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Wichtige Hinweise

Aktuelle Infos zu Land & Leuten, nützliche Hinweise, praktische Tipps und Einreisebestimmungen für Nepal

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Reiseinformationen Nepal

Infos & Tipps für Reisen nach Nepal mit Kindern

Vorstellung des Landes

Vor einer Familienreise ergeben sich häufig Fragen rund um das Reiseland. Hier finden Sie interessante Infos rund um einen Nepal Urlaub mit Kindern.

  • Der Binnenstaat Nepal befindet sich an der Südflanke des mittleren Himalaya in Südasien. Er grenzt im Norden und Nordwesten an China und im Westen, Süden und Osten an Indien und wird damit vollständig von diesen Staaten umschlossen. Von den etwa 147.000 km² Fläche, die Nepal im Vergleich zu seinen Nachbarn zu einem echten Zwerg macht, sind rund 4.000 km² Binnengewässer, das heißt Flüsse und Seen im Landesinneren. Man kann das Land grob in drei geographische Regionen einteilen: die flache Terai Region, die etwa 17% der Landesfläche einnimmt und kaum 300 Meter über dem Meeresspiegel liegt, die Midlands, und die Himalaya Region, in der auch der berühmte Mount Everest, der höchste Berg der Welt, liegt.

  • Das Klima in Nepal wird hauptsächlich durch die Höhe, die Sonneneinstrahlung und den Monsun bestimmt. Das nepalesische Klima kann von tropisch bis zu arktisch reichen. Während im Süden des Landes eher tropisches, warmes und feuchtes Klima herrscht, ist das Klima im mittleren Teil des Landes subtropisch. Der nördliche Landesteil, der fast überall über 3.500 Metern liegt, hat ein fast schon arktisches Klima.

    Die beste Reisezeit ist von Oktober bis April. Die Temperaturen im Kathmandu-Tal liegen hier bei 10 - 25°C, wobei das Thermometer nachts auf den Gefrierpunkt fallen kann, weshalb es ratsam ist, auch wärmere Kleidung mitzunehmen.

  • In Nepal leben rund 27 Millionen Menschen aus über 100 verschiedenen ethnischen Volksgruppen, die vor vielen Generationen aus anderen Ländern nach Nepal geflüchtet sind. Ganz grob kann man die Einwohner in drei Gruppen einteilen, von denen die größte Gruppe der aus Indien eingewanderten Indonepalesen fast drei Viertel der Bevölkerung ausmacht. Die zweite Gruppe sind die Tibetonepalesen, zu denen vor allem die Hochgebirgsstämme gehören. Während die Tibetonepalesen fast ein Viertel der Bevölkerung ausmachen, gehören zur Gruppe der tibetischen Völker, wie beispielsweise der Sherpas, nur knapp 1% der Nepalesen.

  • Die Küche Nepals ist tibetisch, indisch und chinesisch geprägt und häufig vegetarisch. Sie spiegelt die einfachen Lebensverhältnisse der Nepalesen wieder und ist meist einfach zubereitet, jedoch herzhaft mit Ingwer, Knoblauch, Pfeffer, Cumin, Koriander, Chili und Senföl gewürzt. Grundnahrungsmittel sind Dahl (Linsen), Bhat (Reis) und Trakari (eingelegtes Gemüse). Es ist daher nicht verwunderlich, dass das Nationalgericht Nepals Dahl-Bhat, ein Gericht aus Linsen und Reis, ist. Rindfleisch wird aus religiösen Gründen so gut wie nie gegessen.

    Traditionell wird in Nepal – auch in hohen Kreisen - mit den Fingern gegessen. Hierbei sei zu beachten, dass immer nur die rechte Hand benutzt wird, da die linke Hand als unrein gilt.

    Das nepalesische Nationalgetränk ist ein mit Milch, Gewürzen und Zucker gekochter Tee, Chiya genannt, der in den Bergregionen auch gerne gesalzen mit Yak-Butter getrunken wird. Auch der hochprozentige Raksi, ein aufgrund des hohen Preises häufig selbstgebrannter Getreideschnaps, ist in Nepal sehr beliebt. Touristen sollten in Nepal Wasser nur aus gekennzeichneten Wasserhähnen, beispielsweise im Hotel, trinken, andernfalls empfiehlt es sich, Wasser abzukochen oder in verschlossenen Plastikflaschen zu kaufen.

  • Die Geschichte Nepals ist umrankt von zahllosen Mythen und Legenden über Götter, Heilige und Wunder, sodass es über die Zeit vor dem 5. Jahrhundert n. Chr. kaum gesicherte Erkenntnisse gibt. Wahrheit und Mythos vermischen sich immer wieder und halten die Mystik am Leben, die diesem kleinen Staat im Himalaya seinen besonderen Reiz geben. Der Legende nach lebte dort einst der Weise Ne, der die ersten Herrscher des Kathmandutales erwählte und zum Namens- und Schutzpatron des Landes wurde. „Nepal“ bedeutet übersetzt so viel wie „das Land des Ne“.

    Ab dem 12. Jahrhundert n. Chr. herrschte in Nepal die Malla-Dynastie, die das Land für die nächsten 500 Jahre regierte. Im 18. Jahrhundert wurde Kathmandu von den Gurkha-Armeen erobert, die einen Zentralstaat mit Kathmandu als Hauptstadt errichteten und die bis heute bestehende Sha-Dynastie gründeten. Außerdem führten sie Krieg gegen die englische Kolonialmacht, was dazu führte, dass die Briten siegten und Nepal bis 1923 zum britischen Protektorat machten, was die Bevölkerung in pro- und antibritische Gruppen spaltete. 1845 führten Konflikte am Königshof zu einem Mord, den der Offizier Jung Bahadur Kanwar zum Anlass nahm eine Krisensitzung einzuberufen, bei der er systematisch seine politischen Gegner ermorden ließ. Bei diesem sogenannten Kot- („Festungs“) Massaker kamen außer dem König fast alle bedeutenden Persönlichkeiten um, der König floh ins Exil und Jung Bahadur ernannte sich selbst zum Rana („Großen König“) Nepals. Während der gesamten Rana-Dynastie war Nepal für den Großteil der ausländischen Besucher geschlossen und nur wenigen Menschen wurde unter sehr strengen Bedingungen die Einreise gewährt. 1951 wurde das Regime schließlich zu Fall gebracht, König Tribhuvan bestieg den Thron und Nepal öffnete sich nach über 100 Jahren wieder der Außenwelt.

    1959 wurden schließlich die ersten Wahlen durchgeführt und der Dalai-Lama floh aus Tibet nach Nepal, was die Schließung der Grenze Tibet-Nepal durch die Chinesen nach sich zog. Auf politische Unstimmigkeiten zwischen den Maoisten und der Regierung folgte eine zehn Jahre lange bewaffnete Auseinandersetzung. Im Februar 2005 setzte König Gyanendra, der nach einem Massaker, bei dem fast die gesamte Königsfamilie inklusive des alten Königs Birendra umkamen, zum neuen König ernannt wurde, die Regierung ab und erklärte die Dringlichkeit die maoistischen Rebellen niederzuzwingen. Im Jahr 2006 unterschrieben die Regierungsparteien und die Maoisten ein Friedensabkommen und wanden sich gegen die Monarchie. Im Jahr 2008 wurde dann die Abschaffung der 240 Jahre alten Hindu-Monarchie beschlossen und Nepal zur Demokratischen Bundesrepublik ernannt.

    Nepal zählt zu den zehn ärmsten Ländern der Welt, die Wirtschaft ist wegen der fehlenden Anbindung an die internationale Schifffahrt, die durch die Berge erschwerten Bedingungen für die Luftfahrt und den jahrelangen Krieg stark geschwächt. Die stärkste Einnahmequelle ist der Tourismus, denn vor allem Wander- und Trekkingtouren im Himalaya sind bei Touristen sehr gefragt.

  • Bis 2006 war der Hinduismus die offizielle Staatsreligion in Nepal, deshalb sind nach wie vor 80% der Nepalesen Angehörige des Hinduismus. Daneben sind etwa 10% der Bevölkerung buddhistisch, 4% Muslime und ein kleiner Teil Christen. Viele Nepalesen legen sich allerdings nicht auf eine Religion fest, sondern betrachten sich als buddhistisch und hinduistisch, da die beiden Religionen in Nepal sehr eng miteinander verbunden sind und Anhänger der jeweiligen Glaubensrichtungen teilweise dieselben heiligen Stätten für ihre Rituale und Gebete aufsuchen.

    30. Januar           Tag der Märtyrer

    01. Februar          Basant Panchami (Frühlingsfest, Feiertag der Göttin Saraswati)

    18. Februar          Tag der Demokratie

    24. Februar          Maha Sivaratri (Feiertag der Göttin Shiva)

    13. März               Holi (Frühlingsfest, „Fest der Farben“)

    05. April               Rama Navami (Feiertag des Gottes Rama)

    13. April               Neujahr

    10. Mai                 Geburtstag Buddhas

    14. August           Krishna Janmashtami (Feiertag des Gottes Krishna)

    21. September     Ghatasthapana (Beginn des Dashain Festes)

    28. September     Fulpati Saptami (7. Tag des Dashain Festes)

    11. Oktober          Zehn Siegestage

    09. November      Tag der Verfassung

  • Bei einer Reise nach Nepal gilt es einige Dinge zu beachten, besonders in Bezug auf religiöse Kultstätten sollten Touristen Rücksicht nehmen. Aus Respekt sollten die Schuhe beim Betreten einer buddhistischen oder hinduistischen heiligen Stätte ausgezogen und auch Lederwaren nicht in das Innere der Anlagen mitgenommen werden. Frauen und Männer sollten gleichermaßen auf angemessen Kleidung achten, das bedeutet, dass auf sehr knappe Tops und Shorts verzichtet werden sollte, diese werden in Nepal nur von Angehörigen der unteren Kasten getragen und gelten als ungehörig. Bei der Begrüßung von Nepalesen ist das Händeschütteln vollkommen unüblich, die meisten Menschen legen die Hände in einer gebetsähnlichen Position vor der Brust zusammen und verwenden den Gruß „Namaste“.

  • Die offizielle Amtssprache Nepals ist Nepali oder Nepalesisch, sie hat ähnlich wie die indische Sprache ihren Ursprung im Sanskrit, der „Sprache der Götter“, weswegen auch Schrift und Alphabet sehr an Sanskrit erinnern. Aufgrund der extremen ethnischen Vielfalt des Landes, gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Sprachen und Dialekten, die von den verschiedenen Volksgruppen gesprochen werden. So wurden bei einer Befragung der nepalesischen Bevölkerung etwa 125 Muttersprachen gezählt.

  • Im Süden Nepals gibt es nur noch einen geringen Bestand an Palmen und Bambus in den feuchten Monsunwäldern. Im nördlichen Teil des Landes findet man immergrüne Berg- und Nebelwald, welche jedoch durch zunehmende Brandrodung und Abholzung ebenfalls reduziert wurde. Die nepalesische Vegetation unterscheidet sich je nach Region und bietet eine beeindruckende Vielfalt.

    Nepal lässt sich in drei verschiedene naturräumliche Regionen einteilen. Das Terai ist die Tiefebene, hier hat sich durch die gegebene Vegetation besonders die Landwirtschaft ausgebreitet. Das Mittelland auch Mahabharakette genannt, ist eine Art Übergangszone. Dabei wird dieses Gebiet in Nord- und Südhänge unterteilt. Im Süden wachsen mehr lichtabhängige Gehölze, da hier die Sonneneinstrahlung deutlich höher ist. Das dritte Gebiet umfasst die Sub-Himalaya-Region, das bevorzugte Siedlungsgebiet. Hier wachsen insbesondere Obst- und Nussbäume, die durch die viele landwirtschaftliche Nutzung Wildpflanzen- und Waldbestände stark zurückgedrängt haben.

    Wie viele Länder auf der Welt hat auch Nepal immer mehr mit Umweltverschmutzungen in Form von verdreckten Straßen, Wegen, Wäldern und Flüssen zu tun. Überall liegt Müll von Verpackungsmaterialien und Plastik. Durch die Erweiterung des Tourismus und der Landwirtschaft wurde auch viel Platz und Wald eingebüßt. Aber auch vermehrte Abgase verschmutzen die Luft des Landes. Da auf diese Weise eine Reihe von endemischen Pflanzen- und Tierarten verloren gehen, welche einer der Hauptgründe für den Tourismus in Nepal sind, wird dem Umweltschutz auf Nepal jetzt seit kurzer Zeit Beachtung geschenkt. Ein Umdenken findet allerdings nur langsam statt.

    Zukunftsaussichten sind, dass in Nepal immer mehr Wert auf den „grünen Tourismus“ gelegt wird und viele Projekte sich dem Umweltschutz verschrieben haben.

  • Die Wälder und unberührten Hochgebirgsregionen bieten ideale Bedingungen für eine reiche Tierwelt. Neben verschiedensten Vogelarten wohnen hier auch Ochsen, Wildschafe, Katzenbären und Schneeleoparden. Sehr selten findet man noch das ein oder andere Moschustier, und das vom Aussterben bedrohte indische Panzernashorn, den indische Elefant, den Tiger und den Lippenbär. Schlangen hingegen sind in Nepal in einer großen Vielfalt und sehr zahlreich vertreten doch nur wenige sind giftig. Je nach naturräumlicher Region trifft man auf entsprechend unterschiedliche Bewohner. Die Vielfalt der Tierwelt ist erstaunlich und immer ein beeindruckendes Erlebnis für ihre Besucher.

    Auch in den Städten findet man das ein oder andere Tier. Hin und wieder macht es sich eine Kühe auf der Straße gemütlich und besonders kleine Geckos und Echsen vergnügen sich öfter an den warmen Hauswänden.

Reisetipps und Hinweise

Hier finden Sie aktuelle Einreisebestimmungen, praktische Hinweise und sonstige Tipps für Ihre Reise mit Kindern nach Nepal.

  • Reisepass
    Zur Einreise benötigen Sie einen gültigen Reisepass der mindestens 6 Monate nach der Einreise gültig ist und mindestens 2 freie Seiten besitzt. Dies gilt auch für Kinder.

    Visum
    Für die Einreise benötigt man ein Visum, das bei der Einreise an Grenzübergangsstellen nach Nepal oder am Flughafen Kathmandu erteilt wird. Die Gebühr für ein 30 Tage gültiges Touristenvisum beträgt 40,- US$; ein Passfoto ist am Flughafen vorzulegen. Visagebühren können auch in EUR oder anderen konvertiblen Währungen bezahlt werden, die von der Bank am Flughafen zum Dollar-Tageskurs umgerechnet werden. Kinder unter zehn Jahren bezahlen keine Visagebühr.

    Reisende sollten direkt nach Erteilung prüfen, ob das Visum tatsächlich den gewünschten Zeitraum umfasst. Ansonsten führt dies zu Problemen bei der Ausreise, u.a. zu empfindlichen Strafgebühren, ohne deren Bezahlung keine Ausreise gewährt wird.

    Für weitere Fragen können die zuständigen nepalesischen Behörden oder Botschaften kontaktiert werden:

    Deutsche Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für deutsche Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft des Landes Nepal in Berlin:

    Nepalesische Botschaft in Berlin
    Guerickestrasse 27(2nd Floor)
    10587 Berlin-Charlottenburg

    Tel.: +(0 30) 343 59 920
    Fax: +(0 30) 343 59 906

    E-Mail: berlin@nepalembassy.de
    Website: http://www.nepalembassy-germany.de

    Österreichische Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Österreichische Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft Nepals in Wien:

    Honorargeneralkonsulat Nepal in Wien
    Akaziengasse 30
    1230 Wien, Österreich

    Tel.: +43 (0)1 – 698 16 17
    Fax: +43 (0)1 – 698 16 17 10

    E-Mail: consulat@nepal.at
    Website: http://www.nepal.at/

    Schweizer Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Schweizer Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft des Landes Nepal in Bern:

    Botschaft Nepal in Bern
    81 Rue de la Servette
    1202 Genf, Schweiz

    Tel.: +41-22 733 26 00
    Fax: +41-22 733 26 22

    E-Mail: mission.nepal@bluewin.ch
    Web: http://www.nepalmissiongeneva.org/

  • Medizinische Versorgung
    Die Gesundheitsversorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht häufig nicht dem europäischen Standard. Eine ausreichende Grundversorgung besteht in Kathmandu (hier ist die medizinische Versorgung in manchen Fachbereichen durchaus auf einem hohen Niveau) und den gängigen Touristenzielen und auch an den großen Trekkingrouten.  

    Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Rückholversicherung wird dringend empfohlen.

    Impfungen
    Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind für Nepal offiziell keinerlei Impfungen vorgeschrieben. Das Auswärtige Amt empfiehlt die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Polio, gegebenenfalls auch Masern, Mumps, Röteln, Influenza und Pneumokokken aufzufrischen. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis genannt.

    Denken Sie daran, alle Impfungen rechtzeitig vorgenommen und die Anweisungen des Gesundheitsamtes befolgt zu haben. Sie sollten spätestens 2 Monate vor der Reise Ihren Arzt oder einen Tropenmediziner bezüglich der Impfungen und einer individuellen Arzneiausstattung befragen.

    Unterschätzen Sie auch beim Trekking nicht die Risiken der Höhenkrankheit und steigen Sie bei den ersten Anzeichen (Übelkeit, Kopfschmerzen oder Atemnot) ab.

    Höhenkrankheit: Es handelt sich hierbei um eine Funktionsstörung von Lunge und Gehirn, aufgrund von taktischen Fehlern, dem unvernünftigen Einsatz von Medikamenten und der falschen Deutung oder Missachtung von Frühsymptomen bei der notwendigen Höhenanpassung über 2.300m. Auch trainierte, gesunde und junge Personen können von der Höhenkrankheit betroffen sein. Beschwerden, die Hinweise auf eine beginnende Höhenkrankheit geben, sind: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Desinteresse und Leistungsabfall. Wenn Sie solche Anzeichen bemerken sollten, dann ist Rast und Ruhe bis zur Beschwerdefreiheit geboten. Ein weiterer Aufstieg ist verboten. Gehen die Beschwerden weiter oder treten Schlaflosigkeit, Sehstörungen, Schwindel, Gangunsicherheit, Atemnot oder Erbrechen auf, sollte unverzüglich mit dem Abstieg begonnen werden. Eine Begleitperson ist dabei wichtig. Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Die Reiseausrüstung sollte dementsprechend an Wind und Wetter angepasst sein.

  • Landeswährung
    Die offizielle Währung in Nepal ist die Rupie (NR oder NC abgekürzt), nicht zu verwechseln mit der indischen Rupie. Aufgrund von Nepals sehr hoher Inflation entspricht 1 Euro aktuell etwa 113 nepalesischen Rupien.

    Geldumtausch
    Das Wechseln von Euro und US Dollar ist in Nepal in Banken, privaten Wechselstuben und einigen Hotels ohne Probleme möglich. Der Geldwechsel in Banken kann zeitraubend sein, deswegen empfiehlt es sich ein paar Informationen von verschiedenen Wechselstuben einzuholen und vor Ort ein wenig zu handeln, so kann man unter Umständen einen noch besseren Kurs herausschlagen. Wichtig beim Geldwechseln ist außerdem, dass man sich besser viele kleinere Scheine geben lässt, als nur große (500er oder 1000er Scheine) Rupienscheine, da man nicht überall mit den großen Scheinen zahlen kann.

    Barzahlung/EC- bzw. Kreditkartenzahlung
    Mit den gängigen Kreditkarten kann man in den meisten Hotels, besseren Restaurants und Geschäften bezahlen, man sollte die Kreditkarte jedoch nie aus den Augen lassen, da Kreditkartenbetrug weit verbreitet ist. Dabei berechnet Ihre Bank allerdings eine prozentuale Gebühr für Fremdwährungseinsatz, die ungefähr zwischen 1% und 1,75% liegt. Gelegentlich verlangt das Geschäft/ Hotel zusätzlich eine Sondergebühr für die Kreditkartenbezahlung. In diesen Fällen ist es günstiger Bargeld an Automaten abzuheben und bar zu bezahlen. Mit Kreditkarten und zum Teil auch mit der Maestro Karte kann man in den Touristenzentren an vielen Orten an Geldautomaten (ATM) Bargeld abheben. Wir empfehlen Ihnen, sich mit ihrer Bank in Verbindung zu setzen, um sich über die anfallenden Gebühren der jeweiligen Banken vor Ort zu informieren und ob Ihre Karte im Ausland (nicht Europa) freigeschaltet ist und wie hoch das Limit für Barabhebungen ist.

    Reiseschecks
    Reiseschecks sind zu empfehlen, da sie guten Schutz vor Diebstahl bieten, allerdings sollte man immer die Schecks und die Kaufbestätigung getrennt aufbewahren.

  • Das Auswärtige Amt gibt auf seiner Website im Bereich "Reise und Sicherheit" neben aktuellen Reiseinformationen und Sicherheitshinweisen auch stets die aktuellen Adressen der diplomatischen und konsularischen Vertretungen sowie weitere Informationen zu Reisen und Gesundheit an. Bitte informieren Sie sich hier über die aktuellen Adressen und Telefonnummern der Botschaften und des Generalkonsulats: www.auswaertiges-amt.de.

    Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kathmandu
    Gyaneshwor Marga 690
    Kathmandu, Nepal

    Tel.: +977-(1)-421-7200
    Fax: +977-(1)-441-6899

    Web: http://www.kathmandu.diplo.de

    Für Schweizer Staatsbürger erteilt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA):
    https://www.eda.admin.ch/eda/de/home.html

    Österreichische Staatsbürger erhalten Informationen vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres:
    http://www.bmeia.gv.at/

  • In Nepal beträgt die normale Stromspannung 220 Volt Wechselstrom. Ein internationaler Adapter ist empfehlenswert, um zu gewährleisten, dass Sie Ihre Geräte verwenden können.

  • In den größeren Städten Nepals kann man in mehreren kleinen Läden kostengünstig telefonieren. Sie sollten sich allerdings unbedingt im Vorfeld verbindlich über Preis und Abrechnungsakt informieren. Wenn Sie in Nepal mit Ihrem Mobiltelefon telefonieren möchten, ist es ratsam sich eine örtliche SIM-Karte zu besorgen. Für den Kauf benötigen Sie ein Passfoto, sowie eine Passkopie und ein SIM-lock-freies Handy.

    Um nach Deutschland zu telefonieren, benötigen Sie die Vorwahl 0049, Für Österreich 0043 und die Schweiz 0041. Um nach Nepal zu telefonieren benötigt man die Vorwahl 00977. Die allgemeine Notrufnummer in Nepal ist die 100 oder 103.

  • Internet gibt es in Nepal reichlich. Es befinden sich zahlreiche Internetcafés in den Zentren Nepals, die auch recht günstig sind. WiFi-Zugänge werden auch von Hotels und Restaurants zur Verfügung gestellt, oft sind diese auch kostenfrei. Die Verbindung kann allerdings recht schleppend sein und das Netz gelegentlich zusammenbrechen.

  • Verbindliche Auskünfte zu Zollbestimmungen können lediglich die nepalesischen Auslandsvertretungen oder das nepalesische Finanzministerium www.customs.gov.np geben. Vorbehaltlich dessen nachstehend die derzeit gültigen Einfuhrbestimmungen. Inhaber eines ausländischen Reisepasses, die nach Nepal einreisen oder aus Nepal ausreisen, dürfen folgende Gegenstände zollfrei ein- bzw. ausführen: Bedarfsgegenstände, sofern sie bei Rückkehr wieder ausgeführt werden, Verbrauch bestimmter Gegenstände, 1 Flasche Spirituosen (bis 1,15 Liter) oder 12 Dosen Bier, 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250 g Tabak, 15 Filme für Fotoaufnahmen und 12 Rollen Film für Videoaufnahmen, Medikamente für den eigenen Bedarf für die Dauer des Aufenthaltes (mit Ausnahme solcher, für die ein Einfuhrverbot besteht – siehe www.dda.gov.np/band_drugs.php ), Nahrungsmittel inklusive Konservendosen bis zu einem Wert von NPR 1.000,- und frisches Obst bis zu einem Wert von NPR 1.000,-.

    Genehmigungsfrei ausgeführt werden dürfen in Nepal hergestellte Produkte (mit Ausnahme solcher, für die ein Ausfuhrverbot besteht) bis zu dem Betrag in ausländischer Währung, den der Tourist bei einer Bank oder bei einer staatlich autorisierten Wechselstube eingetauscht hat. Bei der Ausfuhr von Gütern ist die Negativliste des nepalesischen Zolls zu geschützten Kulturgütern sowie zu Produkten von geschützten Tier- und Pflanzenarten zu beachten. Diese ist unter www.customs.gov.np/en/faq.html -> Banned, Quantitative Restriction and Permission on Export einsehbar. Die Ausfuhr größerer, bei der Einreise nicht deklarierter Devisenbeträge ist strafbar.

    Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zoll www.zoll.de ansehen oder telefonisch erfragen.

  • Im Reisepreis sind keine Reiserücktrittskosten-, Reiseabbruch- oder Reisekrankenversicherungen enthalten. Falls Sie bei der Buchung noch keine Versicherung abgeschlossen haben, empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung und Auslandskrankenversicherung von unserem Partner Hanse Merkur: Weitere Infos finden Sie hier 

    Bei Krankheit im Ausland werden von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich keine Krankenrücktransporte erstattet und die Kosten für eine Heilbehandlung müssen oft in bar bezahlt werden. Auch bei einer Reiseversicherung, die über eine Kreditkarte gebucht wurde, sind oft nur stark eingeschränkte Leistungen enthalten. Um sich in allen Situationen während Ihrer Reise sicher zu fühlen und auch im Ernstfall schnelle, zuverlässige und kompetente Hilfe zu erhalten, empfehlen Ihnen daher dringend den Abschluss einer guten Reiseversicherung.

  • Nach der Leistung Ihrer Restzahlung, also ca. 3 Wochen vor Reiseantritt, erhalten Sie Ihre kompletten Reiseunterlagen per Post inkl. weitere wichtigen Informationen, Teilnehmerliste, Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartner vor Ort und detailliertem Reiseverlauf sowie einer Packliste. 

  • Bitte beachten Sie, dass Sie für Ihre rechtzeitige Anreise zum Flughafen selbst verantwortlich sind. Bitte finden Sie sich frühzeitig vor Abflug am Flughafen ein und berücksichtigen Sie auch immer die Hochsaison- und Ferientermine bei Ihrer Planung. Sollten Sie mit der Bahn anreisen, beachten Sie bitte, dass man bei öffentlichen Verkehrsmitteln Verspätungen nie ausschließen kann und wählen Sie generell eine Zugverbindung mit einem gewissen Zeitpuffer. Falls Sie mit dem Auto anreisen, erkunden Sie sich bitte auch rechtzeitig bezüglich eventueller Staumeldungen. Für einen reibungslosen Reiseverlauf bitten wir Sie auf Ihrem Flug die aktuellen Gepäckbestimmungen Ihrer Airline zu beachten.

    Für Ihren Hin- und Rückflug wird empfohlen, dass Sie sich die Flugzeiten nochmals vor An- und Abreise rückbestätigen lassen. Bitte beachten Sie, dass die im Preis enthaltenen Flugsteuern (wenn Sie einen Flug bei uns gebucht haben) zum Teil starken Schwankungen unterliegen können, deshalb behalten wir uns Preisänderungen vor.

Die Reiseinformationen lehnen sich an die Veröffentlichungen des Reisemedizinischen Zentrums - Tropeninstitut Hamburg und des Auswärtigen Amts an. Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen. Einreisebestimmungen können sich jederzeit ändern. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommen werden. Stand Februar 2017. Zum Abgleich unserer Angaben können Sie jederzeit die Einreisebestimmungen noch einmal auf der Website des Auswärtigen Amtes abrufen. 
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/LaenderReiseinformationen_node.html

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Zur Reise

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Für Familien, die eine Nepal Reise mit Kindern planen, gibt es zahlreiche, wichtige Informationen & Hinweise zu beachten. Daher sind unsere Nepal Reiseinformationen sehr hilfreich. So haben wir die wichtigsten Informationen und Wissenswertes über das Klima, die geografischen Lage und die geschichtlichen Hintergründe zusammengestellt. Außerdem findet man hier Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen, zu den Themen Banken & Währung, Essen & Trinken oder den Sitten & Gebräuchen. Unsere Nepal Länderinformationen geben zusätzlich einen Überblick über alles Wissenswerte für die anstehende Familienreise.