lokalen App nachgeschaut, auf welchen Bus wir warten, und uns bestätigt, dass wir richtig stehen und der Bus bald kommt. Solche kleinen Gesten machen den Alltag in Japan für Reisende wirklich angenehm und zeigen, wie aufmerksam und hilfsbereit die Menschen sind.

An welche Regeln sollte man sich auf einer Japan Familienreise halten?

Kinder lernen in der Regel schnell, wie man sich angemessen verhält, indem sie beobachten, wie sich die anderen verhalten. Grundsätzlich sind die Regeln in Japan sehr sinnvoll: Es geht darum, Rücksicht aufeinander zu nehmen und andere nicht zu stören – also um Respekt, wie wir ihn in Deutschland auch kennen, etwa dass man im Zug nicht laut Musik hört oder andere belästigt. Ich denke, es gehört einfach zum Erlebnis dazu. 

Wir weisen unsere Gäste in den Reisedokumenten auch darauf hin, dass es in Japan andere Verhaltensweisen gibt. Ich selbst habe mich vor der Reise sehr intensiv mit den Verhaltensweisen beschäftigt und einen Travel Guide zu japanischen Verhaltensregeln gelesen – so intensiv wie bei keinem anderen Reiseziel zuvor. Denn in Japan gibt es viele kleine Dinge, die einem als Tourist gar nicht bewusst sind. Zum Beispiel wird auf der Straße nicht einfach gegessen oder getrunken.

Wie gut kommt man mit Englisch in Japan zurecht?

In den großen Städten wie Tokyo, Kyoto oder Osaka funktioniert die Kommunikation meist gut, aber in kleineren Städten, lokalen Restaurants oder Cafés kann man nicht immer damit rechnen, dass jemand Englisch spricht. Viele Japaner nutzen dann Google Translate: Sie sprechen auf Japanisch in das Handy, zeigen es einem und es funktioniert erstaunlich gut.

Ein großer Vorteil unserer Gruppenreise ist, dass immer ein erfahrener deutschsprachiger Reiseleiter dabei ist. Der Guide kennt zum einen die japanischen Gepflogenheiten und übernimmt zum anderen viele organisatorische und koordinative Aufgaben, die man als individueller Reisender sonst selbst erledigen müsste. Als Familie mit einem Guide Japan zu bereisen, ist deutlich entspannter und man kann sich mehr auf die Erlebnisse vor Ort konzentrieren.

Wie habt ihr die landestypische Küche erlebt?

Gibt es in Japan ausreichend Auswahl für Kinder?

Wir fanden das Essen in Japan superlecker. Jeder kleine Snack, den man unterwegs probierte, schmeckte ausgezeichnet – egal ob in einem gehobenen Restaurant oder in einem einfachen Lokal. Die japanische Küche ist deutlich vielfältiger, als man vielleicht erwartet, und besonders, wenn man Fleisch und Fisch isst, hat man eine riesige Auswahl.

Auch für Kinder ist das Essen gut geeignet. Es gibt Ramen oder Udon-Nudeln, ebenso viele verschiedene Varianten mit Reis. Wir haben auch oft Shabu Shabu gegessen: Am Tisch steht ein kleiner Gaskocher mit einer leckeren Soße, in der man Fleisch, Gemüse und andere Beilagen selbst gart – ähnlich wie bei einem Hot Pot. Dazu gibt es viele Nebengerichte, auch mit Gemüse, das man vielleicht vorher noch nie gesehen hat. Ein besonderes Highlight ist das berühmte Kobe-Rindfleisch, das ist extrem zart und sehr fein marmoriert. Dazu kann man verschiedene „Side Dishes“ bestellen und alles nach Lust und Laune kombinieren.

Für Kinder, die beim Essen etwas wählerisch sind, ist es hilfreich, sich vorher zu informieren, welche Gerichte passend sind. Natürlich lassen sich auch in Japan Pizza oder Pommes finden. Generell ist das Essen in Japan aber sehr frisch und wird hygienisch zubereitet, sodass man sich keine Sorgen machen muss.

Wann ist die beste Reisezeit für eine Japan Rundreise mit Kindern?

Grundsätzlich eignen sich für eine Japan Reise mit Kindern vor allem die Osterferien zur Zeit der Kirschblüte – das muss einfach unglaublich schön sein. Wir selbst waren nicht zur Kirschblüte da, aber ich kann mir gut vorstellen, dass das ein echtes Highlight ist. Persönlich finde ich die Herbstferien aber auch sehr attraktiv, weil man dann die Färbung der Bäume erleben kann: Die Blätter nehmen viele verschiedene Rottöne an, und besonders rund um die Tempel, die oft von Bäumen umgeben sind, ist die Atmosphäre einfach wunderschön.

Wir waren im Mai unterwegs, also im Übergang von Frühling zum Sommer, und das hat ebenfalls sehr gut gepasst. Die Temperaturen waren angenehm – oft T-Shirt-Wetter, manchmal kurze Hose oder leichte Kleidung. Im Sommer ist es zwar etwas weniger touristisch, aber dafür schon sehr warm. Natürlich kann das Wetter von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein. Wir hatten in drei Wochen zwei Regentage, was aber kein Problem war, da man auch viele Indoor-Aktivitäten machen kann.

Die Temperaturen variierten je nach Tag zwischen etwa 22 und 28 Grad, aber das hing eher vom normalen Frühjahrswetter ab als von den verschiedenen Regionen.

Wie groß ist die Zeitverschiebung zu Deutschland und wie habt ihr das erlebt?

Die Zeitverschiebung beträgt 8 Stunden. Wir haben das allerdings nicht als problematisch empfunden, da wir am Anreisetag erst abends angekommen sind. Dadurch waren wir nur essen und sind anschließend schlafen gegangen. Am nächsten Tag steht man direkt morgens zur japanischen Zeit auf und wenn man Programm hat, dann kommt man relativ gut rein.

Bei unserer Gruppenreise ist das ebenfalls ein großer Vorteil: Direkt am nächsten Tag beginnt schon das Programm. Nach der Rückreise merkt man die Zeitverschiebung etwas, aber da unsere Gruppenreise nicht ganz so lang ist und man meist noch ein paar Tage Ferien hat, bevor die Schule wieder beginnt, lässt sich das gut ausgleichen.

Habt ihr praktische Tipps für eine Japan Reise mit Kindern?

Es gibt vor Ort tatsächlich relativ wenig Mülleimer. Das haben wir vorher auch schon von Freunden gehört und wir hatten daher ein paar Müllbeutel im Handgepäck, dass, wenn man zwischendurch mal einen Snack isst und Müll hat, man es ganz gut auch im Rucksack verwahren kann, bis man einen Mülleimer gefunden hat.

Zudem braucht man auf jeden Fall Bargeld vor Ort. Man denkt, Japan ist relativ weit entwickelt in vielen Sachen, aber es gibt tatsächlich viele Stellen, an denen man Bargeld benötigt. Familien müssen nicht schon in Deutschland das Geld tauschen, denn es reicht, wenn man einfach per Kreditkarte am Flughafen Geld abhebt. Wir haben die Beträge grob umgerechnet und uns 200 bis 300 € Bargeld pro Person abgehoben, damit wir für die 3 Wochen gut vorbereitet waren. Es gibt in den Städten auch viele Möglichkeiten, Geld abzuheben, falls man am Flughafen zu wenig abgehoben hat.

Für eine Japan Reise sollte man auf jeden Fall auch saubere Socken einpacken! In Japan zieht man nicht in jedem Restaurant die Schuhe aus, aber in traditionellen Restaurants ist das üblich. Manchmal betrifft es nur einen bestimmten Bereich mit niedrigen Tischen, an denen man auf dem Boden sitzt – dann stellt man die Schuhe am Rand ab. In anderen Restaurants zieht man die Schuhe komplett aus. 
Auch in Tempeln ist das selbstverständlich, und man sieht dort überall Bereiche, in denen man barfuß oder in Socken geht. Wir haben auch ein traditionelles, altes Gemeindehaus besucht, in dem man die Schuhe ausziehen musste. Mit Sandalen kann man einfach barfuß weiterlaufen, ansonsten geht man in Socken durch die Räume.

Wie verläuft die Einreise nach Japan?

Die Einreise nach Japan ist aktuell sehr unkompliziert. Mit einem deutschen Reisepass erhält man bei der Ankunft automatisch ein Touristenvisum, es ist also keine vorherige Beantragung nötig. Es ist wohl geplant, ein ETA-System einzuführen, ähnlich wie in den USA oder Kanada, vermutlich ab 2028. Derzeit muss man sich darum aber noch nicht kümmern.

Auch Impfungen sind für die Einreise nach Japan nicht vorgeschrieben. Wie bei jeder Reise sollten die Standardimpfungen selbstverständlich aktuell sein, Pflichtimpfungen gibt es jedoch nicht. Insgesamt ist die Reisevorbereitung für einen Japan Familienurlaub in diesem Punkt also sehr entspannt. Es gibt auch keine besonderen Krankheiten und die medizinische Versorgung ist wirklich sehr gut und mit Europa vergleichbar.

Würdest du eine Gruppen- oder Individualreise nach Japan mit Kindern empfehlen?

Ich empfehle Familien definitiv eine Gruppenreise, um Japan mit Kindern zu entdecken. Es gibt viele Dinge, die man erst einmal verstehen muss, angefangen beim Zugfahren. 

Das System ist zwar extrem schnell und effizient, vor allem mit den Shinkansen, aber es ist nicht so einfach, spontan ein Ticket am Bahnhof zu kaufen, ohne genau zu wissen, was man eingeben muss. Teilweise kann man Tickets online kaufen, bekommt dann aber nur einen Voucher, den man vor Ort erst noch einlösen muss. Wir sind selbst oft durch riesige Bahnhöfe gelaufen, haben mehrfach nachfragen müssen und waren uns unsicher, wie wir Tickets korrekt buchen oder nutzen. Dazu kommen viele verschiedene Bahn- und Busanbieter mit jeweils unterschiedlichen Regeln. In manchen Bussen zahlt man vorne, in anderen hinten, manchmal beim Einsteigen, manchmal beim Aussteigen. Wir hatten eine aufladbare Prepaid-Karte, eine sogenannte Suica-Karte, und haben es tatsächlich auch geschafft, im Bus zweimal zu bezahlen, weil wir die Karte sowohl beim Ein- als auch beim Aussteigen genutzt haben. 

All das sind Dinge, die ein Guide einfach weiß und für die Gruppe übernimmt. Gerade mit Kindern nimmt das enorm viel Stress raus und sorgt dafür, dass man sich ganz auf das Reisen und Erleben konzentrieren kann. Wer mit einem Reiseleiter reist, bekommt viele Hintergrundinformationen, die man als Individualreisender oft nicht erhält. Uns ging es selbst so, dass wir vor manchen Situationen standen und uns gefragt haben, warum etwas so ist oder warum es für Japaner eine besondere Bedeutung hat. Viele dieser Fragen bleiben auf einer Individualreise offen. Erst später, im Gespräch mit anderen, merkt man, wie viel Kontext und kulturelles Verständnis eigentlich fehlen.

Gleichzeitig eignet sich eine Gruppenreise besonders für Familien, die in kurzer Zeit viel sehen möchten oder bewusst gemeinsam mit anderen Familien und gleichaltrigen Kindern und Jugendlichen unterwegs sein wollen. Das ist auch einer unserer großen Vorteile. Zudem lassen sich unsere Gruppenreisen individuell verlängern.

Welchen Vorteil bietet eine individuelle Japan Familienreise?

Natürlich haben wir auch Familien mit jüngeren Kindern getroffen, die individuell durch Japan gereist sind. Eine Individualreise kann gerade mit jüngeren Kindern sehr sinnvoll sein, weil man das Tempo deutlich ruhiger gestalten kann. Weniger Ortswechsel, längere Aufenthalte an einem Ort und mehr Pausen können dabei helfen, die vielen Eindrücke besser zu verarbeiten. Japan bietet an einem einzigen Tag unglaublich viele Reize, und je nach Alter und Charakter der Kinder tut es gut, das Programm etwas zu entzerren. Genau hier liegt die Stärke einer Individualreise nach Japan mit Kindern: Die Reise lässt sich flexibel an die Bedürfnisse der Familie anpassen

Deshalb lässt sich gut sagen: Die Gruppenreise ist ideal für den Einstieg oder für Familien, die viel erleben und gleichzeitig gut begleitet reisen möchten. Die individuelle Reise nach Japan ist perfekt für Familien, die Japan bereits kennen oder bewusst entschleunigt reisen wollen und ihre Route individuell gestalten möchten.

Welche Möglichkeiten gibt es, die Japan Gruppenreise individuell zu verlängern?

Beliebt sind drei mögliche Verlängerungen in Japan mit Kindern: Hiroshima, Osaka und Tokyo.

Da Hiroshima nicht Teil des Programms der Japan Gruppenreise ist, reisen einige Familien im Anschluss von Osaka nach Hiroshima für eine individuelle Verlängerung. Bei dieser Verlängerung empfehlen wir außerdem einen Zwischenstopp in Himeji einzulegen und dort eine Nacht zu verbringen.

Die Burg von Himeji diente übrigens als Kulisse für den James-Bond-Film und der berühmte Engyoji-Tempel auf dem Berg Shosha wurde durch den Film „The Last Samurai“ bekannt.

Alternativ können Familien auch ihren Aufenthalt in Osaka verlängern und beispielsweise nach Nara fahren. Nara liegt ca. 30-45 Minuten von Osaka entfernt und war im 8. Jahrhundert die erste permanente Hauptstadt von Japan. Besonders bekannt ist die Stadt heute für die zahmen Sikahirsche, die frei durch Parks und Tempelanlagen laufen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der buddhistische Tempel Todai-ji, der große Nara-Park und der Kasuga-Taisha-Schrein.

Ebenfalls beliebt ist eine Vorverlängerung in der Metropole Tokyo, um erste Eindrücke der Stadt zu sammeln. Familien können beispielsweise den Ausblick vom Tokyo Skytree genießen, die Viertel Odaiba und Harajuku besuchen oder Museen besichtigen.

Wie habt ihr eure Japan Reise angenehm mit genügend Pausen geplant?

Für unsere Reise war es besonders angenehm, dass wir fünf Tage in Kyoto hatten. So konnten wir auch mal bewusst einen ruhigeren Tag einlegen, einfach mal nichts Großes unternehmen und die Stadt in Ruhe genießen. Es blieb genug Zeit, um die anderen Programmpunkte entspannt anzugehen. 

Auch in Hakone war die Planung sehr angenehm. Trotz mehrerer Aktivitäten – zum Beispiel die Fahrt mit dem Piratenschiff und der Gondel – war alles gut getaktet. Dadurch blieb ausreichend Zeit, um auch in den Onsen zu gehen, was besonders entspannend ist. Nach einem Besuch fühlt man sich zwar körperlich erschöpft, aber gleichzeitig richtig erholt. Solche kleinen Pausen machen die Reise sehr angenehm und zeigen, dass man Japan auch genießen kann, ohne dass es stressig wird.

Fazit zur Japan Reise für Familien

Das Essen in Japan ist einfach sensationell. Wer kulinarisch interessiert ist und besonders Fisch mag, kommt voll auf seine Kosten – ein echtes Highlight auf einer Japan Familienreise.

Auch die Shinto-Schreine und buddhistischen Tempel haben uns sehr beeindruckt. Natürlich gibt es eine Vielzahl an Schreinen und Tempeln, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, wenn man schon mehrere besucht hat, aber die Atmosphäre an jedem Ort ist einzigartig und sehr stimmungsvoll. Die Shinto-Schreine erkennt man leicht an den Torii – zum Beispiel die roten Schreine wie Inari oder graue Steintori. Dort gelten eigene Rituale: Hände waschen, Mund ausspülen und kleine Gebete sprechen. Ich hatte vorher gedacht, Religion spiele in Japan eher eine geringe Rolle, doch sie ist deutlich präsenter als in Deutschland, besonders bei älteren Japanern, die an Schreinen oder Tempeln beten.

Und nicht zu vergessen die Einheimischen: Die Japaner sind unglaublich freundlich und respektvoll im Umgang miteinander, was die Reise sehr angenehm und entspannt macht.

Und für mich besonders überraschend: Japan ist außerhalb der Städte ein sehr grünes Land und man sieht sehr viele kleine, bewaldete „Hügelchen“ am Horizont. Außerdem haben wir auch zahlreiche Reisfelder gesehen.

Insgesamt bietet Japan eine tolle Mischung aus Kultur und Landschaft, die uns überrascht und fasziniert hat und ganz klar ein empfehlenswertes Reiseziel mit Kindern ist!

Gerne beraten wir euch persönlich zu unseren Japan Familienreisen: 

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Wir nehmen uns Zeit für euch!

Nach Absprache sind wir gern auch außerhalb unserer Öffnungszeiten für euch da.

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