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Wichtige Hinweise

Aktuelle Infos zu Land & Leuten, nützliche Hinweise, praktische Tipps und Einreisebestimmungen für Ladakh

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Reiseinformationen Ladakh

Infos & Tipps für Reisen nach Ladakh mit Kindern

Vorstellung des Landes

Vor einer Familienreise ergeben sich häufig Fragen rund um das Reiseland. Hier finden Sie interessante Infos rund um einen Ladakh Urlaub mit Kindern.

  • Ladakh ist eines der am höchsten gelegenen, bewohnten Gebiete unserer Erde, im Durchschnitt liegen alle bewohnten Täler auf 3.500 m Höhe. Das Gebiet liegt in den indischen Bundesstaaten Jammu und Kaschmir. Leh, die Hauptstadt des Gebietes, liegt auf 3.500 m und hat rund 30.000 Einwohner. Ladakh liegt zwischen dem Himalaya und dem Karakorum und dem oberen Tal des Indus, das Land ist geprägt von hohen Bergen, Tälern und ein paar wenigen Flüssen, von denen der wichtigste der Indus Fluss ist. Die höchsten Berge dieser Region sind über 7.000 m hoch und in der Nähe der Hauptstadt Leh befindet sich der höchste, befahrbare Pass der Welt: der Khardong-Pass.

    Im Nordosten grenzt Ladakh an China, im Nordwesten an Pakistan und im Westen an Kaschmir, was auch die politische Lage der Region nicht ganz einfach macht.

  • Ladakh ist ein sehr trockenes Gebiet mit einem halbwüstenhaften Klima, denn die indischen Monsune erreichen die Region aufgrund des Himalayas nicht. Die Winter sind lang, nicht sehr schneereich aber bitterkalt, während die Sommer kurz und sehr warm sind, es herrschen extreme Temperaturen. Die Flüsse speisen sich hauptsächlich vom Schmelzwasser, das gleiche gilt für die Bauern und ihre Felder.

  • In der Region Ladakh wohnen ungefähr 290.000 Menschen. Ladakh wird auch „klein Tibet“ genannt und vieles hier erinnert an die tibetische Kultur, sogar die ladakhische Sprache ist an der tibetischen angelehnt. Die Menschen sind überwiegend buddhistisch, so gibt es in Ladakh zahlreiche Klöster zu entdecken. Je mehr man in Richtung Westen kommt, desto mehr spielt auch der Islam als Religion eine Rolle. Der größte Teil von Ladakh ist praktisch unbewohnbar, die Böden nicht besonders fruchtbar und die Menschen leben sehr nah an und mit der Natur, wobei die Spiritualität eine große Rolle spielt. Die Ladakhis sind offene, fröhliche und humorvolle Menschen, die ihren Alltag, auch wenn er Ihnen noch so hart vorkommt, mit einer unglaublichen Leichtigkeit erledigen.

    Ethnisch sind die Ladakhis eine Mischung aus indoarischen Darden (heutige Pakistani) und den Tibetern, also keine eigene Volksgruppe.

  • Da in Ladakh hauptsächlich Getreide angebaut wird, basieren viele Mahlzeiten auf Gerste. Getreide wird auf jegliche Art verarbeitet und mit Gemüse oder Fleisch gegessen, wobei das Getreide den größten Teil ausmacht. Seit einigen Jahren steht auch Reis auf dem ladakhischen Speiseplan. Geröstete Gerste ist sehr beliebt und wird „Tsampa“ genannt. Thukpa ist eine bekannte und einfache Suppe und Baba eine Mischung aus Gersten- und Weizenmehl sowie gemahlenen Erbsen.

    In guten Hotels und Restaurants ist das Essen eigentlich immer unbedenklich, von Eis sollte man sich aber fernhalten.

    Zum Frühstück isst man meist Brot und auch Milchprodukte werden in Ladakh selbst hergestellt.

    Nationalgetränk in Ladakh ist der berühmte Buttertee und auch Chang, was eine Art Bier ist, obwohl es sich geschmacklich stark von unserem unterscheidet. Der Buttertee gilt als sehr gewöhnungsbedürftig. Der Tee wird aus Butter und Salz hergestellt und manchmal wird noch etwas Milch hinzugefügt.

    Mineralwasser kann man in allen größeren Ortschaften kaufen und manchmal auch in kleinen Läden der kleinen Dörfer. Bitte darauf achten, dass der Deckel original verschlossen ist. Allerdings sind die vielen Plastikflaschen mittlerweile zu einem Problem geworden. In Leh kann man deshalb bei „Dzomsa“ Wasser kaufen. Das abgekochte Quellwasser ist unbedenklich. Unterwegs kann man die Trinkflasche auch mit Bachwasser auffüllen, was in der Regel sauber ist und gut schmeckt.

  • Geschichte
    Lange Zeit war Ladakh ein unabhängiges Königreich. Nach fast 1.000 Jahren Selbstherrschaft wurde Ladakh 1834 unter dem Wesir des Maharaja von Jammu ein Teil von Jammu und Kaschmir, was es auch heute noch ist. Der König von Ladakh wurde damals entmachtet.

    Als die Briten sich aus Indien zurückzogen und dieses wieder unabhängig wurde, teilte man den indischen Subkontinent in Indien und Pakistan, die Zugehörigkeit von Kaschmir blieb lange unklar. Es kam zu gewaltvollen Auseinandersetzungen zwischen Indien und Pakistan, denn beide erhoben Anspruch auf den Bundesstaat. Nach mehreren Kriegen wurde Kaschmir geteilt und heute gehört die Region Ladakh zu Indien. Nach einer Invasion der chinesischen Armee in Ladakh verlor man jedoch einen großen Teil der Region, das heutige, chinesische Aksai Chin.

    Wirtschaft
    Früher bildete die Landwirtschaft die existenzielle Grundlage der Bewohner Ladakhs. Allerdings war dies seit jeher ein schwieriges Unterfangen, da die meisten Böden nicht sehr fruchtbar sind und aufgrund des langen Winters nur einmal im Jahr geerntet werden kann. Hauptsächlich wird Getreide angebaut, was bis auf eine Höhe von 4.200 m möglich ist.

    Heutzutage ist der Tourismus der wichtigste Wirtschaftsfaktor. Jedes Jahr kommen rund 100.000 Touristen nach Ladakh, die meisten davon im Sommer und in die Hauptstadt Leh.

    Politik
    Seit Ladakh nicht mehr selbstständig ist, gehört es zu den indischen Bundesstaaten Jammu und Kaschmir. Seit Langem kämpft Ladakh jedoch dafür, in eine eigene „Union Territory“ umgewandelt zu werden, deshalb wurde 1989 auch das „Ladakh Autonomous Hill Development Council“ (LAHDC) eingerichtet, was dem Gebiet in gewissen Bereichen autonome Entscheidungen erlaubt. Ein Grund dafür ist auch, dass die buddhistisch geprägte Region in hauptsächlich islamischen Bundesstaaten liegt. Die politische Situation in der Region ist aber nach wie vor eher schwierig.

  • In Ladakh gibt es hauptsächlich zwei Religionen: Den Buddhismus, welcher im Osten des Landes, vor allem im Distrikt Leh eine große Rolle spielt sowie der Islam im Westen der Region. Vor der Verbreitung des Buddhismus in Ladakh, waren die meisten Einwohner Anhänger einer animistischen Religion, in der Schamanen eine große Rolle gespielt haben. Noch heute sind in dem Buddhismus, welcher in Ladakh ausgeübt wird, schamanische Elemente und Rituale enthalten, was im tibetischen Buddhismus generell der Fall ist.

    2. Januar          Neujahr

    26. Januar         Tag der Republik Indien

    Februar/ März    Holi (buntes Straßenfest, bei dem man sich mit Farbe bespritzt)

    März/ April         Mahavir Jayanti

    Mai/Juni             Budda Parnima (Geburtstag von Gautama Buddha)

    06. Juli              Geburtstag des Dalai Lama (in Jewaitsal und Shey)

    11. – 17. Juli     Ladakh Polo Festival (in Chushot)

    15. August        Unabhängigkeitstag Indien

    Dezember         Galden Namchot

    Dezember         Ladakhi Losar

  • Die Ladakhis sind ein überaus freundlich gestimmtes Volk und auch Touristen gegenüber sehr offen. Es gibt jedoch Dinge, die man in Ladakh lieber unterlassen sollte, um keinen Einheimischen zu verletzen oder zu kränken.

    So sollte man niemals mit dreckigen Wanderschuhen in einen Tempel gehen. Die Ladakhis sind sehr religiös und spirituell. In Ladakh begrüßt man sich außerdem nicht mit einem Händeschütteln. Auch sollte man einen Menschen niemals an den Kopf fassen, denn dieser ist die heiligste Stelle des Körpers und gilt als beleidigend. Erlaubt ist dies jedoch, wenn zwei Menschen ein sehr inniges Verhältnis haben, der öffentliche Austausch von Zärtlichkeiten hingegen, so zum Beispiel Umarmungen, gilt als ungebührlich. Im Gegensatz zum heiligen Kopf gelten die Füße, da sie am weitesten vom Kopf entfernt sind, als unsauber. Man sollte deshalb beim Sitzen niemals anderen Menschen die Füße entgegenstrecken.

    Die linke Hand gilt in Ladakh generell als unsauber, da sie anstelle von Klopapier benutzt wird. Beim Essen, Überreichen von Geschenken oder bei Berührungen sollte deshalb immer die rechte Hand gebraucht werden. Man sollte außerdem nie mit dem Finger auf jemanden oder einen religiösen Gegenstand deuten, dafür benutzt man immer die ganze Hand oder man nickt kurz in die Richtung.

    Das Töten von Tieren wird in Ladakh abgelehnt, Metzger waren und sind seit jeher Muslime. Man sollte auch niemals vor den Augen der Ladakhis eine Ameise oder sonstige Lebewesen töten.

    Klöster sollte man nur in angemessener Bekleidung betreten, also keine kurzen Hosen (gilt für Frauen und Männer) oder tiefe Ausschnitte. Auch Kopfbedeckungen müssen abgenommen werden und die Schuhe sollte man am Eingang stehen lassen. Die Eintrittsgelder für die Klöster werden für die Instandhaltung dieser verwendet und sind daher als durchaus sinnvoll anzusehen. Bitte berühren Sie keine religiösen Objekte. Die Sitzkissen in den Gebetsräumen sind nur für die Mönche und nicht für Fremde gedacht. Auch sollte man sich nie zwischen ein Heiligtum und einen Gläubigen stellen, der davor meditiert, denn das würde bedeuten, zwischen diesen Menschen und Buddha zu treten. Während der Zeremonien darf außerdem nicht fotografiert werden, schon gar nicht mit Blitz.

  • In Ladakh wird die ladakhische Sprache gesprochen. Diese gehört zur tibetischen Sprachfamilie und weist große Ähnlichkeit mit der tibetischen Sprache auf, auch die Schrift ist dieselbe. An den Schulen jedoch wird hauptsächlich Urdu, eine indoarische Sprache, Hindi und Englisch unterrichtet.

  • Ökologische Vielfalt
    Obwohl in Ladakh schwierige klimatische Bedingungen herrschen, gibt es hier eine Vielzahl an Wildtieren und auch wenn die Landschaft auf den ersten Blick eher kahl wirkt, heißt das nicht, dass hier nichts wächst.

    Umweltsituation & Nachhaltigkeit
    Die Menschen in Ladakh hatten schon immer mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen und nutzen deshalb ihre Ressourcen schon immer sehr gut – es gibt so gut wie keinen Müll. Viele Dörfer versorgen sich selbst und statt das Holz der wenigen Bäume zu fällen, um es im Winter zu verbrennen, wird getrockneter Tier Dung zum Heizen benutzt. Auch leiden die wenigen fruchtbaren Böden nicht, wie in vielen anderen Ländern, an einseitiger Monokulturen-Bepflanzung.

    Dennoch leidet die Region sehr stark unter dem Klimawandel und auch wenn es in Ladakh schon immer wenig geregnet hat, passiert dies in letzter Zeit noch seltener. Viele Seen sind so stark ausgetrocknet, so dass es keine Fische mehr gibt und die Tiere dort nicht mehr trinken können.

    Vegetation
    Neben der teilweise sehr wüstenähnlichen Landschaft findet man entlang der Bäche und auf den Hochebenen eine überraschende Blumenvielfalt. Neben ein paar Feldern wo hauptsächlich Getreide angepflanzt wird, gibt es auch Weiden auf denen vor allem Yaks und Kühe grasen, sowie vereinzelt auch Bäume.

  • In Ladakh gibt es eine erstaunliche Anzahl an Wildtieren. Besonders Gemsen, Antilopen, Ziegen und Schafe sind sehr weit verbreitet. Es gibt sehr spezielle Schafe, so zum Beispiel das Nyan, das Schapo-Schaf und das Na. Mit einer guten Portion Glück erhascht man auch einen Blick auf seltene Raubtiere, wie den schwarzen Bären, die Pallas-Katze und den König des Himalaya: den Schneeleoparden. Ein bisschen größer stehen die Chancen, Wölfe oder Füchse zu sehen.

Reisetipps und Hinweise

Hier finden Sie aktuelle Einreisebestimmungen, praktische Hinweise und sonstige Tipps für Ihre Reise mit Kindern nach Ladakh.

  • Reisepass
    Zur Einreise benötigen Sie einen gültigen Reisepass der mindestens 6 Monate nach der Einreise gültig ist und mindestens 2 freie Seiten besitzt. Dies gilt auch für Kinder.

    Visum
    Für die Einreise nach Indien benötigen deutsche Staatsangehörige zudem grundsätzlich ein Visum. Seit November 2014 können Inhaber deutscher Reisepässe unter bestimmten Voraussetzungen in elektronisches Touristenvisum (e-TV) erhalten. Dieses sollte spätestens 14 Tage vor dem geplanten Einreisedatum beantragt werden und berechtigt zur einmaligen Einreise für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen. Im Internet sind die Voraussetzungen für dieses elektronische Touristenvisum aufgeführt. Auch kann es online beantragt werden. Reisende sind dazu verpflichtet, einen Ausdruck des e-TV mit sich zu führen. Alle anderen Visa können wie bisher auch direkt bei der zuständigen indischen Auslandsvertretung beantragt werden. Eine Antragsstellung an der Grenze oder am Flughafen ist nicht möglich.

    Es kommt immer wieder vor, dass Pässe bei der Einreise von den Grenzbehörden nicht gestempelt werden. Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass Sie einen Einreisestempel erhalten und verwahren Sie Ihren Reisepass sicher! Ohne Einreisestempel kommt es bei der Ausreise zu erheblichen Schwierigkeiten. Mehrtägige Verzögerungen durch Erwerb einer Ausreiseerlaubnis beim FRO und Ministry of Home Affairs (nur in Delhi) sind die Regel. Dies gilt auch im Fall eines Passverlustes während des Indienaufenthalts und der erforderlichen Erteilung eines Ersatzdokuments durch die zuständige deutsche Auslandsvertretung.

    Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

    Für aktuelle Einreisebestimmungen wenden Sie sich bitte an die indische, oder die deutsche Botschaft.

    Deutsche Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Deutsche Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft des Landes Indien in Berlin:

    Botschaft der Republik Indien
    Tiergartenstrasse 17
    10785 Berlin

    Tel: +49 3025 7950
    Fax: +49 3025 7951 02

    E-Mail: dcm@indianembassy.de
    Website: www.indianembassy.de

    Österreichische Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Österreichische Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft Indiens in Wien:

    Botschaft Indien in Wien
    Kärntner Ring 2
    1015 Wien, Österreich

    Tel. (+43 / 1) 505 86 66
    Fax (+43 / 1) 505 92 19

    E-Mail: indemb@eoivien.vienna.at

    Schweizer Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Schweizer Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft des Landes in Bern:

    Botschaft Indien in Bern
    Kirchfelderstrasse 28
    3005 Bern, Schweiz

    Tel: (+41)/(0) 31 350 1130
    Fax: ( +41)/(0) 31 351 1557

    E-Mail: india@indembassybern.ch
    Web: www.indembassybern.ch

  • Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung in Ladakh und besonders auf dem Land ist noch unzureichend. Lediglich in Leh gibt es westlich ausgebildete Ärzte, auf den Dörfern gibt es hauptsächlich Naturheilärzte (Amchis) und schlecht ausgestattete Medical Stations.

    Impfungen
    Empfohlen werden die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Als Reiseimpfung werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus und je nach den auch andere Impfungen empfohlen, bitte konsultieren Sie dazu Ihre/n Reisemediziner/in.

    Infektionskrankheiten
    Die folgende Liste gibt einen generellen Überblick über mögliche Infektionskrankheiten. Ob im individuellen Einzelfall ein erhöhtes Risiko besteht, oder ob von einer seltenen Infektion eine Gefahr ausgehen könnte, ist nur durch eine persönliche Beratung zu klären. Die meisten Infektionen werden durch Wasser, Nahrung, Insekten oder engen körperlichen Kontakt übertragen. In der Regel ist das Risiko einer Infektionskrankheit nicht so hoch, wenn man sich während der Reise umsichtig verhält und die Hygieneregeln beachtet. Man sollte aber auch nicht übervorsichtig sein. Vor allem in Leh sollte man das Leitungswasser nicht trinken.

    Tollwut
    In Indien besteht ein gewisses Risiko sich mit diesem Virus zu infizieren, man sollte von streunenden Hunden oder anderen Tieren deshalb Abstand nehmen.

    Höhenkrankheit
    In Höhen über 3.000 m besteht die Gefahr, höhenkrank zu werden. Bei dieser Reise werden wir längere Zeit auf dieser Höhe verbringen, einige Pässe führen sogar über 4.000m. Wir werden uns aber auf der Ladakh Reise langsam an die Höhe gewöhnen, dennoch kann jeder von dieser Krankheit getroffen werden. Bei Wanderungen können die Symptome durch die körperliche Anstrengung ernsthaft werden. Ob man von der Höhenkrankheit getroffen wird oder nicht hängt keinesfalls von der körperlichen Fitness ab.

    Die Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Ruhelosigkeit, trockener Husten, Verwirrtheit und verändertes Bewusstsein sowie im schlimmsten Fall Aushusten von Blut, die Unfähigkeit geradeaus zu laufen und der Tod. Bei Eintreffen der ersten Symptome teilen Sie dieses bitte unverzüglich Ihrem Reiseleiter mit. Auch sollten Sie sich nicht überanstrengen und eine Pause einlegen. Zudem ist es sehr wichtig, dass Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Hierbei sollten Sie auf jeglichen Verzehr von Alkohol verzichten.

    Sollten Sie Fragen oder Anregungen zu dieser Krankheit haben, empfehlen wir Ihnen, Ihren Hausarzt zu kontaktieren.

  • Landeswährung
    Die offizielle Währung ist die indische Rupie (INR), die in 100 Paisa unterteilt ist. Bei Preisangaben wird die Währung meist zu Rp abgekürzt. In Ladakh werden Euro außerdem genauso akzeptiert wie US-Dollar.

    Geldumtausch
    Es ist kaum möglich in Europa Rupien zu wechseln, das sollten Sie lieber bei Ihrer Ankunft in Delhi machen. Am Flughafen findet man meist keine sehr guten Wechselkurse vor, man sollte hier nur einen kleinen Betrag wechseln und den Rest bei der Ankunft im Hotel. Manchmal kann es auch günstiger sein, mit der Maestro Karte Geld abzuheben, aber auch in Banken, in Wechselstuben oder Hotels lässt sich Geld wechseln. Ein kleiner Tipp beim Geld wechseln: Lassen Sie sich auch kleinere Scheine geben, denn das zahlen mit einem „Tausender“ ist nicht immer einfach. Wechseln Sie außerdem nicht zu viel Geld, denn der Rückwechsel am Ende Ihrer Reise kann mit großem bürokratischen Aufwand verbunden sein.

    In Ladakh kann man nur in Leh und in Kargil Geld wechseln. Es gibt auch lizensierte private Geldtauscher, man sollte sich aber vorher über den Kurs und die möglichen Gebühren informieren.

    Barzahlung
    Barzahlung ist die gängigste Bezahlungsart in Ladakh. Man sollte immer darauf achten, auch Kleingeld dabei zu haben, denn viele Menschen in Indien behaupten gerne, kein Wechselgeld zu haben.

    Zahlung mit EC-/Kreditkarte
    In Leh gibt es nicht sehr viele Geldautomaten und unter Umständen gibt es vor den wenigen Automaten sehr lange Schlangen. Die Zahlung mit einer Kreditkarte ist in Ladakh nicht sehr einfach und oft nur bei großen Händlern und sehr großen Geschäften möglich. In Restaurants ist das Bezahlen mit einer Kreditkarte meist noch nicht möglich. Bei manchen Wechselstuben kann man mit der Kreditkarte Bargeld abheben, jedoch kann dies oft sehr teuer sein.

    Reiseschecks
    In Ladakh erhält man für Reiseschecks einen minimal höheren Kurs. Verloren gegangene oder gestohlene Schecks können gegen Vorlage der Kaufbescheinigung ersetzt werden. Euro-Reiseschecks werden überall in Indien akzeptiert. Ein Nachteil der Schecks ist, dass man sie nur auf Banken umtauschen kann, von denen es in Ladakh nicht so viele gibt.

  • Das Auswärtige Amt gibt auf seiner Website im Bereich "Reise und Sicherheit" neben aktuellen Reiseinformationen und Sicherheitshinweisen auch stets die aktuellen Adressen der diplomatischen und konsularischen Vertretungen sowie weitere Informationen zu Reisen und Gesundheit an. Bitte informieren Sie sich hier über die aktuellen Adressen und Telefonnummern der Botschaften und des Generalkonsulats: www.auswaertiges-amt.de

    http://www.auswaertiges-amt.de Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Neu-Dehli
    No. 6/50G, Shanti Path,
    Chanakyapuri New Delhi 110021

    Tel: + 91 11 44 19 91 99
    Fax: +91 11 26 87 31 17

    E-Mail: info@new-delhi.diplo.de
    Web: www.new-delhi.diplo.de

    Für Schweizer Staatsbürger erteilt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA):
    www.eda.admin.ch/eda/de/home.html

    Österreichische Staatsbürger erhalten Informationen vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres:
    www.bmeia.gv.at

  • In Ladakh gibt es 220 Volt Wechselstrom beziehungsweise 50 Hertz. Man benötigt einen Adapter, es gibt entweder Steckdosen mit 2 runden Stiften oder mit 3 runden Stiften in einem Dreieck angeordnet. Es gibt auch Kombi Adapter, die für beide Stecker-Formen passen, am besten lassen Sie sich in einem Fachhandel beraten.

    Man sollte außerdem mit stärkeren Spannungsschwankungen sowie Stromausfällen rechnen (zum Teil bis zu 15 Tagen). Manchmal gibt es auch nur für eine bestimmte Anzahl Stunden pro Tag Strom, was bedeutet, dass Akkus auch nicht jeden Tag aufgeladen werden können. Auf dem Land gibt es teilweise auch gar keinen Strom.

  • In größeren Städten funktionieren Mobiltelefone meist einwandfrei, in der Wildnis hat man aber manchmal Verbindungsprobleme. Um Kontakt mit Familienangehörigen oder Freunden zu halten empfehlen wir SMS zu schreiben. Auf Wanderungen gibt es oft auch gar keinen Empfang. Wer viel telefoniert, kann sich am Flughafen auch eine indische Prepaid Karte kaufen.

  • In den überwiegenden Hotels, in denen wir während dieser Reise wohnen, wird WLAN angeboten, welches jederzeit genutzt werden kann. In Nubra, wo wir an Tag 6 und 7 übernachten werden, ist die Nutzung des WLAN nur eingeschränkt möglich.

  • Devisen ab einem Betrag von 5000,- US-$ (bar oder Reiseschecks) sind bei der Einreise zu deklarieren. Auch andere hochwertige Gegenstände (z. B. Videokameras) müssen deklariert werden. Die Ein- und Ausfuhr der indischen Währung ist verboten. Die Ausfuhr von geschützten Tierhäuten und Pflanzen ist verboten; Verstöße werden mit hohen Geld- und Haftstrafen geahndet. Die Ausfuhr von geschützten Tierhäuten und Pflanzen ist verboten; Verstöße werden mit hohen Geld- und Haftstrafen geahndet.

    Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft von Indien. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.

  • Im Reisepreis sind keine Reiserücktrittskosten-, Reiseabbruch- oder Reisekrankenversicherungen enthalten. Falls Sie bei der Buchung noch keine Versicherung abgeschlossen haben, empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung und Auslandskrankenversicherung von unserem Partner Hanse Merkur: Weitere Infos finden Sie hier 

    Bei Krankheit im Ausland werden von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich keine Krankenrücktransporte erstattet und die Kosten für eine Heilbehandlung müssen oft in bar bezahlt werden. Auch bei einer Reiseversicherung, die über eine Kreditkarte gebucht wurde, sind oft nur stark eingeschränkte Leistungen enthalten. Um sich in allen Situationen während Ihrer Reise sicher zu fühlen und auch im Ernstfall schnelle, zuverlässige und kompetente Hilfe zu erhalten, empfehlen Ihnen daher dringend den Abschluss einer guten Reiseversicherung.

  • Nach der Leistung Ihrer Restzahlung, also ca. 3 Wochen vor Reiseantritt, erhalten Sie Ihre kompletten Reiseunterlagen per Post inkl. weitere wichtigen Informationen, Teilnehmerliste, Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartner vor Ort und detailliertem Reiseverlauf sowie einer Packliste. 

  • Bitte beachten Sie, dass Sie für Ihre rechtzeitige Anreise zum Flughafen selbst verantwortlich sind. Bitte finden Sie sich frühzeitig vor Abflug am Flughafen ein und berücksichtigen Sie auch immer die Hochsaison- und Ferientermine bei Ihrer Planung. Sollten Sie mit der Bahn anreisen, beachten Sie bitte, dass man bei öffentlichen Verkehrsmitteln Verspätungen nie ausschließen kann und wählen Sie generell eine Zugverbindung mit einem gewissen Zeitpuffer. Falls Sie mit dem Auto anreisen, erkunden Sie sich bitte auch rechtzeitig bezüglich eventueller Staumeldungen. Für einen reibungslosen Reiseverlauf bitten wir Sie auf Ihrem Flug die aktuellen Gepäckbestimmungen Ihrer Airline zu beachten.

    Für Ihren Hin- und Rückflug wird empfohlen, dass Sie sich die Flugzeiten nochmals vor An- und Abreise rückbestätigen lassen. Bitte beachten Sie, dass die im Preis enthaltenen Flugsteuern (wenn Sie einen Flug bei uns gebucht haben) zum Teil starken Schwankungen unterliegen können, deshalb behalten wir uns Preisänderungen vor.

Die Reiseinformationen lehnen sich an die Veröffentlichungen des Reisemedizinischen Zentrums - Tropeninstitut Hamburg und des Auswärtigen Amts an. Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen. Einreisebestimmungen können sich jederzeit ändern. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommen werden. Stand Februar 2017. Zum Abgleich unserer Angaben können Sie jederzeit die Einreisebestimmungen noch einmal auf der Website des Auswärtigen Amtes abrufen. 
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/LaenderReiseinformationen_node.html

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Zur Reise

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Für alle, die eine Ladakh Reise mit Kindern planen, gibt es zahlreiche, wichtige Informationen, Tipps und Hinweise zu beachten. Hilfreich sind daher unsere nützlichen Ladakh Reiseinformationen. Sie beleuchten z.B. das Klima, die geografischen Lage und die geschichtlichen Hintergründe. Außerdem haben wir zahlreiche Hinweise und Reisetipps zusammengestellt und geben Informationen zur den Einreise- und Zollbestimmungen, zur Währung, zum Essen & Trinken oder den Sitten & Gebräuchen. Unsere Ladakh Länderinformationen bieten für Familien den idealen Überblick über alles Wissenswerte für einen anstehenden Familien-Erlebnisurlaub.