Wichtige Hinweise

Aktuelle Infos zu Land & Leuten, nützliche Hinweise, praktische Tipps und Einreisebestimmungen für Indien

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Reiseinformationen Indien

Infos & Tipps für Reisen nach Indien mit Kindern

Vorstellung des Landes

Vor einer Familienreise ergeben sich oft viele Fragen rund um das Reiseland. Hier finden Sie interessante Infos rund um einen Indien Urlaub mit Kindern.

  • Indien grenzt im Nordwesten an Pakistan, im Norden an China, Nepal und Bhutan sowie im Osten an Bangladesch und Myanmar. Außerdem Indien wird mit 5.000 km Küstenlinie vom Golf von Bengalen im Osten, dem Arabischen Meer im Westen und dem Indischen Ozean im Süden umsäumt.

    Der Bundesstaat Kerala liegt im äußersten Südwesten des indischen Subkontinents am arabischen Meer und grenzt im Osten an den Bundesstaat Tamil Nadu sowie im Norden an den Bundesstaat Karnataka. Der Bundesstaat ist mit fast 40.000 km² etwas größer als das deutsche Bundesland Baden-Württemberg.

  • Die Jahreszeiten lassen sich mit drei Adjektiven beschreiben: heiß, feucht und kalt. Die heiße Zeit beginnt schon im Februar während die feuchten Monate ab Mai wird durch die Monsunphase hervorgerufen. Die Jahreszeiten können von Nord nach Süd sehr variieren. Zunehmend kühler wird es je nach Region dann ab Oktober.

    Die Temperaturen in Kerala schwanken über das ganze Jahr hinweg kaum. Das tropische Klima ist stark vom Monsun beeinflusst, Anfang Juni setzt der Südwestmonsun ein und bringt bis Oktober Regen und von Oktober bis Mai ist es trocken. Neben den Temperaturen ist aber auch die Luftfeuchtigkeit ganzjährig hoch. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei ungefähr 27 Grad.

  • In Kerala leben circa 34 Mio. Menschen, womit der Staat zu denen am dichtesten besiedelten Regionen Indiens gehört. Kerala ist außerdem der Staat mit der höchsten Alphabetisierungsrate (94 %) und die Geburtenrate ist hier am niedrigsten. An diesem Bundesstaat zeigt sich, dass die Verbesserung sozialer Rahmenbedingungen und die landes- und klassenübergreifende Anhebung des Bildungsstandes die besten Mittel sind, das Bevölkerungswachstum einzudämmen. Gleichzeitig ist auch die Geburten- und Säuglingssterblichkeit sehr gering. Darüber hinaus, ist dies der einzige Bundesstaat in dem mehr Frauen als Männer leben. Auch hier gehören aber immer noch 2/3 der Bevölkerung der Unterschicht an.

  • Kerala ist für seine hervorragende Küche bekannt. Da im Hochland und auch an der Küste zahlreiche Gewürzsorten wie Pfeffer, Kardamom, Nelken, Muskat, Vanille und Ingwer angebaut werden, benutzt man diese selbstverständlich auch in der Küche. Da sich der Name Kerala von Kokosnuss ableitet, ist es kaum verwunderlich, dass man diese in jeglicher Form in zahlreichen Gerichten wiederfindet. Aufgrund der Lage an den Backwaters gehört auch frischer Fisch fast überall auf die Speisekarte. Oft wird das leckere Essen noch in traditioneller Weise auf frisch geschnittenen Bananenblättern serviert.

    Im Süden Indiens gehört Reis zum Grundnahrungsmittel und tatsächlich ist das Essen hier schärfer als im Norden des Landes. Curry ist hier übrigens als „garam masala“ bekannt.

    Besonders im Süden Indiens findet man eine unglaubliche Vielzahl an vegetarischen Gerichten vor, eines der beliebtesten vegetarischen Gerichte ist „Thali“, eine reichhaltige Mahlzeit aus Reis, verschiedenen Currys, Gemüse und scharfe Pickles, was dann alles vermischt wird. „Dosas“ sind knusprige, dünne Pfannkuchen aus Reis und “Vadas“ sind frittierte Linsenkuchen, die mit einer würzigen Soße verfeinert werden.

    Fleisch ist in Indien nicht so beliebt wie in anderen Ländern, dazu haben die verschiedenen beigetragen. So essen Moslems kein Schweinefleisch und Hindus kein Rindfleisch. Da Indien zum Teil sehr arm ist, ist es auch um viele Tiere nicht sehr gut bestellt, so ist an vielen Fleischgerichten nicht viel dran. Wenn man gerne Fleischgerichte essen möchte, sollte man dafür die gehobenen Restaurants vorziehen, wobei kleine und bescheidene Lokale sehr gute vegetarische Gerichte anbieten.

    Ein typisches Getränk nach dem Essen ist der sogenannte „Meter-Tee“, welcher aus heißem Tee mit Milch, Zucker, Kardamom, Zimt und Nelken besteht. Der Name stammt vom Eingießen des Tees aus einem Meter Höhe über dem Becher.

    Ansonsten sind die Trinksitten eher bescheiden. Zum Essen gibt es meist schlicht Wasser, welches auch oft ungefragt auf den Tisch gestellt wird. Da dieses Wasser aber selbst in guten Hotels meist nicht abgekocht wurde, sollten Sie dieses nicht trinken. In Flaschen abgefülltes Mineralwasser ist fast überall erhältlich.

    Wenn man gerne den köstlichen indischen Tee, mit viel Zucker, Milch, Gewürzen wie Ingwer, Zimt, Kardamom und Nelken, bestellen möchte, sollte man ausdrücklich „Masala Chai“ ordern, anderenfalls bekommt man nur „normalen“ Tee. Daneben gibt es vorzügliche Kaffeesorten und sehr beliebt ist auch der aus einer Kokosnuss geschlagene Saft, welcher an vielen Straßenecken angeboten wird. Ebenfalls lecker und erfrischend ist der Lassi, ein Jogurtgetränk mit verschiedenen Fruchtsorten verfeinert, oft ist jedoch auch dieses Getränk mit nicht abgekochtem Wasser versetzt.

    Alkoholische Getränke waren lange Zeit verpönt, kommen jedoch immer mehr in Mode. Besonders deutlich zeigt sich dies beim Wein, aber auch Bier kann man überall problemlos kaufen. Toddy und Arak sind hochprozentige, aus Palmsaft hergestellte Getränke und Feni ist Kokos- oder Cashew- Schnaps und besonders in Goa eine Spezialität.

  • Die älteste bekannte Zivilisation in Indien ist die Indus-Kultur. Die Geschichte des Landes reicht mindestens 5.000 Jahre zurück. Die Vermischung der Indus-Kultur mit Einwanderern ließ den Hinduismus aufkommen. Die arabische und zentralasiatische Invasion begann im 8. und 12. Jahrhundert. Ab dem 15. Jahrhundert setzten europäische Händler die Besiedlung von Indien fort. Großbritannien hatte im 19. Jahrhundert die vollständige politische Kontrolle über alle indischen Territorien. Durch das Bestreben von Mahatma Gandhi und Jawaharlal Nehru, erlangte Indien 1947 die Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft. Das ursprüngliche Indien wurde in zwei Staaten aufgeteilt: (Hindu)-Indien und dem islamischen Staat Pakistan. Aus den Kriegen zwischen Indien und Pakistan entstand der Staat Bangladesch. Die Uneinigkeiten der zwei Staaten sind auch heute noch in den Gebieten Jammu und Kashmir spürbar.

    Auch Kerala war bis Anfang des 18. Jh. von den Engländern regiert, der Bundesstaat in seiner heutigen Form gibt es seit 1949. Durch ersten Kontakt mit Seefahren aus Europa sind hier neben dem Hinduismus andere Religionen, wie das Christentum, viel stärker als in den anderen Bundesstaaten vertreten. Eine wichtige Rolle spielte Kerala im Handelsverkehr, denn viele der zahlreichen Gewürze des Landes wurden auch nach Europa, Ägypten, Syrien und sogar China verkauft.

    Die Wirtschaft Keralas basiert hauptsächlich auf der Landwirtschaft und Fischfang, da der Bundesstaat am nächsten am Äquator liegt, herrschen hier gute Bedingungen. Hauptanbauprodukte sind Kokosnüsse, Reis, Kautschuk, Nüsse, Tee, Kaffee und Kakao. Außerdem ist die Region auch sehr beliebt für ihren Reichtum an Gewürzen, insbesondere Pfeffer. Die meisten Produkte werden weiterverarbeitet oder direkt exportiert. Im Vergleich zum restlichen Indien ist die Industrie relativ schwach ausgeprägt, es gibt hier lediglich Textilfirmen und Firmen für die Weiterverarbeitung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Im Ballungsraum von Kochi haben sich auch die Chemie- und die IT-Industrie angesiedelt, besser entwickelt ist aber der Dienstleistungssektor. In diesem Bereich wird ein Viertel des Bruttoinlandproduktes erwirtschaftet, besonders der Tourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung.

    Indien ist die „größte Demokratie der Welt“ und verfügt über 29 Bundesstaaten, von denen Kerala eines ist. Die Zentralregierung in Neu-Delhi hat deutlich größere Kompetenzen als die Regierungen der Bundesstaaten. Staatsoberhaupt ist seit 2012 Präsident Pranab Kumar Mukherjee, auch wenn das Amt hauptsächlich repräsentative Aufgaben mit sich bringt, verfügt der Präsident im Krisenfall über weitreichende Befugnisse.

  • Aus religiöser Sicht ist Kerala gemischter als die anderen Staaten Indiens. Zwar stellen die Hindus mit 55 % der Bevölkerung trotzdem die Mehrheit da, im landesweiten Durchschnitt beträgt dieser Anteil aber 89 %. 27 % der Menschen aus Kerala sind muslimisch und 18 % Christen. Diese Glaubensrichtungen existieren weitgehend friedlich nebeneinander.

    02. Januar           Mannam Jayanti

    26. Januar           Tag der Republik

    07. März              Mahashivaratri

    März/ April           Ostertage

    14. April              Dr Ambedkar Jayanti / Vishu

    01. Mai               Maifeiertag

    Juni/ Juli             Ramazan / Idu'l Fitr (Ende des Ramadans)

    15. August          Unabhängigkeitstag

    12. September    Bakri Id / Idu'l Zuha (Opferfest)

    02. Oktober         Geburtstag von Mahatma Gandhi

    29. Oktober         Festival des Lichts

    12. Dezember      Milad-un-Nabi (Geburtstag des Propheten)

    25. Dezember      Weihnachten

  • Die Kultur in Kerala unterscheidet sich stark von der Im Norden des Subkontinents. Die Vielfalt der Religionen haben eine riesige kulturelle Vielfalt und viele regionalen Eigenheiten hervorgebracht. Eine weitere Besonderheit ist das berühmte Ayurveda, die traditionelle indische Heilkunst, welche längst schon in vielen anderen Ländern der Welt Anklang gefunden hat.

  • In Indien gibt es keine einheitliche Sprache. Neben Englisch und Hindi hat Indien 23 Amtssprachen, am ehesten könnte man Hindi als Nationalsprache bezeichnen. Auch die Sprachstämme sind unterschiedlich, in Kerala spricht man Malayalam, welches zu den dravidischen Sprachen gehört, Hindu hingegen gehört zu den indogermanischen Sprachen. Die wichtigste dravidische Sprache ist Tamil und Malayalam ist eigentlich ein alter Dialekt des Tamil, welcher über Jahre hinweg eine eigene Entwicklung durchlaufen hat.

  • Vegetation
    Besonders im Agasthyamalai Naturreservat im Süden Keralas ist die Artenvielfalt unglaublich hoch. Hier wachsen beinahe ein Viertel aller Pflanzenarten in Indien und neben den rund 4.000 Blumenarten (mehr als 1.200 davon endemisch) wachsen hier 900 Pflanzen, die zu medizinischen Zwecken benutzt werden können.

    Auf den 9.400 km² wächst tropischer, immergrüner Regenwald, aber auch Laubbäume findet man hier. Auf 24 % der Fläche von Kerala wachsen Bäume und da in Indien schon sehr viele Wälder abgeholzt wurden, stehen die meisten Wälder unter Schutz.

    Da Kerala sich wunderbar zur landwirtschaftlichen Nutzung eignet, findet man hier zahleiche Plantagen auf denen verschiedenes Obst und auch Gemüse angebaut wird. Das Gebiet der Backwaters ist besonders fruchtbar, hier gibt es Mangrovenwälder, aber diese müssen vermehrt auch den Kokos- und Kautschukplantagen weichen.

    Umweltsituation & Nachhaltigkeit
    In der Vergangenheit wurde in Indien viel Wald abgeholzt, durch die Einrichtung von Naturschutzgebieten versucht man heute wieder große Flächen auf zu forsten und verbliebene Wälder zu erhalten. Dennoch leidet Indien sowie auch Kerala, sehr unter der Umweltverschmutzung. Beispielsweise die fruchtbaren Backwaters, welche dank ihres Süßwasservorkommens intensiv landwirtschaftlich genutzt werden, leiden sehr stark unter dem menschlichen Einfluss. Chemische Abfälle und Industrieabfälle werden in die Flüsse geschmissen, weshalb dort Krokodile und viele Fischarten bereits ausgestorben sind. Gleichzeitig breiten sich die Wasserhyazinthen aus, sodass Wasserpflanzen nicht mehr genügend Licht zum Wachsen bekommen und die Fische somit nicht mehr genügend Nahrung bekommen. Seit Mitte des 19. Jh. sind die Backwaters um mehr als 60 % geschrumpft, da auch viele Gewässer trockengelegt wurden, um landwirtschaftliche Nutzfläche zu schaffen.

    Es gibt aber immer mehr Projekte und Bestrebungen, gegen diese Umweltprobleme anzukämpfen. Auch das BASIS Projekt, welches Sie in Indien besuchen werden, setzt sich für die nachhaltige Landwirtschaft und den Umweltschutz ein.

  • Keralas Fauna ist sehr artenreich. So gibt es dort 102 Säugetierarten, von denen mehr als 56 Arten endemisch sind, über 450 Vogelarten, 200 Arten Süßwasserfische, über 150 Reptilienarten, von denen sogar mehr als 135 endemisch sind sowie 89 Amphibienarten, davon 86 endemisch. Durch die massive Umweltzerstörung und -verschmutzung sind diese zum Teil jedoch stark gefährdet. In Kerala leben zum Beispiel auch der asiatische Elefant, der Königstiger, der Leopard und Schlangen,

Reisetipps und Hinweise

Hier finden Sie aktuelle Einreisebestimmungen, praktische Hinweise und sonstige Tipps für eine Reise mit Kindern nach Indien.

  • Reisepass
    Zur Einreise benötigen Sie einen gültigen Reisepass der mindestens 6 Monate nach der Einreise gültig ist und mindestens 2 freie Seiten besitzt. Dies gilt auch für Kinder.  

    Visum
    Für die Einreise nach Indien benötigen deutsche Staatsangehörige zudem grundsätzlich ein Visum. Seit November 2014 können Inhaber deutscher Reisepässe unter bestimmten Voraussetzungen in elektronisches Touristenvisum (e-TV) erhalten. Dieses sollte spätestens 14 Tage vor dem geplanten Einreisedatum beantragt werden und berechtigt zur einmaligen Einreise für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen. Im Internet sind die Voraussetzungen für dieses elektronische Touristenvisum aufgeführt. Auch kann es online beantragt werden. Reisende sind dazu verpflichtet, einen Ausdruck des e-TV mit sich zu führen. Alle anderen Visa können wie bisher auch direkt bei der zuständigen indischen Auslandsvertretung beantragt werden. Eine Antragsstellung an der Grenze oder am Flughafen ist nicht möglich.

    Es kommt immer wieder vor, dass Pässe bei der Einreise von den Grenzbehörden nicht gestempelt werden. Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass Sie einen Einreisestempel erhalten und verwahren Sie Ihren Reisepass sicher! Ohne Einreisestempel kommt es bei der Ausreise zu erheblichen Schwierigkeiten. Mehrtägige Verzögerungen durch Erwerb einer Ausreiseerlaubnis beim FRO und Ministry of Home Affairs (nur in Delhi) sind die Regel. Dies gilt auch im Fall eines Passverlustes während des Indienaufenthalts und der erforderlichen Erteilung eines Ersatzdokuments durch die zuständige deutsche Auslandsvertretung.

    Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

    Für aktuelle Einreisebestimmungen wenden Sie sich bitte an die indische, oder die deutsche Botschaft.

    Deutsche Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Deutsche Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft des Landes Indien in Berlin:

    Botschaft der Republik Indien
    Tiergartenstrasse 17
    10785 Berlin

    Tel: +49 3025 7950
    Fax: +49 3025 7951 02

    E-Mail: dcm@indianembassy.de
    Website: www.indianembassy.de

    Österreichische Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Österreichische Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft Indiens in Wien:

    Botschaft Indien in Wien
    Kärntner Ring 2
    1015 Wien, Österreich

    Tel. (+43 / 1) 505 86 66
    Fax (+43 / 1) 505 92 19

    E-Mail: indemb@eoivien.vienna.at

    Schweizer Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Schweizer Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft des Landes in Bern:

    Botschaft Indien in Bern
    Kirchfelderstrasse 28
    3005 Bern, Schweiz

    Tel: (+41)/(0) 31 350 1130
    Fax: ( +41)/(0) 31 351 1557

    E-Mail: india@indembassybern.ch
    Web: www.indembassybern.ch

  • Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung in Indien ist nicht dieselbe, wie Sie sie in Europa kennen. Auch Sprachbarrieren, insbesondere auf dem Land, können Situationen erschweren. Lediglich in den großen Städten ist die medizinische Versorgung gut, zum Teil auf sehr hohem Niveau. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung daher ist dringend notwendig. Für ärztliche Leistungen ist grundsätzlich eine hohe Vorauskasse zu leisten.

    Impfungen
    Wir empfehlen Ihnen, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird empfohlen, bei diesem erfahren Sie auch mehr über erforderliche Reiseimpfungen.

    Infektionskrankheiten
    Durchfall- und Darmerkrankungen
    : Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig häufig. Leitungswasser hat auch in Städten oft keine Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke in Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss antibakteriell zu filtern oder zu kochen. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen sollte ebenfalls nur Trinkwasser verwendet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut gegart sein.

    Das Infektionsrisiko für Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen, Hepatitis A und E besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern.

    Malaria: Im BASIS Projekt gibt es kaum Mücken, da die Larven von den Fischen in den Backwaters aufgefressen werden. Deshalb ist diese Reise auch für jüngere Kinder sehr gut geeignet. Trotzdem wird empfohlen eine Malariaprophylaxe mitzuführen und sich gegen Mückenstiche zu schützen. Hilfreich dabei sind lange Kleidung und Insektenschutzmittel

    Mit einer Reiseapotheke wappnen Sie sich gegen die häufigsten Erkrankungen oder kleine Notfälle. Denken Sie auf jeden Fall auch an ein Durchfalltherapeutikum, Moskitoschutzmittel wie NoBite oder Antibrumm etc., Mittel zum Mildern von Juckreiz und natürlich Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 20, besser aber 30 sowie Salbe für Sonnenbrand oder Blasen. Wir empfehlen, alle Medikamente die man regelmäßig einnimmt, auch nach Indien mitzunehmen. Eine Besonderheit, die von Medizinern empfohlen wird, die Reiseapotheke mit Einmalspritzen und Kanülen auszustatten, da Infektionen durch gebrauchte Spritzen übertragen werden können.

  • Landeswährung
    Die Landeswährung ist die indische Rupie (Rs), welche in 100 Paisa unterteilt wird.

    Geldwechsel und Bezahlung 
    Auch in Indien hat sich während der letzten Jahre vieles geändert, so hat das bargeldlose Bezahlen und Abheben per Karte immer mehr zugenommen. Besonders in Hotels, Restaurants und vielen Geschäften sind Kreditkarten gern gesehen, hier werden aber zunehmend höhere Gebühren fällig. Auch mit der Bankkarte kann bezahlt werden, allerdings nicht mit dem V-Pay Logo. Abhebungen an ATM (Geldautomaten) ist fast überall möglich, wobei die Gebühren hier von der indischen Bank und der Hausbank abhängen. Vor der Reise kann man sich bei seiner Hausbank informieren, mit welcher Bank sie vor Ort zusammenarbeitet. Lassen Sie ihre Karte bei der Abrechnung aus sicherheitsgründen nicht aus den Augen, um Betrugsversuche zu vermeiden.

    Das heißt aber auch dass die Benutzung von Reiseschecks zunehmend an Bedeutung verliert. Kleinere Beträge in Form von Schecks oder Bargeld mitzunehmen ist besonders für die ländlichen Gegenden dennoch sinnvoll, achten Sie bitte darauf sich die Schecks zu Hause von einem international anerkannten Geldinstitut ausstellen zu lassen. Bargeld sollte man im Notfall immer dabei haben. Hier ist es auch möglich, Euro nach Indien mitzunehmen und vor Ort umzutauschen. Bei Schecks empfehlen sich eher kleinere Summen, damit Sie nach Abhebung des Geldes nicht mit einem riesigen Bündel Geldscheinen aus der Bank laufen, denn es mangelt hier an großen Scheinen.

    Einerseits lohnt es sich, die Hälfte des Reisebudgets in Form von Euros oder Franken mitzunehmen, um den doppelten Umtausch (erst in Dollar, dann in Rupien) zu Vermeiden, andererseits ist der Dollar nach wie vor die Weltwährung, und in Indien lieber gesehen als andere Währungen.

    Beim Geldwechseln sollte man sich vergewissern, dass eine Umtauschquittung vergeben wird, denn diese ist vom Staat vorgeschrieben. Bei größeren Summen sollten Sie außerdem darauf achten hauptsächlich 500 oder 1.000 Rupien-Scheine ausgezahlt zu bekommen und diese immer nachzuzählen, was keinesfalls als Misstrauen angesehen wird. Neben den Mangel an großen Scheinen gibt es auch ein Mangel an kleinen Münzen, oder dem Willen diese als Restgeld auszuzahlen, deshalb sollte man beim Geldabheben auch genügend Kleingeld verlangen. Allzu schmutzige oder zerfledderte Scheine sollte man nicht annehmen, da es schwierig ist diese wieder loszuwerden.

  • Das Auswärtige Amt gibt auf seiner Website im Bereich "Reise und Sicherheit" neben aktuellen Reiseinformationen und Sicherheitshinweisen auch stets die aktuellen Adressen der diplomatischen und konsularischen Vertretungen sowie weitere Informationen zu Reisen und Gesundheit an. Bitte informieren Sie sich hier über die aktuellen Adressen und Telefonnummern der Botschaften und des Generalkonsulats: www.auswaertiges-amt.de

    http://www.auswaertiges-amt.de Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Neu-Dehli
    No. 6/50G Shanti Path 
    Chanakyapuri New Delhi 110021

    Tel: + 91 11 44 19 91 99
    Fax: +91 11 26 87 31 17

    E-Mail: info@new-delhi.diplo.de
    Web: www.new-delhi.diplo.de

    Für Schweizer Staatsbürger erteilt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA):
    www.eda.admin.ch/eda/de/home.html

    Österreichische Staatsbürger erhalten Informationen vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres:
    www.bmeia.gv.at

  • In Indien beträgt die normale Stromspannung zwischen 220 und 240 Volt Wechselstrom beziehungsweise 50 Hz. Nicht immer benötigt man einen Adapter, manche Steckdosenformen passen jedoch nicht zur den europäischen Steckern, einen internationalen Adapter erhält man im Elektrofachgeschäft.

  • In Internetcafés kann man meist unproblematisch ins Ausland telefonieren. In ein paar Internetläden kann man sogar etwas günstiger per Internet nach Europa telefonieren. Vom Hotel aus, ist ein Ferngespräch nicht empfehlenswert, da die Preise sehr teuer sind. In den Internetläden hingegen kann man kostengünstig ins Ausland anrufen. Die Vorwahl nach Deutschland ist 0049 und für Indien gilt die Nummer 0091.

    Alle deutschen, österreichischen und schweizer Provider haben Roamingpartner in Indien, weshalb man sein Handy dort auch meist benutzen kann. Die Kosten können mitunter jedoch sehr hoch sein. Am besten schaut man im Internet nach, welcher Roamingpartner die günstigsten Tarife anbietet und stellt diesen dann per manuelle Netzauswahl ein. Vorsicht: Die Internetbenutzung per Smartphone kann mitunter sehr hoch sein.

  • Besonders in den Metropolen und großen Städten gibt es zahlreiche Internetcafés, die günstigen Service anbieten. An kleineren Orten kann dies schon schwieriger sein und auch die Verbindung ist dann nicht immer gut. Aus Sicherheitsgründen sollten hier keine persönlichen Daten online eingegeben werden.

  • Devisen ab einem Betrag von 5000,- US-$ (bar oder Reiseschecks) sind bei der Einreise zu deklarieren. Auch andere hochwertige Gegenstände (z. B. Videokameras) müssen deklariert werden. Die Ein- und Ausfuhr der indischen Währung ist verboten. Die Ausfuhr von geschützten Tierhäuten und Pflanzen ist verboten; Verstöße werden mit hohen Geld- und Haftstrafen geahndet. Die Ausfuhr von geschützten Tierhäuten und Pflanzen ist verboten; Verstöße werden mit hohen Geld- und Haftstrafen geahndet.

    Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft von Indien. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.

  • Im Reisepreis sind keine Reiserücktrittskosten-, Reiseabbruch- oder Reisekrankenversicherungen enthalten. Falls Sie bei der Buchung noch keine Versicherung abgeschlossen haben, empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung und Auslandskrankenversicherung von unserem Partner Hanse Merkur: Weitere Infos finden Sie hier 

    Bei Krankheit im Ausland werden von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich keine Krankenrücktransporte erstattet und die Kosten für eine Heilbehandlung müssen oft in bar bezahlt werden. Auch bei einer Reiseversicherung, die über eine Kreditkarte gebucht wurde, sind oft nur stark eingeschränkte Leistungen enthalten. Um sich in allen Situationen während Ihrer Reise sicher zu fühlen und auch im Ernstfall schnelle, zuverlässige und kompetente Hilfe zu erhalten, empfehlen Ihnen daher dringend den Abschluss einer guten Reiseversicherung.

  • Nach der Leistung Ihrer Restzahlung, also ca. 3 Wochen vor Reiseantritt, erhalten Sie Ihre kompletten Reiseunterlagen per Post inkl. weitere wichtigen Informationen, Teilnehmerliste, Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartner vor Ort und detailliertem Reiseverlauf sowie einer Packliste. 

  • Bitte beachten Sie, dass Sie für Ihre rechtzeitige Anreise zum Flughafen selbst verantwortlich sind. Bitte finden Sie sich frühzeitig vor Abflug am Flughafen ein und berücksichtigen Sie auch immer die Hochsaison- und Ferientermine bei Ihrer Planung. Sollten Sie mit der Bahn anreisen, beachten Sie bitte, dass man bei öffentlichen Verkehrsmitteln Verspätungen nie ausschließen kann und wählen Sie generell eine Zugverbindung mit einem gewissen Zeitpuffer. Falls Sie mit dem Auto anreisen, erkunden Sie sich bitte auch rechtzeitig bezüglich eventueller Staumeldungen. Für einen reibungslosen Reiseverlauf bitten wir Sie auf Ihrem Flug die aktuellen Gepäckbestimmungen Ihrer Airline zu beachten.

    Für Ihren Hin- und Rückflug wird empfohlen, dass Sie sich die Flugzeiten nochmals vor An- und Abreise rückbestätigen lassen. Bitte beachten Sie, dass die im Preis enthaltenen Flugsteuern (wenn Sie einen Flug bei uns gebucht haben) zum Teil starken Schwankungen unterliegen können, deshalb behalten wir uns Preisänderungen vor.

Die Reiseinformationen lehnen sich an die Veröffentlichungen des Reisemedizinischen Zentrums - Tropeninstitut Hamburg und des Auswärtigen Amts an. Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen. Einreisebestimmungen können sich jederzeit ändern. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommen werden. Stand Februar 2017. Zum Abgleich unserer Angaben können Sie jederzeit die Einreisebestimmungen noch einmal auf der Website des Auswärtigen Amtes abrufen. 
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/LaenderReiseinformationen_node.html

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Zu Gast bei Familie Moozhiyil

  • Kennenlernen der indischen Kultur
  • Begegnung mit dem Dorfelefant
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Zu Gast im Basis-Projekt bei Familie Moozhiyil

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Ranthambhore - Tiger

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Für die Planung einer Indien Reise mit Kindern gilt es für Familien viele wichtige Informationen, Tipps und Hinweise zu beachten. Als Hilfstestellung haben wir daher nützliche Indien Reiseinformationen zusammengetragen und geben Einblicke in die geografischen Lage, zum Klima, der Sprache und den geschichtlichen Hintergründen. Zusätzlich haben wir hilfreiche Hinweise und Reisetipps aufgelistet und geben Informationen zur den Einreisebestimmungen und Themen wie Währung & Banken, Essen & Trinken sowie Sitten & Gebräuchen. Unsere Indien Länderinformationen bieten Familien einen idealen Überblick über alles Wissenswerte für einen anstehenden Familien Erlebnisurlaub.