Die Farbenpracht des Orients

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Willkommen auf dem Familienreisen-Magazin des Reiseveranstalters For Family Reisen, Ihr Spezialist für Erlebnisreisen mit Kindern weltweit.

Marokko

Gruppenreise 13 Tage

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Marokko Rundreise für Familien

Wüstentour in Marokko: Das Highlight für Teenager?

Elisa Stoll ist die Tochter des For Family Reisen Gründern Rainer Stoll und hat bereits viele Länder kennen- und lieben gelernt – nicht verwunderlich, denn wer könnte unsere Familienreisen besser testen als die Familie Stoll persönlich? Mittlerweile sind die Kinder groß und gehen auch ohne den For Family Reisen-Gründer auf Tour.

Elisa verschlug es nun nach Marokko. Im For Family Reisen-Blog berichtet sie uns, welche Highlights Marokko für Teenager zu bieten hat – denn die neuste Familienreise Marokko Family & Teens richtet sich genau an diese Zielgruppe. Wie spannend ist die neue Reise für Jugendliche und was erlebt man mitten in der endlos scheinenden Wüste? 

Meine Rundreise durch Marokko

Wenn ich heute - circa zwei Wochen nach meiner Rundreise - an Marokko denke, erinnere ich mich sofort an unglaubliche Landschaften, herzliche, aufgeschlossene Menschen, süßen Pfefferminztee und gutes Essen.

Um ehrlich zu sein, hatte ich nicht allzu hohe Erwartungen an das Land. Trotzdem freute ich mich, eine kleine Auszeit nehmen zu können und eine neue Kultur zu entdecken. Und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil! Das nordafrikanische Land hat mich mit seiner Vielseitigkeit und seinen unglaublich freundlichen und offenen Bewohnern komplett überzeugt.

Für euch habe ich die Highlights der neuen Marokko Rundreise für Familien unter die Lupe genommen – denn Marokko Family & Teens richtet sich speziell an Familien mit Teenagern.

Marokko - Das Land der tausend Landschaften

Da meine mitreisende Freundin und ich die nächsten Tage viel im Auto verbringen würden, richteten wir uns gleich häuslich ein, lehnten uns entspannt zurück und beobachteten die Landschaft, die an uns vorüberzog. Zuerst ließen wir die Metropole Marrakesch mit seinen vielen Motorrädern und noch mehr Menschen hinter uns und fuhren in Richtung Atlas-Gebirge. Schon nach relativ kurzer Zeit tauchten riesige, schneebedeckte Bergmassive vor uns auf, an deren Hängen sich ein kleines Dorf ans nächste schmiegte. Im Nu hatten wir den höchsten Bergpass auf 2.260m erreicht und von da an ging es wieder hinunter in grünere Täler mit mäandrierenden Flüssen und unendlich weiten Landschaften. Die Berge hinter uns wurden kleiner, das Land vor uns immer weiter und auch trockener.

Am darauffolgenden Tag verstärkte sich dieser Eindruck noch, denn die Route unserer Rundreise durch Marokko führte uns geradewegs in die größte Wüste der Welt - die Sahara. Plötzlich entdecken wir kleine Sanddünen und hier und da konnte man auch ein Dromedar am Straßenrand stehen sehen. Die letzten Kilometer bis in unser Wüstencamp in der Erg Chegaga waren Offroad, wobei unser Fahrer alle seine Fahrkünste mobilisieren musste, denn in dem feinen Sand wäre es leicht, einfach stecken zu bleiben. Aber alles ging gut und nach ca. einer Stunde konnten wir die ersten riesigen gelbbraunen Dünen der Trockenwüste sehen.

Die Landschaft hier war einfach fantastisch. Links ein paar grüne Gewächse mit gelben Blüten, an denen sich eine Herde Dromedare gütlich tat, rechts die sandige und lebensfeindliche Wüste, deren hohe Dünen im Licht der untergehenden Sonne lange Schatten warfen. Einen Tag später verließen wir diese einzigartige und unwirtliche Gegend und machten uns Richtung Meer und der Küstenstadt Essaouira auf. Wieder einmal ließen sich völlig unterschiedliche Landschaften aus dem Fenster heraus beobachten. Diesmal wechselten sich völlige Einöde, bei der man bis zu allen Horizonten nur kargen, ausgetrockneten Boden sehen konnte, mit blühenden Mandel- und Kürbisplantagen ab, welche, je näher wir uns der Küste näherten, zu monotonen, aber dennoch schön anzusehenden Arganbaumplantagen wurden, welche übrigens nur hier in Marokko wachsen und Früchte tragen können.

Mein Highlight: Die Wüstentour in Marokko

Unser größtes Highlight auf unserer Rundreise durch Marokko für Familien war sicherlich die abenteuerliche Wüstentour durch die Sahara. Allein das Wüstencamp war schon ein Hingucker, so schlicht wie die Zelte zwischen den Sanddünen lagen. Doch als dann noch ein paar Dromedare auftauchten, die uns noch weiter in die Wüste hinein begleiten sollten, strahlten unsere Augen. Nachdem wir professionell unsere Turbane aufgesetzt hatten (natürlich mit etwas Hilfe von unserem Guide), stiegen wir auf den Rücken der Dromedare und ritten los. Dabei machten sie ihrem Namen als Wüstenschiff alle Ehre, denn es wankte und schaukelte nicht gerade wenig. Nach einer halben Stunde war es dann Zeit für eine Pause.

Wir kletterten auf die höchste Düne, die wir finden konnten, was sich im Übrigen als anstrengend - zumindest für uns - erwies und warteten dort oben auf den Sonnenuntergang. Oben angekommen, fiel mir zu aller erst diese beeindruckende Stille auf. Man hörte einfach absolut nichts. Nicht mal ein Flugzeug war zu hören. Wo kann man so etwas schon einmal erleben?! Um uns die Zeit bis zum Sonnenuntergang etwas zu vertreiben, spielten wir eine Runde Mühle mit getrockneten Dromedarhinterlassenschaften (das muss man einfach mal gemacht haben). Als die Sonne dann schließlich unterging, war das Licht einfach nur fantastisch. Der Himmel leuchtete plötzlich in wunderschönen Pink- und Lilatönen und der Sand bekam eine satte orangene Farbe.

Arganöl, marokkanischer Tee & Berberteppiche

Natürlich gab es, abgesehen von der Wüstentour in Marokko, noch weitere Highlights: So durften wir beispielsweise helfen einen Berberteppich zu knüpfen und Arganöl zu pressen. Zudem überraschte uns die Stadt Marrakesch mit ihrer interessanten Mischung aus Tradition und Moderne. Allein ein gemütlicher Spaziergang durch die unübersichtlichen Souks ließ uns an fast jeder Ecke staunen. Auch das Essen überraschte mich positiv. Besonders eine Tagine mit Fisch und Gemüse ist mir in Erinnerung geblieben. Und natürlich gehört auch der marokkanische Tee (sei es der bittere Grüner Tee, oder der süße Pfefferminztee) zu einer Marokko Rundreise. Dieser wird stets frisch serviert und heiß getrunken.

"Marokko ist für Familien mit jugendlichen absolut empfehlenswert, da die Teenager hier so viel ausprobieren und machen dürfen. Zudem ist der Flug nicht allzu lange und einen Jetlag bekommt man auch nicht - dennoch fühlt man sich direkt wie in einer anderen Welt, wie in einem märchen aus 1001."

Marokko für Teenager? Auf jeden Fall!

Viele fragten uns vor unserer Reise, ob das denn nicht gefährlich sei, vor allem für uns junge Frauen oder für Teenager. Marokko kam mir absolut sicher und freundlich vor. Lediglich auf den Souks (den marokkanischen Märkten) sollte man die jüngeren Reisenden am besten an die Hand nehmen, da man sie sonst in dem ganzen Getümmel schnell aus den Augen verlieren kann, aber das sollte ja selbstverständlich sein.

Ansonsten ist man auf der Familienrundreise durch Marokko hauptsächlich im Auto oder Bus unterwegs und übernachtet in schönen Hotels. Auch das Essen spielt bei Teenagern ja oft eine gewisse Rolle. Häufig gibt es Hühnchen oder Rind, die entweder in einer Tagine geschmort wurden, oder mit Couscous, bzw. Fladenbrot serviert werden – hier sollte für jeden was dabei sein. 

Bildergalerie: Meine Marokko Rundreise

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