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Willkommen auf unserem Familienreisen-Blog – Ihr Reiseveranstalter für Erlebnisreisen mit Kindern weltweit

Familienreise_Vietnam_Kinder

Vietnam

Gruppenreise 15 Tage

(4.9 / 5)
Zur Reise

Reisebericht zur Vietnam Familienreise

Bericht von der Vietnam Familienreise mit Asien Expertin Anna-Lea

Unsere Asien Expertin Anna-Lea Schaper war für uns unterwegs und hat unsere Vietnam Familienreise persönlich getestet. Sie hat uns ihre Erlebnisse und Eindrücke in einem wunderschönen Reisebericht zusammengefasst. Aber Achtung beim Lesen: Man bekommt garantiert Lust auf mehr! 

Reisebericht zu unserer Vietnam Familienreisen

Vietnam mit Kindern - Anna-Lea Schaper in Vietnam

Heute geht es los zum Flughafen Frankfurt. Im vollen Zug fahre ich durch dichten Nebel und Regenschauer. Graues Frühlingswetter in Deutschland. Wie schön, dass ich mich auf das warme Vietnam mit viel Sonne und Strand freuen kann.

In Frankfurt am Terminal treffe ich schon auf einige Familien der Familienreise Vietnam. Als ich im Flugzeug sitze steigt die Vorfreude dann wirklich an. Mich erwartet ein unbekanntes Land mit einer fremden Kultur und einer noch fremderen Sprache. Ich bin gespannt!

In Saigon gelandet, wundere ich mich zuerst über den relativ kleinen und leeren Flughafen. Zugegeben: Es ist sehr früh morgens aber im Vergleich zum Frankfurter Flughafen ist man hier direkt eine Spur gelassener. Unsere Gruppe steht fast allein an der Passkontrolle, trotzdem ist hier direkt das Einstellen auf das Tempo einer anderen Kultur gefragt. Es geht alles deutlich langsamer als im durchorganisierten Deutschland. Hier ist auch noch vieles Handarbeit. Das Gepäck fahren die Flughafenangestellten beispielsweise auf Rollwagen per Hand zum nächsten Terminal für den Inlandsflug.

Am Bankautomaten besorgen wir uns die ersten Scheine in Landeswährung,  bevor wir uns auf den Weg zum nächsten Terminal machen. Auch morgens um 6 ist es hier schon 30 Grad und die hohe Luftfeuchtigkeit schlägt uns beim Verlassen des Gebäudes entgegen. Draußen laufen wir zum Inlandsterminal wo wir erneut einchecken und unseren Flug nach Danang antreten. Dort angekommen wartet unser Reiseleiter „Do“ bereits am Flughafenausgang mit einem Schild auf uns. Er begleitet uns zum Bus und hilft allen das Gepäck zu verladen.

Schweinetransport per Roller

Vietnam mit Kindern - Palm Garden Resort

Dann fahren wir Richtung Hoi An. Unterwegs saugen wir die ersten Eindrücke der Stadt in uns auf. Hier wird ein Schwein auf einem Roller transportiert, an der Straße gekocht und die Kreisverkehre haben ihre ganz eigene Struktur. Selbst möchte ich hier nicht Auto fahren und mich zwischen die vielen Roller quetschen müssen. Unser Busfahrer fädelt sich jedoch gekonnt ein und bringt uns sicher zu unserem ersten Hotel am Strand. Im schönen Palm Garden Resort werden wir beim Check In bereits mit einem leckeren, kühlen Willkommensdrink erwartet. Etwas müssen wir noch warten, bis wir unsere Zimmer beziehen können, da wir so früh sind. Dies ist aber kein Problem auf der schönen Anlage des Hotels. Wir erkunden schon mal den Weg zum Strand und die Kinder hüpfen in den schönen, großen Pool und toben etwas um sich die Zeit zu vertreiben. Hier am Meer weht ein angenehmer Wind und nachdem alle Ihre Zimmer beziehen konnten steht der Nachmittag erstmal zur freien Verfügung. Wir essen etwas am Strandrestaurant, machen einen kurzen Strandspaziergang und entspannen auf den Liegen am Pool. Ein perfekter Nachmittag zur Erholung nach dem Flug und zum Akklimatisieren. Das warme Wetter ist schon ein Unterschied zum kalten Deutschland. Abends holt Do uns wieder ab und begleitet uns nach Hoi An. Dort schlendern wir entlang des Flusses, kleiner Straßenküchen und Touristenläden. Bunte Hausfassaden säumen die Promenade. Über die Straße sind bunt-leuchtende Laternen gespannt; ein malerischer Anblick. Wir folgen Do in ein schönes Restaurant, wo wir das Willkommensabendessen auf unserer Vietnam Familienreise genießen. Es gibt Suppe, Fisch, Tintenfisch, Gemüse und Reis ganz traditionell und lecker zubereitet. Dies ist ein guter Start in eine schöne Familienreise Vietnam und ein toller Ausklang für einen entspannten ersten Tag, an dem alle früh müde werden.

Exotische Märkte und vietnamesisch kochen

Vietnam mit Kindern - Einheimische in Hoi An

Am nächsten Morgen starten wir alle gemeinsam am Hotel. Do holt uns ab und begleitet uns auf den Markt in Hoi An. Hier gibt es aller Hand exotisches zu entdecken. Der Markt ist nach Lebensmitteln aufgeteilt. Draußen reihen sich die Obst und Gemüsestände aneinander. Hier gibt es viel leckeres, tropisches Obst. Besonders beliebt sind Drachenfrüchte, kleine Bananen und grüne Mangos. Weiter hinein geht es zum Fleischmarkt. Hier wird alles verwertet und überall gibt es Schweinebeine, Köpfe und zum Beispiel Augen zu kaufen. Kleine Vietnamesinnen zertrennen Schweinsköpfe mit einem Beil. Auch das gehört zur vietnamesischen Kultur. Auf dem Fischmarkt gibt es aller Hand frischen Fisch in allen Ausführungen und Arten. Draußen an der Straße gibt es dann noch die kleineren Stände, die Gewürze, Messer, Kaffee und Schalen etc. verkaufen. Wir laufen in kleinen Gruppen über den Markt. Jede Gruppe hat eine eigene Reiseleiterin, die uns die verschiedenen Stände erklärt. Der Marktbesuch gehört bereits zu unserem Kochkurs. Unsere Reiseleiterin auf dem Markt spricht englisch, erklärt uns aber geduldig alle möglichen Arten, Kochtraditionen und erklärt uns welche Zutaten wofür verwendet werden. Nach dem Marktbesuch fahren wir alle gemeinsam mit einem Red Bridge Boot über den Fluss zu unserer Kochschule. Hier angekommen fühle ich mich gleich wie im Paradies und ich glaube vielen anderen geht es genauso.

Vietnam mit Kindern - Kräutergarten

Wir werden mit einem erfrischenden Getränk erwartet. In dem tollen Kräutergarten der Kochschule entdecken wir viele verschiedene Kräuter: bekannte Arten und auch unbekannte. Die Kinder können sich Badezeug mitnehmen und im nebenan gelegenen Pool schwimmen. In einem freistehenden Pavillon, der zu den Seiten geöffnet ist, erleben wir eine Kochdemonstration. Gekocht werden typisch, vietnamesische Gerichte. Danach versuchen wir uns alle selbst an der Zubereitung der Speisen. Sehr interessant, wie man ein Reispapier für eine Frühlingsrolle selbst herstellt oder einen herzhaften Reispfannkuchen backt. Die Erwachsenen assistieren hierbei den Kindern und es gibt ein gut-gelauntes Miteinander. Hier ist gegenseitige Unterstützung gefragt. Zum Abschluss genießen wir unsere Gerichte auf der schönen überdachten Terrasse der Kochschule.

Laternen basteln und authentische Zugfahrt nach Saigon

Vietnam mit Kindern - Laternen basteln

Danach geht es wieder mit dem Boot zurück ins idyllische Hoi An. In einem kleinen Hinterhof können die Kinder gemeinsam mit einheimischen Frauen und dem Reiseleiter eine, für Hoi An so typische, Laterne basteln. Alle Kids dürfen sich eine Farbe aussuchen, bevor es losgeht. Das Basteln sieht bei den Vietnamesinnen sehr einfach aus. Sobald wir aber selbst anfangen ist es doch nicht mehr ganz so leicht. Es ist ganz schön knifflig den dünnen Seidenstoff über das filigrane Holzgerüst zu ziehen. Es soll keine Falten geben, aber der Stoff darf auch nicht reißen. Eine anspruchsvolle Beschäftigung. Kleinere Kinder sollten mit Ihren Eltern gemeinsam basteln. Ich bastle zusammen mit den Kindern und schnell kleben meine Finger vom ganzen zurecht ziehen des Stoffes und dem Kleber. Alle Basteln fleißig mit der Unterstützung der anderen und der vietnamesischen Helferinnen. Am Ende sind alle Laternen toll geworden und die Kids dürfen die Laternen zusammenfalten und mitnehmen. Ein tolles Erlebnis und ein tolles Mitbringsel. Danach steht der Rest des Nachmittags/Abends zur freien Verfügung.

Vietnam mit Kindern - Zugfahrt

Am 3ten Tag der Familienreise starten wir entspannt in den Tag und genießen das tolle Hotel noch für ein paar Stunden, bevor es zum Bahnhof geht. Am Bahnhof geht es hoch her. Viele Einheimische wuseln durcheinander, und es herrscht ein lautes Stimmengewirr. Do besorgt uns Wagen für unser Gepäck, besorgt die Tickets und verteilt Lunchpakete für die Zugfahrt. Auf geht’s Richtung Gleis. Wir quetschen uns durch die Menge mit unserem Gepäck und den Kindern an den Händen. Das machen hier alle so. Wir beobachten die Einheimischen und Ihre Bräuche und erleben alles hautnah. Nach und nach steigen wir in den Zug mit unseren Gepäckstücken. Für unsere Gruppe ist ein ganzes Zugabteil mit einzelnen Viererabteilen reserviert worden. Nach einer Weile ist alles verstaut und der Zug setzt sich in Bewegung. Wir fahren durch Reisfelder, vorbei an Ziegeleien, an Friedhöfen und Innenhöfen. Überall sehen wir Menschen bei Ihrer Arbeit. Die Vietnamesen schneiden Heu, stapeln Ziegel per Hand oder pflügen das Feld mit Wasserbüffeln. Wir erhalten einen Einblick in das Leben auf dem Land und können die wechselnde Landschaft bewundern, ebenso wie die Bauweise der Häuser oder Friedhöfe. Die Kids haben schon längst ein Abteil für sich in Beschlag genommen, in dem sie spielen. Abends unterhalten wir uns mit den anderen Familien und lernen uns näher kennen, bevor alle sich in Ihre eigenen Abteile zum Schlafen zurückziehen. Luxus kann man auf dieser Zugfahrt mit Etagenbetten und einem Zug-Klo sicher nicht erwarten. Dafür sieht man aber einiges vom Land, stärkt die Gemeinschaft und erhält einen guten Eindruck der vietnamesischen Lebensweise. Unser Reiseleiter beantwortet gerne alle Fragen zu Einheimischen, Traditionen und Bräuchen, zur Landschaft und vieles mehr. Ein sehr informativer Nachmittag, den ich nicht hätte missen wollen.

Per Rikscha durch Saigon

Vietnam mit Kindern - Rikschafahrt durch Saigon

Frühmorgens kommen wir in Saigon an. Beim Einfahren in die Stadt können wir die Dimensionen dieser Stadt erahnen. Schon lange bevor wir am Bahnhof ankommen, sehen wir die Hütten in denen die Einheimischen wohnen, die in der Stadt arbeiten. Oft wohnen die vietnamesischen Familien hier nur unter einem einfachen Dach aus Brettern und Hängematten dienen als Bett. Mit ihren Rollern fahren Sie in die Stadt zum Arbeiten. Hier gibt es keine Krankenversicherung. Arbeiten bedeutet oft 12 Stunden am Tag an 7 Tagen pro Woche. Unser Bus holt uns am Bahnhof ab und fährt uns zum Hotel. Dort können wir frühstücken und unser Gepäck zwischenlagern.

Nun werden wir von Rikschafahrern abgeholt, die mit uns eine Tour durch das chinesische Viertel unternehmen. Die vielen Eindrücke, das Gewusel, der Verkehr, die Farben und Gerüche - absolut beeindruckend! Zum Glück habe ich Wasser und eine Kopfbedeckung mitgenommen. Bei 36 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit wird es doch ganz schön heiß in der Rikscha. Unser Fahrer fährt durch kleine Gassen und die einzelnen Verkaufsstraßen des chinesischen Viertels. In jeder Straße gibt es andere Waren. Besonders schön finde ich die vielen, bunten Blumen. Weiter geht’s zum Großen Markt. Dort machen wir einen kurzen Stopp und schlendern durch die volle Markthalle. Weiterer Stopp ist der Chinesische Tempel. Danach fahren wir zurück ins Hotel, checken ein und können uns erfrischen. Am Nachmittag erkunden wir noch die Umgebung vom Hotel. Die Notre Dame Kirche und das Post Office sowie den Palast. Abends essen wir gemeinsam in einem schönen vietnamesischen Restaurant. Auf Wunsch können die Kinder in einem benachbarten, internationalen Restaurant essen.

Auf zum Mekong Delta 

Vietnam mit Kindern - Mekong Delta

Am nächsten Morgen starten wir schon früh. Unser Ziel ist das Mekong Delta. Der Transfer ist etwas länger aber dafür werden wir mit vielen tollen Eindrücken und Erlebnissen belohnt. Wir fahren mit einem etwas größeren Boot auf dem Mekong. Hier ist der Fluss relativ breit und wir begegnen vielen größeren Booten, die Kokosnüsse oder andere Waren transportieren. Unterwegs halten wir bei einer Ziegelfabrik, wo wir erläutert bekommen wie hier in Vietnam Ziegel hergestellt werden. Alles Handarbeit! Das Zuschneiden, das Transportieren, das Stapeln zum Trocknen in der Sonne, das Befüllen der Brennöfen, das Anfeuern der Öfen und auch das Verladen der fertigen Ziegel auf Schiffe.

Ich fühle mich zurückgesetzt in eine andere Welt der Produktion ohne viel technische Hilfe. Weiter geht’s entlang vieler Kokospalmen zu einer Kokosnussverarbeitung. Hier wird uns gezeigt, wie eine Kokosnuss geteilt wird und die vietnamesischen Kokosnusssüßigkeiten hergestellt werden. Zum Trinken gibt’s, wer hätte das gedacht, frische Kokosnussmilch aus der Frucht! Lecker und erfrischend.

Zu Gast bei einer vietnamesischen Familie und eine Radtour durch das bunte Treiben

Vietnam mit Kindern - Zu den Einheimischen

Bei unserem nächsten Stopp werden wir mit kleinen Transportern entlang der kleinen Dorfstraßen zu einer einheimischen Familie gefahren. Der Fahrtwind ist schön erfrischend und die Fahrt macht allen viel Spaß. Wir laufen zu einem kleinen Restaurant der Familie, wo wir unser lokales Mittagessen serviert bekommen. Es gibt Reis, Fisch, Fleisch und frisches Gemüse. Nachdem wir uns alle gestärkt haben, laufen wir über kleine Pfade zu einer kleinen Anlegestelle für die typisch, vietnamesischen Holzboote die man von so vielen Bildern kennt. Wir erhalten alle eine Schwimmweste und steigen, etwas wackelig, zu den einheimischen Frauen in die Boote. Immer 4 Leute haben Platz pro Boot. Langsam und geschickt steuern uns die Vietnamesinnen über die kleinen Flussarme des Deltas. Hier können wir die Kokosnusspalmen von Nahem betrachten und die wunderbar ruhige Stimmung genießen. So eine Bootsfahrt ist sehr entspannend. Leider ist auch diese Fahrt viel zu kurz… Aber juchhu, nach dem Aussteigen warten wieder die Tuktuks auf uns. Damit fahren wir zu unserer nächsten Station, dem Fahrradverleih. Moderne Mountainbikes warten hier aufgereiht auf ihre Fahrer. Auf geht’s über kleine Brücken, entlang schmaler Straßen und Kokosnusspalmen. Der Fahrtwind belebt und alle haben sichtlich Spaß während der Fahrt. Vorbei an kleinen Wohnhäusern, gebaut im typischen schmalen, aber langen Stil der Vietnamesen. Oder vorbei an den einfachen Häusern, die nur aus einem Dach und Hängematten bestehen. Hier bekommen wir einen authentischen Eindruck vom Leben der Einheimischen. Überall laufen Hühner herum, das Essen wird auf kleinen Garküchen gekocht und mit der Familie an Minitischen auf dem Boden sitzend gegessen. Hier leben alle auf engstem Raum, versorgen sich selbst und leben gemeinsam mit der Familie. Am Ende der Fahrradtour erwartet uns bereits unser Bus. Dieser bringt uns nach Ben Tre. Hier laufen wir ein Stück durch das Dorf. Wieder vorbei an Einheimischen. Besonders die Kinder bestaunen uns mit großen Augen. Einige haben noch nie einen Europäer gesehen. Hier ist es nicht sehr touristisch. Die Behausungen sind einfach und die Kinder spielen auf der Straße.

Roller = Auto und ein Besuch im Waisenhaus

Vietnam mit Kindern - Roller in Vietnam

Fast jede Familie hat jedoch einen Roller. Auf diesem fährt teilweise auch die ganze Familie gemeinsam. Eltern und 2 Kinder sieht man öfter zusammen auf einem Roller. Wir laufen entlang der Häuser und Überdachungen hin zu einem von Nonnen geführten Waisenhaus. Hier leben viele einheimische Kinder, die von Ihren Eltern hierher gebracht wurden, da diese nicht genügend Geld haben um die Kinder zu ernähren. Die Kinder werden von den Nonnen groß gezogen. Als wir ankommen ist der Abendessentisch schon gedeckt und das Essen wird in der Küche zubereitet. Die Kinder freuen sich sehr über unseren Besuch und wuseln direkt um unsere Beine. Unsere Familien haben kleine Geschenke wie Stifte, Spielzeug und Malsachen mitgebracht. Die vietnamesischen Kinder freuen sich riesig über die Geschenke. Ein sehr beeindruckender, berührender und prägender Moment. Wir haben außerdem ein paar Säcke Reis für die Bewohner dabei um die Ernährung der Kinder zu unterstützen. Nach diesem Besuch ist es recht ruhig im Bus. Alle hängen ihren Gedanken und dem Besuch im Waisenhaus nach.

Fotogalerie: Vietnam mit der Familie entdecken

Tierischer Wecker und Dschungeltour

Vietnam mit Kindern - Nam Cat Tien

Am nächsten Tag führt uns unsere Vietnam Familienreise weiter zum Nam Cat Tien Nationalpark. Einem riesigen Nationalpark in Vietnam. Kaum dort angekommen können wir schon das lautstarke Zirpen der Zirkaden wahrnehmen. Unglaublich wie viele es hier davon gibt und wie laut sie sind. Wir erholen uns von der Fahrt. Wer möchte kann eine Fahrradtour machen. Abends falle ich erschöpft ins Bett.

Am nächsten Morgen erwache ich jedoch auch schon sehr früh. Ich erschrecke mich vor dem lautstarken Gebrüll draußen und frage mich wer so einen Krach veranstaltet. Beim Frühstück erfahre ich, dass das Gebrüll von den Gibbons stammt. Ein richtiges Konzert veranstalten die Kerlchen in den Baumkronen hoch über der Erde. Später geht es los auf die Wanderung durch den Dschungel zum Krokodilsee. Der Weg führt ca. 5 km durch dichten Dschungel (auf einem befestigten Weg) hin zu einem kleinen Haus am Krokodilsee. Wir laufen durch dichten Urwald, sehen tolle Baumformationen, gefühlte Millionen Zirkaden und Vögel und Schmetterlinge. Ich laufe mitten in der Gruppe und lausche den einzelnen Unterhaltungen. Hier lag scheinbar mein Fehler: Wer sich etwas abseits der Gruppe hält und sehr leise ist, kann auf dieser Wanderung auch Affen beobachten. Dies erfordert jedoch etwas Geduld und viel Ruhe. Am Krokodilsee angekommen genießen wir unser Picknick auf der Terrasse über dem See. Hier empfiehlt sich ein Fernglas, um über den See zu schauen. Es gibt eine Vielzahl von Krokodilen die bei unserem Besuch immer mal wieder den Kopf aus dem See heben. Aber Achtung: Auch hier ist Geduld gefragt. Und ein Fernglas ist wirklich hilfreich. Mit dem bloßen Auge sieht man die Köpfe kaum. Weltmeister der Tarnung! Nach einer gemütlichen Pause geht es die 5 km zurück zum Ausgangspunkt, wo unser Bus uns wieder abholt.

Besuch des Bärenzentrums

Danach besuchen wir das Bärenzentrum im Nationalpark. Eine Station in der aus chinesischen Gallenfarmen befreite Schwarzbären und Nasenbären leben. Das Gehege ist ein abgezäuntes Stück des Nationalparks. Hier bewegen sich die Bären frei und möglichst artgerecht. Da das Gelände etwas zu klein ist für die große Anzahl an Bären, kommen die Bären wechselseitig raus in das schöne Gehege. Die zu unserem Besuch anwesende Bärenforscherin erklärt uns, dass die Bären sich hier wieder frei bewegen können. In den Gallenblasenfarmen waren sie in winzig kleinen Käfigen eingepfercht, in denen Sie sich nicht einmal drehen konnten. Die Gallenblase wird pausenlos angezapft um daraus ein Medikament herzustellen. Dies ist eigentlich verboten aber wird leider in China aus Tradition trotzdem noch praktiziert. Hier in Vietnam werden viele dieser befreiten Bären aufgenommen und möglichst artgerecht gehalten. Ausgewildert werden, können Sie leider nicht mehr, da Sie verlernt haben, sich selbst zu ernähren. Außerdem sind ein paar verletzte Gibbons in der Station. Diese werden hier aufgepäppelt und dürfen dann wieder in die Baumkronen hinaus. Die kleinen Affen springen durch Ihre Käfige und veranstalten ein beeindruckend lautes Konzert für uns. Irre, wie laut diese Affen brüllen können und sich in verschiedene Chöre aufteilen.

Auf nach Da Lat und Rodeltour zum Wasserfall

Vietnam mit Kindern - Wasserfall

Am nächsten Tag erwache ich wieder um 5 Uhr in der Früh. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Ich liege gemütlich im Bett und lausche diesmal entspannt dem Gebrüll kurz nach Sonnenaufgang. Später fahren wir weiter nach Da Lat. Während unserem Transfer machen wir einen Stopp bei den Dambri Wasserfällen. Hier gibt es ein kleines Freizeitzentrum mit einer Sommerrodelbahn. Hinab rodeln wir zum Wasserfall. Danach laufen wir zum anderen Wasserfall und erkunden das Zentrum. Wer will kann auch mit der Rodelbahn den Berg wieder hinauf fahren. Nach diesem lustigen Rodelausflug fahren wir weiter mit dem Bus nach Da Lat. In der schönen Kleinstadt können wir abends unsere Freizeit genießen. Es gibt einen typisch vietnamesischen Markt, mit vielen kleinen Ständen. Die perfekte Gelegenheit für Souvenirkäufe. Wir erkunden die Stadt auf eigene Faust. Hier ist eigentlich alles gut zu Fuß erreichbar. Abends esse ich in einem kleinen, im Reiseführer empfohlenen, Restaurant. Das Essen schmeckt traumhaft lecker. Ich bin nur mit Einheimischen im Restaurant und genieße die tolle, bunte Atmosphäre und das wahnsinnig leckere Essen.

Bootstour auf dem Paradiessee und französichen Charme genießen

Vietnam mit Kindern - Bootsfahrt

Am nächsten Morgen machen wir einen Ausflug in die Berge zu zwei Pagoden. Die Baustile könnten unterschiedlicher nicht sein, trotzdem beeindrucken sie mich, beide auf Ihre Art und Weise. Weiter fahren wir zum Paradiessee. Auf dem türkisfarbenen, klaren, schimmernden Wasser erwartet uns eine kurze Bootstour. Einfach ruhig und paradiesisch.

Abends laufe ich erneut auf eigene Faust durch die Straßen in Da Lat, erwerbe schöne Bambusschalen und schöne Souvenirs für meine Freunde zu Hause. Nach einem erneut, vorzüglichen Essen in einem der kleinen einheimischen Lokale laufen wir entlang der Straßenlaternen zurück zum Hotel. Absoluter Hit in Da Lat für die Kids: Das französische Café gegenüber vom Hotel, was Crêpes und andere europäische Speisen anbietet. Noch eine Übernachtung in Da Lat bevor am nächsten Tag der Strand ruft.

Der Strand ruft

Vietnam mit Kindern - Strand

Wir besuchen auf dem Weg nach Mui Ne noch einen schönen Wasserfall. Dann fahren wir durch eine schöne Berglandschaft und viele Kurven an die Küste. Entlang der Straße stehen hier die Hotels mit Zugang zum Strand. Wir checken in unsere Holzbungalows ein und freuen uns auf ein paar letzte erholsame Stunden am Meer. Hier weht eine angenehme Brise, die die Hitze erträglich macht. An der Straße findet man einige kleine Läden und nette Restaurants für ein gemütliches Abendessen. Wer mag kann Surfstunden nehmen oder sich einfach nur am Meer oder am Pool erholen. Ein traumhafter Ausklang dieser schönen Vietnam Familienreise. Am letzten Abend genießen wir ein gemeinsames Abendessen und verabschieden uns von der tollen Reisegruppe.

Jetzt heißt es Abschied nehmen

Der letzte Tag wird mit einem gemütlichen Frühstück und noch ein bisschen Baden im Meer eingeleitet bevor wir unsere Sachen einpacken und mit dem Bus nach Saigon zum Flughafen fahren. Hier endet eine beeindruckende Reise durch das vielseitige Land. Mit im Gepäck nehme ich viele tolle Erinnerungen. Erinnerungen an schöne Strände, bunte Farben, lächelnde Vietnamesen, quirligen Verkehr, tolles Essen und ein ganz anderes Leben. Hier gibt es Armut aber auch Reichtum an kleinen Dingen und Traditionen, hier zählt die Familie. Ich sehe heute noch die bunten Märkte und die unglaublich schöne Landschaft vor mir, wenn ich mich an eine tolle Zeit auf der Familienreise Vietnam erinnere.

Lust auf Vietnam mit Kindern?

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Vietnam for family

Familienerlebnisse in Vietnam

  • Bootsfahrt im Mekong Delta
  • Nachts im Dschungel
  • Rikschafahrt durch Saigon

Gruppenreise 15 Tage

(4.9 / 5)

ab 1.599 €

ab 1.299 €

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