Wichtige Hinweise

Aktuelle Infos zu Land & Leuten, nützliche Hinweise, praktische Tipps und Einreisebestimmungen für die Mongolei

Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK

Reiseinformationen Mongolei

Infos & Tipps für Reisen in die Mongolei mit Kindern

Vorstellung des Landes

Vor einer Familienreise ergeben sich häufig Fragen rund um das Reiseland. Hier finden Sie interessante Infos rund um einen Mongolei Urlaub mit Kindern.

  • Die Mongolei umfasst ein Gebiet von über 1,5 Millionen Quadratkilometern und ist damit der flächenmäßig zweitgrößte Binnenstadt (ein Staat, der keinen direkten Zugang zum Meer besitzt) der Welt. Dabei ist die Mongolei gleichzeitig das am geringsten besiedelte Land mit nur 1,6 Menschen pro km².

    Die beiden Nachbarn der Mongolei sind Russland im Norden und China im Süden. Ungefähr 40% der gesamten Fläche der Mongolei sind Halbwüste, 55% sind Baum- und Grassteppe und der Rest Wald und Sandwüste. Ein Drittel des Landes, vor allem der Südosten, Westen und Norden, besteht aus Gebirgen. Im Süden des Landes liegt die berühmte Wüste Gobi.

  • Das Klima in der Mongolei ist sehr extrem – wegen seiner Lage im zentralasiatischen Hochland schwanken die Temperaturen zwischen -25°C im Winter und +20°C im Sommer, das sind zwei- bis dreimal stärkere Schwankungen als in Westeuropa. Frühling und Herbst sind sehr kurz und dauern meist nur wenige Wochen. Der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht liegt manchmal bei bis zu 30°C. Die durchschnittliche Temperatur in Ulaanbaatar liegt bei -4°C und macht die Stadt zur kältesten Hauptstadt der Welt.

    Es regnet eher wenig in der Mongolei, der Großteil des Niederschlages fällt zwischen Juli und August. Schnee findet man nur im Norden oder in hohen Gebirgslagen. In der Mongolei ist es ganzjährig ziemlich windig, dafür ist das Land mit über 260 Sonnentagen sehr sonnenreich.

    Die besten Reisezeiten für eine Reise in die Mongolei sind Juni und September, da es dann mit Temperaturen zwischen 20°C und 30°C recht warm ist und die Landschaft dank der häufigeren Niederschläge schön grün ist.

  • Mit nur etwa 3 Millionen Einwohnern ist die Mongolei eines der bevölkerungsärmsten Länder. 40% der Bevölkerung leben in der Hauptstadt Ulaanbaatar. Ungefähr 88% der Einwohner sind Mongolen, die meisten davon Chalcha-Mongolen. Neben den vielen anderen mongolischen Volksgruppen, sind 7% der Einwohner Kasachen. Auch heutzutage sind die Mongolen ein nomadisch lebendes Volk, noch immer ziehen rund 40% der Bevölkerung als Nomaden durch das Land.
    Die Mongolen sind ein sehr offenes Völkchen und stolz auf ihre Kultur und das traditionelle Leben.

  • Die mongolische Küche ist stark von der nomadischen Viehzucht beeinflusst, so wird sich hauptsächlich von den Produkten der Tiere ernährt. Hammel- oder Rindfleisch und Milch werden dazu mit verschiedenem Gemüse und Nudeln kombiniert und gehören zu fast jeder Mahlzeit. Weniger üblich sind Wildfleisch, Fisch oder gar Obst. Obst muss importiert werden und daher nur sehr hochpreisig zu erwerben.

    Die Mongolen legen einen großen Wert auf ihr Frühstück und auf ein reichliches Mittagessen. Dabei werden auch heute noch viele traditionelle Rezepte verwendet so zum Beispiel das beliebte Gericht „Buutz“, eine mit Fleisch gefüllte Teigtasche. Dazu werden Reis oder diverse Milchprodukte serviert.
    Murmeltierfleisch und Pferdefleisch gelten hierzulade als besondere Delikatesse, da es das meiste Fett besitzt. Da es in bestimmten Gebieten der Mongolei sehr kalt werden kann, benötigen die Bewohner das fettige Essen um ihren Alltag zu meistern.

    Viele Besucher, die an das fettige Fleisch nicht gewöhnt sind, bevorzugen vielmals das eher magere Fleisch, welches hier als „schlechtes“ Fleisch gilt. 

    In der Mongolei gilt Tee als eines der beliebtesten Getränke. Besonders Süütei Tsai, ein salziger Milchtee, erfreut sich besonderer Beliebtheit unter den Einheimischen.
    Airag ist das Nationalgetränk der Mongolen. Vergorene Stutenmilch, erinnert an ein Joghurtgetränk ist aber mit einem außergewöhnlichen Aroma versehen, da ungefähr 3% Alkohol enthalten sind.

    Der mongolische Milchschnaps Sahmiin Arkhi, ist an die Lebensweise der nomadischen Viehzucht und den Verzehr der Tierprodukte angelehnt. Zudem ist der landeseigene Wodka der Stolz der Mongolen. Unter den Männern ein absolutes Muss, hin und wieder einen zu trinken. Bier gibt es auch in verschiedenen Sorten, ist jedoch meist sogar teurer als der Wodka.

  • Vor- und Frühgeschichte der Mongolei
    Bereits vor 500.000 Jahren lebten die ersten Vorfahren der Menschen im damals noch milden Klima der südrussischen Steppe. Damals war das Territorium der heutigen Mongolei noch von Laubwäldern bedeckt und Mammuts und Antilopen grasten auf den saftigen Wiesen. Über 400.000 Jahre später änderte sich das Klima und es wurde kälter und kälter, so waren die Skythen, die zu diesem Zeitpunkt die Mongolei besetzten, der erste Stamm auf der Welt, der ganzjährig als Reiternomaden lebte.

    Das mongolische Reich
    Im 13. und 14. Jahrhundert wurde von Dschingis Khan und seinen Nachfahren das größte Weltreich der Geschichte errichtet, das sich in seiner Hochphase vom japanischen Meer im Osten bis zum Kaspischen Meer im Westen erstreckte. Mit strategisch geführten Kriegen, klaren Gesetzen und strenger Führung schaffte es Dschingis Khan, der als Vater des mongolischen Reiches gilt, die verschiedenen Stämme zu vereinen und den sogenannten „Mongolischen Frieden“ herbeizuführen, in dessen Verlauf die Einwohner des Weltreiches eine gewisse soziale, kulturelle und wirtschaftliche Stabilität erlebten.

    Unterwerfung durch die chinesischen Mandschu
    Mitte des 17. Jahrhunderts stiegen im benachbarten China die Mandschu zur dominierenden Macht auf, gründeten die Qing-Dynastie und unterwarfen die Mongolei. Im Süden des Landes siedelten sie sich an und begannen mit der Kolonisierung des Gebietes, in dem sich heute die Innere Mongolei als Autonomes Gebiet der Volksrepublik China befindet. Die Äußere Mongolei blieb unter der Herrschaft der Qing-Dynastie, jedoch war es den Chinesen verboten, sich in diesem Gebiet anzusiedeln und die Lage in der Mongolei blieb bis zum Ende des 20. Jahrhunderts relativ stabil und friedlich.

    Sowjetische Herrschaft
     Infolge der Chinesische Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts bracht die Mandschu-Herrschaft zusammen und die Äußere Mongolei sah ihre Chance, zur Unabhängigkeit. Allerdings hatte keiner der Nachbarstaaten Interesse an einem weiteren Unabhängigen Staat, deshalb einigte man sich auf einen Kompromiss, bei dem die Äußere Mongolei scheinbar selbstständig wurde, rechtlich aber weiterhin chinesisch blieb und es nicht zu einer chinesischen Besiedelung kommen würde. China versuchte während der russischen Oktoberrevolution trotz allem die Mongolei zu besiedeln, wurde aber von den Russen vertrieben. Erneut erklärte die Mongolei ihre Unabhängigkeit, wurde zur Volksrepublik erklärt und stand nun unter sowjetischem Einfluss.

    Unabhängigkeit für die Mongolei
    Nachdem die Mongolei im zweiten Weltkrieg als Lebensmittel- und Kleidungslieferant für die rote Armee herhalten musste und immer weiter in Grenzstreitigkeiten mit Japan verwickelt wurde, drängte das mongolische Volk auf die eigene Unabhängigkeit. 1961 wurde die Souveränität der Mongolei endlich auch von China und Russland anerkannt und die Äußere Mongolei trat den Vereinten Nationen bei.

  • Ungefähr die Hälfte der Mongolen sind tibetische Buddhisten, 40% bezeichnen sich als nicht religiös. Etwa 6% der Bevölkerung sind Christen, Schamanen oder Bahai, die Kasachen sind größtenteils Muslime und machen 4% der Bevölkerung aus. Auch wenn der Schamanismus zunehmend verdrängt und durch andere Religionen ersetzt wurde, spielen Rituale und Traditionen auch heute noch eine große Rolle in der Mongolei.

    01. Januar               Neujahr

    18. März                  Tag der Armee

    22. März                  Nauriz, das kasachische Nationalfest, das den Frühlingsanfang markiert

    01. Juni                   Kinder- und Muttertag

    Anfang/Mitte Juli      Naadam (Nationalfeiertage)

    26. November          Tag der Republik (Unabhängigkeitstag)

    24.-26. Dezember    Weihnachten

    31. Dezember          Silvester

  • Bis heute folgen viele Mongolen dem nomadischen Lebensstil und ziehen von Ort zu Ort. Mongolen sind sehr gastfreundliche, offene Menschen, die ihre Traditionen und Kultur gerne an ausländische Besucher vermitteln. Dazu werden die Gäste oftmals ausgiebig bewirtet und haben Zeit in Ruhe mit den Einheimischen in den Kontakt zu treten.

    Viele Menschen in der Mongolei sind sehr abergläubisch und führen als gläubige Anhänger des Schamanismus häufig Rituale durch. So trifft man zum Beispiel überall auf Haufen von Steinen mit über ihnen zusammengebundenen Stoffstreifen. Die sogenannten „Owo“, sind heilige Steine, die entweder als Ehrerbietung an die Götter oder zur Kennzeichnung eines heiligen Ortes dienen. An diesen Orten sollte man lautes Sprechen, das Anzünden von Lagerfeuern oder das Kochen von Essen vermeiden.

  • Die meistgesprochene Sprache in der Mongolei ist Chalcha oder Zentralmongolisch, sie wird von etwa 85% der Mongolen gesprochen. Erst seit 2005 wird in den Schulen Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet, davor war es lange Zeit Russisch, sodass heute viele Menschen in der Mongolei Russisch verstehen, aber eher wenige Menschen Englisch sprechen. Türkisch, Kasachisch und Chinesisch hört man auch in der ein oder anderen Gegend.

    Die altmongolische Schrift wurde noch während der Zeit Dschingis Khans erfunden und verläuft von oben nach unten, allerdings wird sie heutzutage selten benutzt, in der Regel wird die kyrillische Schrift verwendet.

  • Die Vegetation der Mongolei ist von der geografischen Lage des Landes stark geprägt – im Norden erinnern die dichten Nadelwälder aus Lärchen, Fichten, Tannen und Kiefern an die russische Taiga Sibiriens, die Wüsten und Steppen im Osten, Süden und Westen des Landes kennzeichnen auch die benachbarte Volksrepublik China. Dieser Bereich der Mongolei ist sehr wasserarm und trocken, in der Wüste Gobi (Gobi ist mongolisch für „Ort ohne Wasser“) regnet es manchmal jahrelang überhaupt nicht. Überraschend angesichts der sonst so kargen Vegetation Zentralasiens verfügt die Mongolei trotzdem über einige Salz- und Süßwasserseen und besitzt mit dem Hovsgol-See, auch die blaue Perle der Mongolei genannt, einen der größten Süßwasserseen Asiens.

    In ganz Ostasien gibt es seit Jahren große Probleme mit Umweltverschmutzung, besonders mit Smog in den Großstädten, saurem Regen, Wüstenbildung, Meeresverschmutzung und der Belastung der Binnengewässer. In der Mongolei führte die Überbewirtschaftung der wenigen fruchtbaren Flächen und die unkontrollierte Viehwirtschaft zu vermehrter Wüstenbildung, auch ist illegale Überforstung ein großes Problem, mit dem vor allem Regionen, die auf Einnahmen aus der Forstwirtschaft angewiesen sind, zu kämpfen haben.

  • In der Mongolei gibt es trotz der extremen Vegetation eine reiche Artenvielfalt. Als Nutztiere werden dort vor allem Schafe, Rinder, Ziegen, Kamele und Pferde gehalten – so kommt es beispielsweise, dass in der Mongolei mehr Pferde als Menschen leben.

    Auch viele wildlebende Arten haben sich an die rauen Bedingungen des Landes angepasst: in den dichten Wäldern im Norden findet man Bären, Luchse, Elche, Wölfe und Rotwild, außerdem einige Tierarten, die sonst nur in Gebirgsgebieten leben, wie der Hermelin, der Schneehase und der Argali (Riesenwildschaf). Selbst in der Wüste Gobi gibt es einige Tiere, die größtenteils ohne Wasser überleben können: Asiatische Esel, Kamele und Ziegen teilen sich die karge Landschaft mit verschiedenen Nagetieren, Eidechsen und den Gobibären.

    Das Altai-Gebirge im Westen der Mongolei beheimatet sogar noch ein paar Exemplare der schönen Schneeleoparden, die jedoch leider wegen der vielen Wilderer, die noch immer Jagd auf die seltenen Tiere machen, zu den vom Aussterben bedrohten Arten zählen.

Reisetipps und Hinweise

Hier finden Sie aktuelle Einreisebestimmungen, praktische Hinweise und sonstige Tipps für Ihre Reise mit Kindern in die Mongolei.

  • Reisepass
    Zur Einreise benötigen Sie einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate ab dem Einreisedatum gültig sein muss, dies gilt auch für Kinder. Es wird daher generell empfohlen mit einem Reisepass mit ausreichender Gültigkeit zu reisen.

    Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

    Visum
    Seit dem 1. September 2013 benötigen deutsche Staatsangehörige für einen kurzfristigen Besuchs- oder Geschäftsaufenthalt von maximal 30 Tagen kein Visum mehr für die Einreise in die Mongolei. Für längerfristige Aufenthalte oder andere Reisezwecke ist weiterhin ein Visum erforderlich, das bei jeder mongolischen Botschaft beantragt werden kann.

    Für weitere Fragen können die zuständigen mongolischen Behörden oder Botschaften kontaktiert werden:

    Deutsche Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Deutsche Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft der Mongolei in Berlin:

    Botschaft der Mongolei
    Hausvogteiplatz 14
    10117 Berlin

    Tel: +49 30 474 8060
    Fax: +49 30 474 806 16

    E-Mail: berlin@mfa.gov.mn
    Website: http://www.botschaft-mongolei.de

    Österreichische Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Österreichische Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft der Mongolei in Wien:

    Botschaft der Mongolei
    Fasangartengasse 45
    1130 Wien, Österreich

    Tel. (+43 / 1) 535 2807 12
    Fax (+43 / 1) 535 2807 20

    E-Mail: office@embassymon.at

    Schweizer Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Schweizer Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft des Landes in Genf:

    Konsulat der Mongolei
    Chemin des Mollies 4
    1293 Genf, Schweiz

    Tel: (+41) 22 774 1974
    Fax: (+41) 22 774 3201

    E-Mail: mongolie@bluewin.ch
    Website: www.geneva.mfa.gov.mn

  • Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung der Mongolei ist nicht mit dem europäischen Standard gleichzusetzen, da besonders auf dem Land und auch in vielen großen Städten keine englischsprachigen Ärzte vertreten sind. Somit ist die Verständigung oftmals ein schwierig.

    Wir empfehlen daher dringend den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung.

    Um jegliche Darminfektionen zu vermeiden wird empfohlen auf Salat, Eiswürfel, ungeschältes Obst sowie nicht zuvor erhitzte Milchprodukte und Fleisch zu verzichten. Das Leitungswasser sollte weder zum Trinken noch zum Zähneputzen verwendet werden.

    Impfungen
    Bei einer Einreise aus Deutschland per Direktflug sind keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.

    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Typhus empfohlen.

    Besonders wichtig ist es in der Mongolei regelmäßig Hände zu waschen um das Risiko einer Krankheitsübertragung zu verringern. Zudem wir von dem Konsum roher Milchprodukte abgeraten.

    Wir empfehlen Ihnen zusätzlich Informationen über Impfungen und Gesundheitshinweise bei einer reisemedizinisch beratenden Arztpraxis oder bei einem tropenmedizinischen Institut einzuholen. Bitte denken Sie daran, alle Impfungen rechtzeitig vorgenommen zu haben. Sie sollten spätestens zwei Monate vor der Reise Ihren Arzt bezüglich der Impfungen befragen.

    Infektionskrankheiten
    Hand-, Fuß- und Mundkrankheit: Die Tröpfcheninfektion wir bei mangelnder Hygiene schnell übertragen und es ist besonders für Kinder wichtig, sich möglichst fern von erkrankten Personen zu halten.

    Brucellose: Ansteckung durch Kontakt mit kranken Schafen, Ziegen, Rindern oder durch Verzehr von nicht ausreichend gekochten Milchprodukten. Vorsicht bei Rohmilch und Rohkäse.

    Milzbrand: Infektionsgefahr bei Kontakt mit kranken Rindern oder deren Produkten (Felle, rohe Milch,…)

    Hepatitis B, HIV, Bakterien, Pilze, u. a.: Ansteckung durch sexuelle Kontakte und mangelnde Hygiene bei medizinischen Eingriffen.

    Pest: Die Pest ist in der Mongolei endemisch, jedoch gibt es nur vereinzelte gemeldete Erkrankungen. Die Übertragung kann durch beispielsweise den Kontakt mit erkrankte Murmeltiere erfolgen. Für den normal Reisenden besteht praktisch kein Infektionsrisiko. Reiseapotheke

    Mit einer Reiseapotheke wappnen Sie sich gegen die häufigsten Erkrankungen oder kleine Notfälle. Denken Sie auf jeden Fall auch an ein Durchfalltherapeutikum, Moskitoschutzmittel wie NoBite oder Antibrumm etc., Mittel zum Mildern von Juckreiz und natürlich Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 20, besser aber 30 sowie Salbe für Sonnenbrand oder Blasen. Man sollte die Sonne trotzt der oft mäßigen Temperaturen nicht unterschätzen.

  • Landeswährung
    Die Landeswährung in der Mongolei ist der Tugrig. Das Währungkürzel für den Tugrig ist „MNT“. Banknoten sind im Wert von 1, 5, 10, 20, 50, 100, 500, 1.000, 5.000, 10.000 und 20.000 Tugrig im Umlauf, es gibt auch Münzen, diese und alle Geldscheine bis 20 Tugrig sind aber wegen der hohen Inflation praktisch wertlos und werden deshalb kaum verwendet.

    Geldumtausch
    Der Geldumtausch in der Mongolei ergibt durchaus Sinn, da meist nur die einheimische Währung akzeptiert wird. In den Wechselstuben bekommt man beim Umtausch einen guten Kurs, häufig einen besseren als direkt bei der Bank. Beim Umtausch im Hotel werden hohe Kommissionen erhoben, deshalb lohnt sich der Tausch dort eher weniger.

    Zahlung mit EC-/Kreditkarte
    Als Zahlungsmittel werden EC- und die gängigen Kreditkarten wie Visa- und Mastercard in der Regel akzeptiert, allerdings wird für die Bezahlung mit Kreditkarte ein Entgelt von 1 bis 2% berechnet. Wer Geld abheben möchte, sollte dies nach Möglichkeit in Ulan Bator tun, da die Automaten auf dem Land häufig nicht funktionieren oder die Banken ungünstige Öffnungszeiten haben.

    Devisen
    Die Einfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbeschränkt und deklarationspflichtig ab einer Summe im Gegenwert von 5.000 US$. Die Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist bis in Höhe, der bei der Einreise deklarierten Beträge, abzüglich der Umtauschbeträge, erlaubt.

  • Das Auswärtige Amt gibt auf seiner Website im Bereich "Reise und Sicherheit" neben aktuellen Reiseinformationen und Sicherheitshinweisen auch stets die aktuellen Adressen der diplomatischen und konsularischen Vertretungen sowie weitere Informationen zu Reisen und Gesundheit an. Bitte informieren Sie sich hier über die aktuellen Adressen und Telefonnummern der Botschaften und des Generalkonsulats: www.auswaertiges-amt.de.

    Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
    Baga Toiruu-2 Negdsen Undestnii Gudamj 16
    Ulan Bator 14201, Mongolei

    Tel: + 976 1132 3325 / + 976 1132 0908
    Fax: +976 11-32 39 05

    E-Mail: info@ulan.diplo.de
    Web: http://www.ulan-bator.diplo.de

    Für Schweizer Staatsbürger erteilt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) Auskunft:
    https://www.eda.admin.ch/eda/de/home.html

    Österreichische Staatsbürger erhalten Informationen vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres:
    http://www.bmeia.gv.at/

  • Die Stromspannung in der Mongolei beträgt 220 Volt Wechselstrom. Die gebräuchlichen Steckdosen stimmen mit den deutschen überein. Somit benötigen deutsche Besucher keinen Adapter.

  • Um von der Mongolei nach Deutschland zu telefonieren, wählen Sie als Vorwahl vom Handy die 0049. Die Vorwahl von Deutschland in die Mongolei lautet 00976.

    Sie können mit Ihrem Handy in der Mongolei telefonieren, wenn Ihre Telefongesellschaft einen Roaming-Vertrag mit der Mongolei hat. Die Kosten sind allerdings sehr hoch. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Anbieter über die Gebühren.

    Vor Ort können Sie auch relativ preisgünstig eine Telefonkarte fürs Handy erstehen und während des Aufenthaltes nutzen können.

  • Überwiegend findet man in den Hotels, Bars und Restaurants kostenfreies WLAN und in den größeren Städten gibt es einige Internetcafés. Auch gute Jurtencamps haben oftmals WLAN, doch darauf kann man sich nicht verlassen.

  • Dem Auswärtigen Amt liegen keine Hinweise auf besondere Zollvorschriften vor. Jedoch wird insbesondere bei der Ausreise sehr häufig und streng nach Antiquitäten, wertvollen Mineralien, Metallen und Jagdtrophäen gesucht. Jäger dürfen ihre persönlichen Jagdwaffen inklusive Munition ein- und wieder ausführen. Ausführliche Informationen sind auf der Webseite des mongolischen Zolls (www.ecustoms.mn) zu finden.

    Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.

    Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zoll www.zoll.de ansehen oder telefonisch erfragen.

  • Im Reisepreis sind keine Reiserücktrittskosten-, Reiseabbruch- oder Reisekrankenversicherungen enthalten. Falls Sie bei der Buchung noch keine Versicherung abgeschlossen haben, empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung und Auslandskrankenversicherung von unserem Partner Hanse Merkur:
     Weitere Infos finden Sie hier

    Bei Krankheit im Ausland werden von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich keine Krankenrücktransporte erstattet und die Kosten für eine Heilbehandlung müssen oft in bar bezahlt werden. Auch bei einer Reiseversicherung, die über eine Kreditkarte gebucht wurde, sind oft nur stark eingeschränkte Leistungen enthalten. Um sich in allen Situationen während Ihrer Reise sicher zu fühlen und auch im Ernstfall schnelle, zuverlässige und kompetente Hilfe zu erhalten, empfehlen Ihnen daher dringend den Abschluss einer guten Reiseversicherung.

  • Nach der Leistung Ihrer Restzahlung, also ca. 3 Wochen vor Reiseantritt, erhalten Sie Ihre kompletten Reiseunterlagen per Post inkl. weitere wichtigen Informationen, Teilnehmerliste, Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartner vor Ort und detailliertem Reiseverlauf sowie einer Packliste. 

  • Bitte beachten Sie, dass Sie für Ihre rechtzeitige Anreise zum Flughafen selbst verantwortlich sind. Bitte finden Sie sich frühzeitig vor Abflug am Flughafen ein und berücksichtigen Sie auch immer die Hochsaison- und Ferientermine bei Ihrer Planung. Sollten Sie mit der Bahn anreisen, beachten Sie bitte, dass man bei öffentlichen Verkehrsmitteln Verspätungen nie ausschließen kann und wählen Sie generell eine Zugverbindung mit einem gewissen Zeitpuffer. Falls Sie mit dem Auto anreisen, erkunden Sie sich bitte auch rechtzeitig bezüglich eventueller Staumeldungen. Für einen reibungslosen Reiseverlauf bitten wir Sie auf Ihrem Flug die aktuellen Gepäckbestimmungen Ihrer Airline zu beachten.

    Für Ihren Hin- und Rückflug wird empfohlen, dass Sie sich die Flugzeiten nochmals vor An- und Abreise rückbestätigen lassen. Bitte beachten Sie, dass die im Preis enthaltenen Flugsteuern (wenn Sie einen Flug bei uns gebucht haben) zum Teil starken Schwankungen unterliegen können, deshalb behalten wir uns Preisänderungen vor.

Die Reiseinformationen lehnen sich an die Veröffentlichungen des Reisemedizinischen Zentrums - Tropeninstitut Hamburg und des Auswärtigen Amts an. Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen. Einreisebestimmungen können sich jederzeit ändern. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommen werden. Stand Februar 2017. Zum Abgleich unserer Angaben können Sie jederzeit die Einreisebestimmungen noch einmal auf der Website des Auswärtigen Amtes abrufen. 
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/LaenderReiseinformationen_node.html

Unsere Mongolei Familienreise mit Kindern

Mongolei Familienreise - Einheimisches Kind beim Reiten

Mongolei for family individuell

Zu Gast bei Nomadenfamilien

  • Zu Gast bei Nomaden
  • Übernachtung in der Jurte
  • Wunderschöne Steppe & Wildpferde

Individualreise 15 Tage

auf Anfrage

Zur Reise

Mongolei Reiseinformationen | Mongolei Länderinformationen| Mongolei mit For Family Reisen

Wer eine Mongolei Reise mit Kindern plant sollte wichtige Informationen & Hinweise beachten. aus diesem Grund haben wir unsere Mongolei Reiseinformationen zusammengestellt, die eine eine sehr gute Orientierungshilfe geben. Hier sind die wichtigsten Informationen und Wissenswertes über das Klima, die geografischen Lage und die geschichtlichen Hintergründe zusammengetragen. Zusätzlich haben wir Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen, den Themen Banken & Währung, Essen & Trinken und den Sitten & Gebräuchen zusammengestellt. Unsere Mongolei Länderinformationen bieten hilfreichen ersten Einblick rund um alles Wissenswerten für eine gelungene Familienreise.